Der Fall Hubertus Knabe oder die geplante Abwicklung einer Gedenkstätte

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Die Gedenkstätte im der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen ist ein erfolgreiches Projekt der ehemaligen politischen Gefangenen der DDR. Das Gefängnis war auf keinem Stadtplan verzeichnet. Es blieb den Augen der Öffentlichkeit weitgehend verborgen, weil es von einem eingezäunten Sperrgebiet umgeben war. Die Straßen, die zum Gefängnis führten, waren mit eisernen Rolltoren versperrt. Große Schilder wiesen darauf hin, dass Fotografieren verboten sei. Ein zufälliger Fußgänger, der aus der Ferne bei geöffnetem Rolltor einen Blick auf ein weiteres eisernes Tor und stacheldrahtbewehrte Mauern werfen konnte, wußte nicht , was er sah. Es hätte sich um eine Einrichtung der Polizei, der Volksarmee oder der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte handeln können.

Auch die Gefangenen, die hier landeten, wußten nicht, wo sie sich befanden. Sie kamen gefesselt in Dunkelzellen der Transporter an und verließen sie erst in der sogenannten Schleuse, eine Art Garage, die mit einem weiteren Rolltor verschlossen wurde. Ich habe ehemalige Mitgefangene getroffen, die tatsächlich erst nach der Vereinigung aus ihren Akten erfahren haben, dass sie in Hohenschönhausen gewesen sind. „Der Fall Hubertus Knabe oder die geplante Abwicklung einer Gedenkstätte“ weiterlesen

Corona und der schleichende Abbau unserer verfassungsmäßigen Rechte

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Heute kam zum dritten Mal eine Horromeldung über steigende Neuinfizierten -Zahlen. Diese Zahlen werden wieder nicht eingeordnet, indem man darauf hinweist, dass es sich nicht um Neuansteckungen, sondern die Entdeckung von Infektionen mit dem Virus oder Virustrümmern handelt, die durch die Massentests ( z.Zt. 1,1 Millionen Tests/Woche, davon 99,3% negativ, Kosten pro Woche: 82,5 Millionen Euro) entdeckt werden. Die Anzahl der Erkrankungen wird weiter verschwiegen, die Zahl der durch Corona-Patienten belegten wird nicht ins Verhältnis mit den 98% leeren für Corona-Patienten freigehaltenen Intensivbetten gesetzt. Die Gesamtzahl der „an und mit Corona“ Verstorbenen liegt weiterhin weit unter der jährlichen Krankenhauskeim-Toten.
Während die Öffentlichkeit mit solchen Meldungen eingeschüchtert wird, vollzieht sich hinter ihrem Rücken ein Abbau von verfassungsmäßigen Rechten. „Corona und der schleichende Abbau unserer verfassungsmäßigen Rechte“ weiterlesen

Noch mehr Panik: Die angeblich steigenden Infektionszahlen

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Heute morgen gab es eine neue Horrormeldung. Laut RKI gab es mit mehr als 7000 Infizierten einen neuen Höchstwert. Diese Infektionen werden als „neu“ ausgeben, als würden sich von einem Tag auf den anderen tausende Menschen anstecken. Dem ist nicht so. Die Infektionen werden durch die rasant ausgeweiteten Tests entdeckt. Es werden zehnmal mehr Tests ausgeführt, als im April. Nach wie vor wird nicht gemeldet, wie viele dieser „Neuinfizierten“ Symptome zeigen oder gar schwer erkrankt sind. Die Zahl der Toten, die seit Beginn der angeblichen Pandemie bis heute „an und mit“ Corona gestorben sind, liegt immer noch unter Zehntausend, das ist die Hälfte der jährlich an Krankenhauskeimen Verstorbenen. Die Belegung von Intensivbetten mit Corona-kranken liegt unter 2%, die Sterberate der „an und mit Corona“ Patienten liegt unter 1% aller Verstorbenen. Das Sterbealter liegt innerhalb der durchschnittlichen Lebenserwartung, vielleicht sogar leicht darüber. 

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Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben: Die Biografie des fast vergessenen Hermann Flade

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Für alle Leser. Ganz am Ende ihrer Nachbemerkungen schreibt Karin König einen wichtigen Satz: „Die Geschichte der DDR ist letztlich auch eine Geschichte der Bundesrepublik, nicht erst seit der deutschen Einigung.“ Womit sie wohl das größte Problem der heutigen (west-)deutschen Sicht auf Geschichte benennt. Da werden dann nicht nur die Schicksale der einst in der DDR-Justiz zerstörten Menschen marginalisiert. Auch die eines Mannes wie Hermann Flade.

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Regieren durch Indoktrination

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Die Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch, dem 14.10. mit Kanzlerin Merkel hat zweierlei gezeigt: Die Hardlinerin im Kanzleramt ist fest entschlossen, die Wirtschaft des Landes sturmreif für die „Große Transformation“ zu schießen und die Ministerpräsidenten apportieren am Ende brav die Kanzler-Richtlinien. Mache sind, wie Berlins Regierender Müller im Vorfeld als Tiger gesprungen und in der Konferenz als Bettvorleger gelandet. Nicht einmal das unsinnige Beherberungsverbot wurde gekippt. Statt dessen wurden die von Merkel gewünschten Verschärfungen beschlossen, wenn auch zum Verdruss der Kanzlerin nicht ohne Widerspruch.

Seit sechs Monaten leben wir mit der Pandemie, die außerhalb der Dauerpropaganda keine ist. Die Infiziertenzahlen, die tagtäglich von den Medien in die Köpfe der Bevölkerung gehämmert werden, haben dort bereits dafür gesorgt, dass viele nicht mehr denken, sondern nur noch gehorchen wollen. Ramin Peymani hat das treffend mit „Stockholm-Syndrom“ beschrieben. Man versucht, den Geiselnehmer durch bedingungsloses Wohlverhalten gnädig zu stimmen, am Ende entwickelt man sogar Sympathien für ihn. Wer sich auf Twitter die Eintragungen unter #maskenpflicht, #2. lockdown oder #streek anschaut, bekommt man eine Ahnung davon, wie weit die Indokrtinierung schon fortgeschritten ist. „Regieren durch Indoktrination“ weiterlesen

Mit Corona zur „großen Transformation“

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Am heutigen Mittwoch will die Ministerpräsidentenkonferenz wieder über die Corona-Maßnahmen beraten. Passend dazu wurde in den Morgennachrichten bereits verkündet, dass die Zahl der „Neuinfizierten“ seit gestern auf über 5000 gestiegen sei. Es würden nicht mehr über vierhundert, sondern über sechshundert Corona-Patienten intensiv behandelt und es wäre laut RKI ein sprunghafter Anstieg von tags zuvor 13 auf 40 Todesfälle „an und mit Corona“ zu verzeichnen.
Wenn ich das richtig sehe, sollen diese Tataren-Meldungen die Bevölkerung darauf vorbereiten, dass die jüngste Verschärfung der Maßnahmen nicht zurückgenommen werden. Merkel hat schon signalisiert, dass sie sehr „besorgt“ sei. Sorgen könnte sie sich in der Tat machen, denn die andere Meldung heute morgen war, dass die Wirtschaft unseres Landes viel stärker eingebrochen ist, als erwartet. Die staatlichen Stützungen sollen deshalb nicht Ende des Jahres auslaufen, wie ursprünglich beschlossen, sondern erst im Juni nächsten Jahres. Das betrifft vor allem die Gewerbe, die auf menschliche Kontakte angewiesen sind: Gastronomie, Hotellerie, Veranstaltungs- und Unterhaltungsbranche. Darauf, dass die Politik von der Corona-Panikmache abrücken wird, kann nicht gehofft werden. „Mit Corona zur „großen Transformation““ weiterlesen

Wie ein Attentatsversuch schöngeredet wird

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Am 9.Oktober meldete „ Der Westen“ von den Funke-Medien, dass der Mann, der verdächtigt wird, am Sonnabend, dem 3.10.2020 in Köln-Deutz einen mit Nägeln präparierten Sprengsatz in der Toilette eines Regionalzuges deponiert zu haben, festgenommen wurde.
Schon in der Überschrift wird um Verständnis für den Täter geworben, noch bevor der Leser überhaupt Einzelheiten erfährt: „Sein Motiv ist äußerst bitter“.

Der junge “in Lüdenscheid fetgenommene Mann” hätte mittlerweile gestanden. Und dann gleich noch einmal: „Sein Motiv macht betroffen“. Genaueres über den jungen Lüdenscheider erfährt man von den Haltungsjournalisten des „Westens“ nicht. Das muss man bei Hans-Georg Maaßen auf Twitter nachlesen:
„Der Vollständigkeit halber: Der Sauerländer ist 1999 in Syrien geboren und verfügt als Asylbewerber über eine Aufenthaltsgestattung.“ „Wie ein Attentatsversuch schöngeredet wird“ weiterlesen

Trump verliert die Orientierung und dann die Nerven

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Das ist die Überschrift des 12. Kapitels des Buches von John Bolton, das der ehemalige Sicherheitsberater von Donald Trump nach seinem Ausscheiden aus der Regierung geschrieben hat. Es erlangte große Bekanntheit durch die Bemühungen Trumps, sein Erscheinen zu verhindern. Im Epilog listet Bolton akribisch auf, was er ändern musste, nachdem er sein Manuskript zur Überprüfung eingereicht hatte, um dem Vorwurf zu begegnen, er hätte Informationen aus vertraulichen Dokumenten, die ihm in seiner Funktion als Sicherheitsberater zugänglich waren, benutzt. Wenn man das Buch liest, fragt man sich, wie jemand auf die Idee kommen konnte, solch eine Behauptung aufzustellen. Bolton ist die Verkörperung des gesetzestreuen Beamten, dem jede Sensationshascherei fremd ist, das bestätigt jede der 600 Seiten dieses Buches. Was er vorgelegt hat ist eine sachliche Analyse der Erfahrungen seiner Zusammenarbeit mit Donald Trump. Wenn er in einer anderen Kapitelüberschrift von „Chaos als Lebensstil“ spricht, ist das auch nur eine ruhige Beschreibung der Fakten.

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Keine Bio-Blumen von Unangepassten – die Boykottpraktiken der Verbrauchergemeinschaft Dresden

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Wie uns am 3. Oktober wieder einmal von unserem auf dem linken Auge blinden Bundespräsidenten Steinmeier bestätigt wurde, leben wir im besten Deutschland, das es je gab. Natürlich herrscht hier Meinungsfreiheit. Jeder kann sagen, was er will und wo er will. Nur muss er sich leider darauf gefasst machen, dass Sanktionen auf dem Fuße folgen, sobald die frei geäußerte Meinung nicht den politisch-korrekten Vorgaben entspricht. Das kann auch ausgewiesene Linke treffen, die ihre Ansichten im falschen Blatt publizieren. So ging es kürzlich dem sächsischen Autor und Gärtner Michael Beleites.

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150 000 Arbeitslose wegen Corona sind doch kein Problem

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Jedenfalls, wenn man dem Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele glauben will.

“Der Arbeitsmarkt übersteht die Pandemie erstaunlich gut”, sagte der Behördenchef den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bisher hätten rund 150.000 Menschen wegen der Corona-Krise ihren Arbeitsplatz verloren.
“Das ist für jeden Betroffenen schlimm, aber bei 33,5 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten kein Erdrutsch.“
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: 150 000 Menschen bei 33,5 Millionen Beschäftigten sind kein Problem, aber hochgerechnet 10 000 Tote, die seit Beginn der angeblichen Pandemie „an und mit“ Covid 19 starben, bei eienr Bevölkerung von 81 Millionen, sind der Grund für einen Nationalen Notstand, der bis ins nächste Jahr anhalten soll.

Scheele sieht auch nicht die Gefahr einer Pleitewelle. Diese Aussage hat den Wert der Worte von DDR-Staatschef Walter Ulbricht, der kurz vor dem 13. August 1961 sagte: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen.“