Riesenbrand auf Flüchlingsinsel Samos und wie Deutschland an den Flüchtlingslagern in ganz Europa zündelt!

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Super gemacht, Deutschland!

Von Gastautorin Rebecca Sommer

Vor Ort in Lesbos, 16.9.2020: Während es auf Samos, eine weitere argäischen Flüchtlingsinsel Griechenlands gerade lichterloh brennt, Wind dem Flüchtlingslager entgegentreibt was wohl die Absicht ist, geht der Rummel mit dem abgebrannten Moria-Camp auf der Insel Lesbos weiter.

Nun sollen nach dem Besuch von Katrin Göring Eckardt, die sich mir vor Ort auf Lesbos, mit Mundschutz, als “Regierung” und nicht als eine Oppositionsparteiangehörige vorstellte, 1533 Menschen wegen des von Migranten selber bewusst abgefackelten Moria-Flüchtlingscamps nach Deutschland gebracht werden.

Dass Katrin Göring Eckardt genau mitbekommen haben muss, dass falsche Bilder während des Protestes der Migranten inszeniert wurden, scheint diese Dame nicht zu interessieren. „Riesenbrand auf Flüchlingsinsel Samos und wie Deutschland an den Flüchtlingslagern in ganz Europa zündelt!“ weiterlesen

Jungjournalistenseminar der Hayek-Gesellschaft bietet noch freie Plätze

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Die heutige Jugend ist hoffnungslos links oder unpolitisch? Falsch! Es gibt auch freiheitliche Jugendliche und Studenten, die sich dem linken Mainstream entgegenstellen, indem sie journalistisch aktiv sind. Um diese jungen Leute zu fördern, veranstaltet die Hayek-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit dem Jugendmagazin Apollo News dreimal im Jahr Publizistik-Seminare im Berliner Raum. Dort kommen 20 junge Leute für ein Wochenende zusammen und diskutieren mit renommierten Publizisten über gutes Schreiben, die Arbeit als Journalist, aktuelle politische Ereignisse und vieles mehr. Der nächste Termin steht direkt vor der Tür: vom 2. bis 4. Oktober findet in Potsdam der 5. Juniorenkreis Publizistik statt! Diesmal sind als Referenten Vera Lengsfeld, Josef Kraus, Gérard Bökenkamp und Joachim Schroeder eingeladen. Das Beste: es sind noch Plätze frei! Wenn Du also unter 25 Jahre alt bist, bewirb dich jetzt! Alle Infos findest Du hier:

https://hayek.de/wp-content/uploads/2020/09/Ausschreibung-JKP-5-Oeffentlich.pdf

Moria in Flammen: Von Brandstiftern, Gehilfen und Verteidigern

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Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Liebe Leser, nehmen wir einmal an, Sie sind mit Ihrer Wohnsituation unzufrieden. Ihre Mitbewohner nerven, die Unterkunft ist verdreckt und viel zu klein. Sie wollen eigentlich ganz woanders hin, aber das scheitert an Ihren finanziellen Möglichkeiten. Gut, Sie kommen aus einem richtig üblen Viertel, wo man besser nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr vor die Tür geht. Damals mussten Sie sich mit Ihren Geschwistern ein winziges Zimmer teilen. Strom und Wasser waren immer mal weg, weil die Leitungen marode waren und barsten. Auf der Straße regierte das Faustrecht. Und Arbeit gab es in Ihrer Gegend sowieso keine. Sie durften sich also glücklich schätzen, den Absprung geschafft zu haben, wenngleich heute kaum jemand mit Ihnen tauschen wollte.

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Sonntagslektüre: Der Schmuggel über die Zeitgrenze

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Chaim Noll ist einer der produktivsten deutschsprachigen Schriftsteller. Ihn zu lesen, ist immer ein Gewinn. Anlässlich des 30. Jahretages des Endes des sozialistischen Experiments DDR habe ich noch einmal zu seinem bereits vor fünf Jahren erschienenen Buch „Schmuggel über die Zeitgrenze“ gegriffen. Es beschreibt Nolls Leben in der DDR innerhalb der Nomenklatura und wie er aus Erfahrung zum Gegner wurde, obwohl ihm alle Türen offen standen. „Sonntagslektüre: Der Schmuggel über die Zeitgrenze“ weiterlesen

Eugen Onegin als Kammerspiel

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Die Corona-Schutzmaßnahmen haben unsere Kulturlandschaft unter immensen Druck gesetzt. War es schon zu wirtschaftlichen Boomzeiten schwierig, die zahlreichen wunderbaren Kulturstätten zu finanzieren, sieht die Perspektive in Angesicht der zu erwartenden wirtschaftlichen Pleitewelle und der damit verbundenen Steuermindereinnahmen erst recht düster aus. Bereits jetzt müssen besonders die freischaffenden Künstler erhebliche Mindereinnahmen hinnehmen, die nur unzureichend mit den Corona-Hilfen ausgeglichen werden können. Eher früher als später wird sich wieder die Frage stellen, welches Theater überleben kann. Da haben nur die kreativsten eine Chance. In dieser Situation ist Intendant Daniel Klajner für das Theater Nordhausen/ Lohorchester Sondershausen ein Glücksfall. „Eugen Onegin als Kammerspiel“ weiterlesen

Haltungsjournalismus vom Feinsten: Angebliche Mehrheit für Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria

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Von Dr. Wolfgang Hintze und Vera Lengsfeld

Nach dem heißen Abriss von Moria, wie ein Moderatorer von mdr-Kultur gestern den Brand im griechischen Flüchtlingslager in einem Interview zutreffend genannt hat, melden sich die üblichen  Verdächtigen mit Forderungen, sofort die obdachlos gewordenen Migranten aufzunehmen. Dass es ein verheerendes Signal wäre, wenn terroristische Akte die Wirtschaftsmigration nach Europa befördern würden, wird unter einem humanitären Wortschwall zugedeckt. Obwohl unsere Land noch längst nicht die 2015 ausgelöste Einwanderungswelle verkraftet hat, machen sich unsere Bessermenschen stark, weitere Einwanderungswellen zu begünstigen. Allerdings sind die Befürworter unbegrenzter Einwanderung eher nicht dafür bekannt, dass sie unbegrenzt Flüchtlinge in ihre komfortablen Häuser aufgenommen hätten.

Deutsche Städt haben sich gemeldet und um Aufnahme von Migranten gebeten. Wer sind in diesem Fall die Städte, ihre Bürgermeister und Kommunalpolitiker oder die Bewohner? „Haltungsjournalismus vom Feinsten: Angebliche Mehrheit für Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria“ weiterlesen

Die Linke radikalisiert sich

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Im Revolutionsherbst 1989 nahm die Autorität der herrschenden SED rapide ab, was sich nach dem Mauerfall noch einmal beschleunigte. Im Dezember 1989 war es so weit, dass die SED nicht mehr in der Lage war, zu regieren. Deshalb wurde der Runde Tisch eingerichtet, der die Regierung Modrow unterstützen und gleichzeitig die Weichen für eine Demokratisierung der DDR stellen sollte. Am Runden Tisch, der zum ersten Mal am 7. Dezember tagte, saßen zur Hälfte Vertreter der Alt- und der neu gegründeten Parteien. Was niemand ahnte war, dass unter den Vertretern der Neuparteien zahlreiche Inoffizielle Mitarbeiter der Staatssicherheit saßen, unter anderem Ibrahim Böhme (SPD) und Wolfgang Schnur (Demokratischer Aufbruch). Diesen IM ist es zu verdanken, dass es der SED und den Blockparteien gelang, die Neuparteien nach allen Regeln der Kunst über den Tisch zu ziehen. Vor allem sicherte es der SED das Überleben. „Die Linke radikalisiert sich“ weiterlesen

Konstruktive Opposition oder Kniefall? Wohin driftet die CDU?

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Herr Debes von der Thüringer Allgemeinen, früher „Das Volk“ geheißen, ist ein Haltungs-Journalist par excellence. Als solcher hat er es weit gebracht, denn er darf schon für die Zeitgeist-Postille „Zeit“ schreiben, eben jene, deren Edel-Federn vor etwas mehr als dreißig Jahren eine Recherche-Tour durch die bereits absterbende DDR gemacht und festgestellt haben, dass die DDR-Bürger dem Partei- und Staatschef Honecker so etwas wie stille Verehrung entgegengebracht hätten. Kurz darauf war es mit dem Arbeiter-und Bauernparadies vorbei. Als die zweite deutsche Diktatur 1989 von der historischen Bildfläche verschwand, meinten alle, die Demokratie hätte in Deutschland flächendeckend gesiegt. Die Gegner der Vereinigung sprachen von Anschluss, gemeint war damit eine feindliche Übernahme, obwohl sie mit dem Willen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung stattfand.
Woran damals niemand dachte ist, dass es sich um eine Übernahme unter umgekehrten Vorzeichen gehandelt haben, dass nach dreißig Jahren eine DDR 2.0 in buntem Gewand fröhliche Urständ feiern könnte. „Konstruktive Opposition oder Kniefall? Wohin driftet die CDU?“ weiterlesen

Von der Society-Dame zur Kriegsberichterstatterin – Die unheimliche Macht der Bilder

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In der Kunsthalle Erfurt ist noch bis zum 18. Oktober eine Fotoausstellung zu besichtigen, die jeder Thüringer, aber auch jeder Besucher Erfurts gesehen haben sollte. Ja, es lohnt sich sogar, wegen dieser Ausstellung in die schönste deutsche Landeshauptstadt zu fahren.
Gezeigt werden 100 Fotografien von Lee Miller (1907-1977), die im Zweiten Weltkrieg von der Vogue als Kriegsberichterstatterin an die Front geschickt wurde und die amerikanische Armee von der Bretagne bis nach Deutschland begleitet hat. Anders als eine heutige Modefotografin, die das ertrunkene Flüchtlingskind Alan Kurdi erst fotogen am Strand inszenierte, bevor sie es ablichtete, manipulierte Miller nichts. Sie hielt ihre Kamera drauf und drückte ab, Heraus kamen Bilder, denen man sich schwer entziehen kann und die den ganzen Wahnsinn des Krieges dokumentieren, gleichzeitig aber von einer faszinierenden Ästhetik sind. „Von der Society-Dame zur Kriegsberichterstatterin – Die unheimliche Macht der Bilder“ weiterlesen