Berlin: Geistige Misswirtschaft als Umerziehungsprogramm

Veröffentlicht am

Von Steffen Meltzer

Es hält sich immer noch das Gerücht, dass die Verantwortlichen für den Öffentlichen Dienst im Berliner Senat Menschen mit alltagstauglichen Umgangsformen wären. Falls es in der dortigen Verwaltung noch Beamte gibt, die rudimentäre Reste einer verständlichen Sprache benutzen, die auch Hinz und Kunz verstehen, muss jetzt ganz tapfer sein und umlernen.

 Das verklausulierte Beamtenkauderwelch verstehen nicht einmal mehr die eigenen Mitarbeiter. Immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, dann erscheint der Senat mit neuen fundamentalen Ideen auf der Tagesordnung. Die Arbeitsgruppe „Umerziehung der Beamten und Einwohnenden“ hat einen Stuhlkreis gebildet und ihre neueste Glosse verbindlich in Stein gemeißelt. Das Werk nennt sich offiziell „Leitfaden für Mitarbeitende der Berliner Verwaltung zum diversitysensiblen Sprachgebrauch“.  Federführend ist der zuständige Minister für Unisextoiletten im öffentlichen Dienst, Dirk Behrend (Grüne). 

„Berlin: Geistige Misswirtschaft als Umerziehungsprogramm“ weiterlesen

Not abwenden, ohne noch größere Not zu erzeugen!

Veröffentlicht am

Von Gastautor Lothar W. Pawliczak

Der Staat hätte in der Coronakrise die Kreativität von Unternehmern gut gebrauchen können. Das verordnete wirtschaftliche Koma war allein schon deshalb komplett falsch.

Demokratie und Marktwirtschaft oder Bevormundung und Sozialismus: Führt die Krise zum totalitären Sozialismus?

Da werden nun schon tröstend zu den Auswirkungen der Coronakrise, die zu einer schweren Wirtschaftskrise wird, Joseph A. Schumpeters Worte von der Creative destruction zitiert: Der weitgehende wirtschaftlichen Stillstand werde dazu führen, daß Unternehmen und Branchen, die ohnehin geschwächt sind und kein Entwicklungspotential haben, halt nicht überleben und Platz für Neues machen.

Grundlegender kann man die derzeitige wirtschaftliche und politische Situation wohl nicht verkennen. Und die langjährige Fehlinterpretation von Schumpeters Buch Capitalism, Socialism and Democracy (New York 1942; gekürzte und teilweise verfälschende Übersetzung zuerst deutsch: Bern 1946) erreicht so wohl einen neuen Höhepunkt.

Artikel hier vollständig lesen

Sonntagslektüre: Der Angstfresser

Veröffentlicht am

An einem der letzten schönen Sommertage diesen Jahres fand im Schloss Schönhausen in Pankow eine für dieses Ambiente eher ungewöhnliche Lesung statt. Veranstalter waren die Buchhandlung Buchsegler in der Pankower Ossietzkystraße, die regelmäßig Lesungen im Schloss organisiert, und die Robert-Havemann-Gesellschaft, eine der wenigen kleinen Gruppen, die sich noch um die Verfolgten des SED-Regimes kümmern. Grit Poppe las aus ihrem neuen Roman „Angstfresser“, in dem sie die Folgen der schrecklichen Zustände in den DDR-Jugendwerkhöfen oder Jugendgefängnissen – ja, die gab es auch, sogar für Kinder – schildert. Im  prächtigen Ballsaal waren leider nicht alle der im großen Abstand aufgestellten Stühle belegt. Hauptsächlich waren Zuhörer gekommen, die sich ohnehin mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur beschäftigen. Dabei wäre Poppes Buch gerade für die wichtig, die den Sozialismus immer noch für eine gute Idee halten, die nur noch nie richtig ausgeführt wurde.

„Sonntagslektüre: Der Angstfresser“ weiterlesen

Wie erzeugt man Corona-Phobiker?

Veröffentlicht am

Heute Morgen lief in Deutschlandfunk in Lebenszeit „Ich hatte Corona“ Erfahrungen mit der Pandemie. Am Mikrofon: Petra Ensminger. In dieser Sendung kamen neben ehemaligen Corona-Erkrankten auch ein Arzt und eine Psychotherapeutin zu Wort. In den Äußerungen beider kam unterschwellig heraus, dass die Corona-Dauerpropaganda inzwischen verheerende Folgen für die Gesundheit und die Psyche vieler Mitmenschen hat.

Die Psychotherapeutin berichtete von Angstzuständen und Depressionen, nicht nur bei Betroffenen, sondern bei Menschen, die sich lediglich vor der Ansteckung fürchten. Das geht so weit, dass sich manche nicht mehr aus dem Haus trauen, einen Waschzwang entwickeln, also permanent die Hände waschen und sich duschen.

  „Wie erzeugt man Corona-Phobiker?“ weiterlesen

Drosten bezweifelt Wirksamkeit von Masken auf Krankheitsschwere

Veröffentlicht am

Es ist beachtenswert, dass Christian Drosten in einer Anhörung des
Gesundheitsausschusses vom 9.9.2020 September 2020, hier, ab Minute 8:18 , die
Wirksamkeit von Alltagsmasken auf die Krankheitsschwere bezweifelt:

„Wir wissen nicht, ob nicht die Verwendung von Alltagsmasken in großer
Verbreitungsweite, ob das nicht dazu führt, dass im Durchschnitt die erhaltene Virusdosis in einer Infektion geringer ist und dass im Durchschnitt der Krankheitsverlauf auch weniger schädlich sein könnte, aber das ist eine reine Spekulation. Dazu gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Und es gibt umgekehrt eben Länder, in denen man sagen kann, es wurde von Anfang an durchgängig Maske getragen, dazu gehören sehr viele asiatische Länder und trotzdem ist es zu großen Ausbrüchen gekommen.”

Mit Maske in die Corona-Diktatur?

Veröffentlicht am

Am gestrigen 21.09.2020 gab es zwei Corona-Nachrichten, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Bei den täglichen Infizierten-Zahlen wurde im Deutschlandfunk mitgeteilt, dass es keinen einzigen Coronatoten gab, nicht mal einen über 90-jährigen. 

Vorher kam die Meldung, dass Bayerns Ministerpräsident Söder eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen, bei denen der Abstand nicht eingehalten werden kann, in Aussicht stellt. Zur Kontrolle will er nicht nur die Polizei, die bereits im Einsatz ist, sondern auch die Bundeswehr heranziehen. Einhundert Bundeswehrsoldaten sollen die Gesundheitsämter unterstützen. Nach seinem Bekenntnis hätten ihn die Bilder von der „Ersatz-Wiesn“ zu dieser Ankündigung bewogen.

„Mit Maske in die Corona-Diktatur?“ weiterlesen