Am 30. April 1976 wurde der ehemalige politische Gefangene der DDR an der innerdeutschen Grenze bei Büchen aus einem Hinterhalt heraus von vier Scharfschützen der DDR erschossen. Er hatte zum dritten Mal versucht, eine der berüchtigten Selbstschußanlagen abzubauen, die Flüchtlinge (oder Tiere) in einem Umkreis von 20 Metern mit tödlichen Splittern übersäten, sobald sie ausgelöst wurden.
Die DDR bestritt die Tötungsabsicht und behauptete, die Selbstschußanlagen seien nur abschreckende Attrappen. Die Entspannungspolitiker der Bundesrepublik und ihre Unterstützer waren nicht scharf darauf, diese Lüge zu entlarven. Bis Michael Gartenschläger den unwiderlegbearen Beweis in Form einer dieser Selbstschussanlagen, die er in einer todesmutigen Aktion abgebaut hatte, zum Spiegel brachte. „Hinrichtung vor 44 Jahren“ weiterlesen