Wie sich Dresden vor der Welt zur »Nazistadt« machte, warum Sie nicht zitieren sollten, und wen Merkel zu uns einlädt

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Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel

Das hat richtig wehgetan. Aber wer konnte das auch ahnen? Mit großer Dramatik hat der Dresdner Stadtrat einen Beschluss gefasst, der für die sächsische Landeshauptstadt allen Ernstes den „Nazinotstand“ ausruft. Oder eigentlich nicht: Denn hinter dem donnernden Wort haben die Beschlussfasser, Unbill ahnend, ein Fragezeichen gesetzt.
Wegen Pegida und so wollte die Mehrheit von 39 Ratsmitgliedern ein „Zeichen“ setzen. Selbst aus der FDP kam Zustimmung. Die 29 Stadtparlamentarier von CDU, AfD und Freien Wählern votierten dagegen.
Nun fällt der Ratsmehrheit der Beschluss tonnenschwer auf die Füße, denn Weltmedien von CNN bis BBC interessieren sich erwartungsgemäß einen Dreck für das Fragezeichen und malen Elbflorenz in den braunsten Farben. Das Schlagwort der Schlagwörter, „Nazi“ nämlich, reichte aus, um alles andere zu überstrahlen.

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Mauerfall Berlin – Zufall oder Planung?

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Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls häufen sich die Uminterpretationen dieses weltgeschichtlichen Ereignisses. Je weiter weg in der Geschichte sich die Friedliche Revolution befindet, desto unwahrscheinlicher erscheint dieser spontane Massenaufbruch. Deshalb gibt es immer mehr Versuche, das geheime Drehbuch für die Geschehnisse zu finden.

Den interessantesten Beitrag , den ich dazu kenne, lieferte Michael Wolski. Wolski, der in der DDR Außenhandel studiert hatte und am Ende der DDR zum Bereich Kommerzielle Koordinierung des Alexander Schalck-Golodkowski gehörte, ist sicherlich bestes informiert, was die wirtschaftliche Stärke, bzw. Schwäche des SED-Regimes angeht. Als Vertreter und Repräsentanz-Leiter eines US-Konzerns erlebt er die wirtschaftliche Transformation und den Vereinigungsprozess mit. Dann wurde er nach Moskau versetzt, wo er das Ende der Sowjetunion ebenso hautnah erlebte.
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Grün ist die Wahrheit: Baerbock empfiehlt Presseboykott für „Klimaskeptiker“

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Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Im September 2018 wies die britische BBC ihre Redakteure an, Kritiker der Klimawandeltheorie nicht mehr in die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Großbritanniens einzuladen. Sie zu Wort kommen zu lassen, sei so, als gestatte man jemandem, die Fußballergebnisse des zurückliegenden Wochenendes zu leugnen, begründete der Sender seine Entscheidung. Die Verantwortlichen warfen ihren Mitarbeitern außerdem eine „falsche“ Berichterstattung vor. Es diene nicht der Unparteilichkeit, Leugner des Klimawandels in die Debatte einzubeziehen. Das Ergebnis ist ein Jahr später deutlich zu erkennen:

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Brief eines „Klimaleugners“
Teil II

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von Gastautor Alexander Meschnig

Lieber F.,
ich habe eine Weile überlegt, ob ich Dir schreiben soll. Ich tue es, weil es mir um einige prinzipielle Dinge geht, über die ich mir selbst klar werden wollte. […] Teil I

Greta Thunberg

Ich habe mir, auf Deinen Hinweis, nun einige Videos von Greta Thunberg, auch das bei den Vereinten Nationen angeschaut. Was ich da gesehen habe, hat mich wirklich erschüttert. Die Instrumentalisierung eines behinderten Kindes für die eigene Agenda grenzt für mich an Kindeswohlgefährdung. Es gibt in der westlichen Welt eine Schutzpflicht gegenüber einem Kind. Warum die Eltern nicht wegen Kindesmissbrauchs belangt werden, weiß ich nicht. Man braucht kein Psychologe zu sein, um zu prophezeien, dass hier bald ein psychischer Zusammenbruch erfolgen wird. „Brief eines „Klimaleugners“
Teil II“
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Eklat am Jahrestag der Reichspogromnacht

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Am 9. November wurde in Berlin, wie in jedem Jahr, der Jahrestag des Mauerfalls mit einer großen Party am Brandenburger Tor begangen. Dabei muss man vor allem feststellen, dass die Feier immer unpolitischer und beliebiger wird. Waren es beim 10. Jahrestag noch eine Mauer aus Dominosteinen, die symbolisch umfiel, um daran zu erinnern, dass nicht nur in Berlin die Mauer verschwand, sondern kurz darauf mit der Auflösung des sozialistischen Lagers der Eiserne Vorhang, waren es am 25. Jahrestag nur noch leuchtende Luftballons, die den Grenzverlauf in Berlin-Mitte markierten und dann losgelassen wurden, als wären die einstmals tödlichen Scheinwerfer nur ein Lichterspaß gewesen.

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Brief eines „Klimaleugners“
Teil I

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von Gastautor Alexander Meschnig

Lieber F.,
ich habe eine Weile überlegt, ob ich Dir schreiben soll. Ich tue es, weil es mir um einige prinzipielle Dinge geht, über die ich mir selbst klar werden wollte.

Klimaleugner

Erstens — und so etwas stößt mir als jemandem der täglich mit Sprache arbeitet — besonders auf, ist Deine unreflektierte Übernahme von Begriffen problematisch. Nur ein paar Erläuterungen zu dem von Dir verwendeten und mir unterstellten Begriff des „Klimaleugners“. „Brief eines „Klimaleugners“
Teil I“
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Mauerfall: Die Geschichte wird umgeschrieben

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Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, ist mein Lieblingsbonmot des polnischen Satirikers Stanisław Jerzy Lec, das ein Dilemma auf den Punkt bringt. Geschichte wird immer wieder umgeschrieben, so wie es den jeweiligen Inhabern der Deutungshoheit gefällt. Wir erleben gerade in diesen Tagen wieder eine Uminterpretierung der Friedlichen Revolution von 1989/1990. Im Fokus der Neuinterpretation steht die Behauptung, es hätte sich nicht um ein aus der Opposition gegen die kommunistischen Diktaturen heraus entwickeltes Massenereignis gehandelt, einen massenhaften Entzug der Legitimierung der Macht durch Aufkündigung ihrer stillen Duldung der Völker. Jetzt soll alles nach Drehbuch gegangen sein, je nach Standpunkt des Betrachters, der Amerikaner oder der Sowjets. Der frühzeitige Versuch der PDS, unter dem Parteivorsitz von Gregor Gysi, die SED zum eigentlichen Aktivisten der Wende, wie die Friedliche Revolution von Krenz genannt wurde, zu machen, scheiterte zwar, aber die Wendeerfinder wittern jetzt wieder Morgenluft und hoffen, dass es diesmal klappt.

Warum die hektischen Uminterpretierungen?

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Mein persönlicher Mauerfall

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Am Morgen des 9. November 1989 stand ich nach anderthalbjähriger Abwesenheit aus der DDR morgens auf der Westseite vor der Passkontrolle des Grenzübergangs Berlin-Friedrichstraße. Der Posten schaute abwechselnd ratlos in meinen DDR-Pass und auf den Computerbildschirm. Vielleicht erinnerte er sich an die so genannte Liebknecht-Luxemburg-Affäre im Januar 1988, in deren Verlauf führende Bürgerrechtler der DDR direkt aus dem Stasiknast Hohenschönhausen in den Westen abgeschoben worden sind. Einige davon mit DDR-Pass und der Zusicherung, nach einer bestimmten Zeit wieder in die DDR zurückkehren zu dürfen. Nun war ich wieder da, aber man wollte mich nicht zurück haben.

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30 Jahre Mauerfall – mein Opa, der Stasi-Offizier

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VON PHILIPP LENGSFELD

Dieser Text handelt von meinem Opa. Einem Offizier des MfS, der berühmt-berüchtigten Stasi. Und natürlich schreibe ich als Enkel subjektiv, aber ich schreibe auch als fast 50-Jähriger im Jahr des 30sten Jahrestages des Mauerfalls. Und ich habe nicht nur meine vielen Erinnerungen, sondern auch Personalakten des MfS zur Hand. So will ich versuchen, mit meinem Blick auf Franz Lengsfeld einen Beitrag zur Debatte zu liefern, nämlich der Debatte über Karrieren und das Leben in der DDR, die ich zu oft als zu schwarz-weiß empfundenen habe.

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Mit Folter in den Islam

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Von Bodo Bost auf PAZ

Es häufen sich in der islamischen Welt immer mehr Fälle, bei denen bereits Kinder mit Folter und Zwang in Koranschulen zum Islam gezwungen werden. So wurden im islamischen Norden Nigerias in letzter Zeit mehrmals in Koranschulen Folterzimmer entdeckt, in denen Schüler angekettet, gefoltert und missbraucht wurden. Anfang Ok­tober hatten nigerianische Sicherheitskräfte in der Region Kaduna mehr als 300 gefolterte und missbrauchte Jungen aus einer dortigen Koranschule befreit.

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