Von Lothar W. Pawliczak
Simon Mariam Hoffmanns Aufstand der Jugend ist eigentlich einer Beachtung nicht wert
Ein Buch zum gleichnamigen Film () oder der Film zum Buch. Filme und Bücher sind unterschiedliche Genres. Jedes muß für sich stehen und daher sei hier nur vom Buch die Rede.
Hoffmann lädt ein, „an der Perspektive eines jungen Menschen teilzunehmen“ (S. 9), nämlich seine eigene. Und er lobt sich gleich: „Das Aufstand der Jugend -Buch begründet die Philosophie der Jugend und leistet einen wertvollen Beitrag zur Entwicklung des Menschen.“ (ebd.) Jugendlichem Überschwang mag man das durchgehen lassen, aber mit inzwischen 30 Jahren sollte die Eigenbewertung wohl etwas nüchterner sein. Mit 28 Jahren habe er beschlossen, die Welt zu verändern. Ups, hatten wir nicht mal einen, der bekannte, beschlossen zu haben, Politiker zu werden? Mindestens hier hätte ein Lektor zweimal zum Rotstift raten müssen. Dann S. 29: „Dies ist kein Aufschrei. Dies ist ein Aufbrüllen! Es ist ein Aufstand der seinesgleichen sucht.“ Geht es nicht eine Nummer kleiner? „„Wir haben einen Generationenkonflikt. Dieser war schon immer da““ weiterlesen
