Eine Feier ohne D-Mark

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Von Gastautor Michael J. Glück

Deutschland feiert offiziell die Geburt der D-Mark, die am 21. Juni 1948 zum alleinigen Zahlungsmittel der Bundesrepublik wurde. Sie wäre jetzt 70 Jahre alt geworden. Doch 50 Jahre nach ihrem Entstehen wurde sie durch einen Wechselbalg namens Euro verdrängt. Dabei war die D-Mark ein Erfolgsmodell, das aber unseren Nachbarn nicht sonderlich gefiel.

Auch das grundlegende Konzept der Wirtschafts- und Währungsreform von 1948 – die soziale Marktwirtschaft – stößt inzwischen auf Kritik. Sie sei in die Jahre gekommen, moniert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zum Beispiel. Bundeskanzlerin Angela Merkel dagegen erkennt in der sozialen Marktwirtschaft das Fundament unseres wirtschaftlichen Erfolges. Wie das? Reden Kritiker und Anhänger von demselben Wirtschaftskonzept? Oder haben eventuell weder Kritiker noch Anhänger der sozialen Markwirtschaft vor der anstehenden Feier noch einen kurzen Blick in Ludwig Erhards „Wohlstand für alle“ geworfen. Der ist allerdings schon etwas älter. Die erste Auflage erschien im Februar 1957. „Eine Feier ohne D-Mark“ weiterlesen

Merkels “europäische Lösung” – die verschwiegene Katastrophe

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von Vera Lengsfeld und Dr. Wolfgang Hintze

Kein anderes EU-Land hat in den letzten Jahren so viele Flüchtlinge aufgenommen, wie Deutschland. Es sind sogar mehr als in allen anderen EU-Ländern zusammengenommen. Rund 1,5 Millionen Einwanderer haben seit 2015 bei uns Asyl beantragt. Nach einem Vorschlag, des EU-Parlaments vom Januar diesen Jahres könnten es bald noch erheblich mehr werden. In den hiesigen Debatten spielte dieses Damoklesschwert, das alle Deklarationen um eine „Flüchtlings“-Obergrenze als Irreführung der Öffentlichkeit entlarvt, keine Rolle.

Auch im jüngsten, lauten und hektischen Showkampf von Merkel und Seehofer in der Flüchtlingspolitik wurde des Pudels Kern überhaupt nicht hinterfragt. Was soll Merkels so genannte “europäische Lösung” eigentlich sein? „Merkels “europäische Lösung” – die verschwiegene Katastrophe“ weiterlesen

Jan Böhmermanns willige Helfer mobben Familie von Mordopfer Susanna

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Nachdem der Ziegendichter Böhmermann mit seinem Erdogan-„Gedicht“ voll ins Klo gegriffen hat und sich das Wohlwollen der von der TAZ gekürten „Retterin der westlichen Werte“ Angela Merkel beinahe verscherzt hätte, bemüht er sich eifrigst, wieder ein führendes Mitglied im Club der politisch Korrekten zu werden.

Dabei scheut er wirklich vor nichts zurück. Seine von ihm ins Leben gerufene Denunziations-Initiative „Reconquista Internet“, die im Rahmen der „No Hate Speech“- Kampagne des Europarates mit Steuergeldern u. a. vom Bundesfamilienministerium, Bundesjustizministerium, Bundesaußenministerium, der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Integrationsbeauftragten der Bundesregierung finanziert wird, hetzt jetzt gegen die Familie der grausam ermordeten Susanna. „Jan Böhmermanns willige Helfer mobben Familie von Mordopfer Susanna“ weiterlesen

Der importierte Antisemitismus

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Von Gastautor Michael Wolski, Sarajevo

Während der importierte muslimische Judenhass in der EU und insbesondere in Deutschland zugenommen hat, bringen die linksgrünen Medien verstärkt Beiträge, die diesen Judenhass relativieren und den Westen dafür verantwortlich machen.

So erschien am 26.05.2018 in der SZ von einem Professor für Geschichte des Modernen Nahen Ostens an der University of Maryland in College Park, USA, folgender Beitrag unter der Überschrift:

“Im Islam gibt es keinen traditionellen Antisemitismus”

Und doch ist er heute in islamischen Ländern weit verbreitet. Wie die Europäer den Judenhass in die Arabische Welt brachten.

Dazu muss man wissen: Der Islam unterscheidet Menschen ausschließlich nach der Religionszugehörigkeit, nicht nach Ethnie. Dabei gibt es folgende dramatische Abstufung zwischen Leben und Tod: „Der importierte Antisemitismus“ weiterlesen

Wie tickt die CDU unter Merkel?

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Von Gastautor Wolfgang Prabel

Täglich grüßt derzeit das Merkel-Murmeltier. Seit dem Streit mit der CSU über ein paar Zurückweisungen von abgeschobenen Asylbewerbern wird von den Medien jeder ihrer sinistren Schachzüge beobachtet, jede ihrer verbiesterten Gesichtsentgleisungen fotografiert. Die Frage ist jedoch: Wie sieht es mittlerweile eine oder zwei Etagen tiefer in der CDU aus? Schauen wir doch mal bottom up rein bei den Christbolschewisten. Die WELT hatte den Thüringischen CDU-Vorsitzenden Mohring zur Kanzlerkrise interviewt.

WELT: Wie viele Tage, Wochen oder Monate bleibt Angela Merkel noch Kanzlerin?
Mohring: Ich hoffe, bis zum Ende dieser Legislaturperiode.

Wer glaubt, dass das Mohrings wirklicher Wunsch ist, der ist natürlich auf dem Holzweg. Wenn er sehr fromm wäre, würde er jeden Abend beten, dass sie in ein Trappistenkloster gesperrt wird oder dass Petrus Deutschland endlich erlöst und sie mit einem Blitz erschlägt. Ich habe mich seit 1990 durch meinen Wohnsitz im Weimarer Land immer in Sicht- oder Hörweite des thüringischen CDU-Fraktionsvorsitzenden Mike Mohring bewegt und viele seiner Manöver verfolgen können. Gelegenheit, ein Psychogramm des typischen CDU-Funktionärs zu erstellen. Denn so wie Mohring denken viele CDU-Mitglieder und Funktionsträger.

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Wieder auf die lange Bank geschoben

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Was für ein Wochenende! Der angebliche „Asylstreit“ in der Union wurde in allen Medien aufgeregt besprochen. Dabei wurde auf Teufel komm raus spekuliert, statt die Lage ruhig zu analysieren und Licht in die Politiker-Posse zu bringen.

Der bayrische Löwe mit den Samtpfötchen hatte wieder einmal gebrüllt, dachte aber erneut nicht daran, zu handeln. Die Wiederherstellung der Gesetzlichkeit an unseren Grenzen hätte Innenminister Seehofer längst still und leise bewerkstelligen können. Er braucht dazu weder die Kanzlerin noch den Bundestag zu befragen, sondern einfach die mündliche Anweisung seines Vorgängers de Maizière widerrufen, alle, die behaupten, Asyl suchen zu wollen, ins Land zu lassen, auch Menschen ohne Papiere, oder die schon in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt hatten und bereits abgelehnte und abgeschobene Asylbewerber. Kanzlerin Merkel hätte ihn schwerlich seines Amtes entheben können, denn die Begründung, dass einer Ihrer Minister sich erdreiste, zu verfassungsgemäßen Verhältnissen zurückzukehren, wäre zu grotesk gewesen.

Statt auf diese einfache Tatsache hinzuweisen, wurde der von der Kanzlerin erweckte falsche Eindruck, mit Seehofers Asylplan würde sich Deutschland auf einen Alleingang begeben, eifrig verbreitet. Dabei wäre es die Beendigung des nunmehr dreijährigen deutschen Alleingangs gewesen. „Wieder auf die lange Bank geschoben“ weiterlesen

Das Rechtsempfinden der Bürger wird verletzt – Eine offene Antwort an die CDU-Generalsekretärin

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Hier dokumentiere ich den Offenen Brief meines Sohnes Philipp Lengsfeld an die CDU-Generalsekretärin, den der Tagesspiegel veröffentlicht hat.

“Sehr geehrte Frau Generalsekretärin, liebe Annegret Kramp-Karrenbauer,

ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen – Ihr Brief ‚Zur aktuellen Debatte‘ an alle CDU-Mitglieder gehört sicherlich zu einer solchen ungewöhnlichen Maßnahme. Da das Konrad-Adenauer-Haus leider keine Möglichkeit eröffnet hat, in einem internen Forum eine Antwort darauf zu geben, die von allen Mitgliedern eingesehen werden kann, möchte ich angesichts der Wichtigkeit und Dringlichkeit den Weg einer öffentlichen Antwort nehmen.

Sie bitten die Mitglieder der CDU um Unterstützung in der aktuell schwierigen Situation. Und ich kann Ihnen versichern, dass ich, genau wie wohl die übergroße Mehrheit der Mitglieder der CDU, eine Migrationspolitik unter dem Leitstern: ‚Kontrollieren, Steuern, Begrenzen‘ voll unterstütze.

Was mir deutlich schwerer fällt – und auch da, denke ich, geht es vielen CDU-Mitgliedern ähnlich – ist es, mich in den fachlichen Streit zwischen unserem Innenminister (mit der Ressortverantwortung für die innere Sicherheit Deutschlands) und der Kanzlerin (die als Regierungschefin die Leitlinien der Politik bestimmt) einzumischen.

Mir erscheinen die fachlichen Argumente des Innenministers allerdings schlüssig. Und ich bitte ausdrücklich darum, in den Debatten maßvoll zu argumentieren. Dies gilt besonders bezüglich der Warnungen, die es auch in Ihrem Brief gibt, nämlich dass ‚ungeordnete Zurückweisungen‘ zu einem ‚negativen Dominoeffekt und letztlich der Infragestellung des Europäischen Einigungswerkes‘ führen könnten. Ohne die aktuellen Details zu kennen, muss ich feststellen, dass ich diese Warnung nicht nachvollziehen kann. „Das Rechtsempfinden der Bürger wird verletzt – Eine offene Antwort an die CDU-Generalsekretärin“ weiterlesen

Merkels letztes Aufgebot

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Wer noch Zweifel hatte, für wen Kanzlerin Merkel Politik macht, der konnte sich spätestens an diesem Wochenende Klarheit verschaffen. Die „Flüchtlingspolitik“ entspricht ultralinken bis linksradikalen Vorstellungen.

Ich erinnere mich noch sehr genau an die frühen 90er Jahre, als Claudia Roth auf grünen Parteitagen offene Grenzen forderte und dafür von den damaligen Realos für nicht ganz dicht gehalten wurde. Die heutige angebliche Reala Annalena Baerbock liegt voll auf Roth-Linie. Zwischen beide grüne Frauen und die Kanzlerin passt kein BAMF-Dokument.

Deshalb erleben wir das Schauspiel, dass sich die Vorsitzende einer Oppositionspartei für die Kanzlerin, die in ihren eigenen Reihen zunehmend an Rückhalt verliert, stark macht. „Merkels letztes Aufgebot“ weiterlesen

Merkels Rücktritt ist überfällig!

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Von Stefan Friedrich
Offener Brief an die Generalsekretärin der CDU

Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,

mit großen Entsetzen habe ich Ihr Rundschreiben an die Mitglieder der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU) zur Kenntnis genommen.
Realitätsferne bin ich von der Parteispitze unter Angela Merkel seit Längerem gewohnt. Besonders geärgert hat mich daher diesmal, wie Sie meinen, den Todestag Helmut Kohls und die europäische Idee für Ihre Zwecke instrumentalisieren zu müssen. Dies ist geradezu perfide eingedenk der Behandlung des einzigen Ehrenbürgers Europas und großen Staatsmannes Helmut Kohl durch Angela Merkel zu seinen Lebzeiten!
Um es klar und deutlich zu sagen: Ich stehe auf der Seite des Bundesinnenministers Horst Seehofer (CSU) und unterstütze mit Nachdruck die “Achse der Willigen” (Sebastian Kurz).
Da Sie wahrscheinlich glauben, die Mehrheit der CDU-Mitglieder hinter sich zu wissen: Warum stellen Sie sich keinem Mitgliederentscheid zur Migrationspolitik bzw. zum Schutz der deutschen und europäischen Grenzen?

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Wie die Qualitätsmedien den Ramadan schön reden

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Von Gastautor Rainer Wolski

Die deutschen Medien brachten seit etwa 6 Wochen diverse Beiträge zur Einstimmung auf den Ramadan, der jetzt am 14. Juni endet.

Arzte und Lehrer schrieben zum Fasten bei Kindern und Jugendlichen und zu Problemen für Gesundheit und den Ergebnisse von Prüfungen. Die – offenbar schon zum Islam bekehrte – Handelsblattredaktion – stellte vor, wie Muslime in muslimischen Firmen in Deutschland auf Arbeit den Ramadan begehen. Das betrifft zwar nur weniger als 3 % der deutschen Firmen, aber ist immer noch interessanter als zu beschreiben, wie viel die Religionsausübung der Muslime in deutschen Firmen kostet. Die Augsburger Allgemeine erklärte die Details beim Fasten und Bento fragte, wie schlimm Ramadan für Leistungssportler ist.

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