Seit Tagen liegen die Spritpreise stabil über zwei Euro, und sie steigen beinahe täglich weiter. Das schadet der Wirtschaft, der Bevölkerung, besonders dem ärmeren Teil, der jeden Cent umdrehen muss, um über die Runden zu kommen, und fördert die Deindustrialisierung.
Die Politik sieht sich unter Handlungszwang und hat sich entschlossen, mit aller Kraft und Raffinesse die Bevölkerung hinter die Fichte zu führen. Sie zeigt mit dem Finger anklagend auf die Mineralölkonzerne und kündigt alle möglichen Maßnahmen an, die vermutlich nicht kommen werden. Hauptsache, Aktionismus vorspiegeln. Die Politik vergißt, dass drei Finger auf sie zurückzeigen.
Der Hauptverdiener an den Tankstellen ist der Staat. Die Politik hat den Sprit nicht mit einer, sondern mit drei Steuern belegt, die 57 % des zu zahlenden Preises ausmachen: Energiesteuer, CO2-Abgabe und Mehrwertsteuer, die auch auf die anderen Steuern zu entrichten ist. „Wie die Bevölkerung in der Spritfrage von der Politik hinter die Fichte geführt wird.“ weiterlesen