Sonntagslektüre: Wie wir durch die Veränderung unserer Umgebung manipuliert werden

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Ich kann an keiner Bücherkiste vorbeigehen, auch nicht bei OBI. Obwohl ich weiß, dass außer den zur Plage gewordenen Krimis und Historienromanen kaum Brauchbares zu finden ist, muss ich nachsehen, ob sich nicht doch ein lohnenswerter Titel findet. Diesmal zog ich „Psychogeografie – Wie die Umgebung unser Verhalten und unsere Entscheidung beeinflusst“ von Colin Ellard aus dem Stapel. Weder hatte ich bisher vom Autor, noch von Psychogeografie etwas gehört. Aber der Titel machte mich neugierig. Im Teaser wurde versprochen, dass ich erfahre, warum in einem Café die Tische am Rand schneller besetzt werden, als die in der Mitte, warum auch große Plätze ehr am Rand bevölkert werden und Kranke schneller genesen, wenn sie ins Grüne blicken. Aber das Buch enthält sehr viel mehr. Eine Warnung vor dem heraufziehenden neuen Totalitarismus.

Colin Ellard ist ein im angelsächsischen Raum sehr bekannter Neurowissenschaftler und Experimentalpsychologe, der als einer der besten Wissenschaftsautoren gilt. Ellard ist ein Fan von neuen Technologien, sieht aber die Gefahren, die sie mit sich bringen können. Was er herausgefunden hat, sollte jeder wissen, der sich in unserer hochtechnologisierten Welt bewegen muss.

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Im Gedenken an die Opfer der Niederschlagung des Aufstandes vom 1. August 1953 in Workuta.

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Lagergemeinschaft Workuta

In der Reihe der Aufstände gegen kommunistische Unterdrückung und Willkür gehört auch der hierzulande wenig bekannte Aufstand in Workuta. Nach Stalins Tod am 5. März 1953 kam es in der DDR am 17. Juni 1953 zum Volksaufstand. Selbst in der nord-östlichsten Stadt Europas, im 4.300 Km entfernten Workuta, keimte nach dem Tod des Diktators Hoffnung auf. Dort legten die Arbeitssklaven die Arbeit nieder. Im GULag. Aber wie in der DDR vorher wurde auch der Aufstand in Workuta blutig niedergeschlagen – am 1. August 1953. 64 GULag-Häftlinge wurden von schwer bewaffneten MWD-Truppen erschossen; 53 ihrer Opfer sind namentlich bekannt. Der Chronist der Lagergemeinschaft Workuta/GULag Sowjetunion, Dr. Horst Hennig, der am 21. Mai 2020 im Alter von 93 Jahren verstarb, hat für eine Gedenkfahrt nach Workuta im Sommer 2003 folgenden Erinnerungsbericht geschrieben:

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EXKLUSIV: Haben wir Staats-Youtuber? Unglaubliche neue Details zur indirekten Medien-Finanzierung

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Die Bundesregierung hat bei ihrer bisherigen Auskunft zur Werbefinanzierung von privaten Medien falsche Angaben gemacht, und wird in diesem Jahr die entsprechenden Ausgaben massiv erhöhen. Gleichzeitig finanziert die Regierung so genannte „Influencer“, das sind YouTube mit großer Reichweite, im Rahmen ihrer Reklame-Kampagnen. All das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Abgeordneten Martin Renner (AfD) hervor, die reitschuster.de vorliegt.

Insgesamt haben sich die jährlichen Ausgaben für die umstrittene Reklame der Bundesregierung, darunter auch in privaten Medien, hinter der Kritiker eine verdeckte Finanzierung sehen, im Jahr der so genannten „Flüchtlingskrise“ 2015 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdreifacht und sind seither durchgängig auf einem weitaus höheren Niveau verblieben:

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Konsequenzen beim Auswärtigen Amt wegen Berufung einer Al-Quds – Unterstützerin? Nicht wirklich!

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Welt-Online meldete gestern, dass es im Auswärtigen Amt „Konsequenzen nach Kritik an Islam-Vertreterin“gegeben hätte. Wenn man sich den Text anschaut, ist davon aber wenig zu spüren. Eher handelt sich es um ein Manöver, um die Abberufung der Al-Quds-Unterstützerin Nurhan Soykan zu vermeiden. Denn nicht die Frau, die öffentlich Verständnis für die „Juden ins Gas“ rufenden Al-Quds-Demonstranten geäußert hat, wird als Beraterin abberufen, sondern das ganze Projekt „Religion und Außenpolitik“, an dem die Vizepräsidentin des Zentralrats der Muslime beratend hätte mitwirken sollen, wird vorerst „ruhen“.

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Was über Andreas Kalbitz und die HDJ bekannt ist

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Von Gastautor Boris Hollas

Für die einen ist er der Mann, der einen der erfolgreichsten Landesverbände der AfD führt, der das Wahlergebnis seiner Fraktion in Brandenburg verdoppeln konnte, für die anderen jemand, der seiner Partei Verstrickungen in rechtsextreme Organisationen bewusst verheimlicht hatte – eine arglistige Täuschung, die zum Verlust der Mitgliedschaft führen muss. Was ist bisher bekannt?

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Black Lives Matter? Nicht für die Antifa!

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Bekanntlich hat sich die amerikanische Antifa sehr schnell in der BLM-Bewegung nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd als Trittbrettfahrer etabliert. Antifanten waren vor allem für die zerstörerische Randale in vielen Städten Amerikas verantwortlich. Dabei wurde auch Eigentum von schwarzen Unternehmern zerstört. Nun hat ein Antifant demonstriert, dass für ihn schwarze Leben nicht zählen, wenn der Schwarze den aus Sicht der Antifa falschen Präsidenten unterstützt.

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Die Rassenlehre des ZDF: Warum Weiße keinen Rassismus erleiden können

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Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Seit Wochen schwimmen Medien und Politik auf einer Rassismus-Welle, deren Ausmaß inzwischen an den Tsunami erinnert, der 2011 das ferne Japan traf und in Deutschland dafür gesorgt hat, den feucht-grünen Traum von der Abschaffung der Kernkraftwerke durchzusetzen. Erneut lag der Anlass viele Tausend Kilometer entfernt. Berufspolitiker und Journalisierende griffen die Steilvorlage eines in Amerika zu Tode gekommenen schwarzen Straftäters dankbar auf, um die Mär eines hierzulande tief verankerten Rassismus zu verbreiten. Die Erfindung, die von immer aufdringlicher artikulierten Warnungen vor rechtem Gedankengut flankiert wird, schafft noch mehr Raum für Selbsthass und Schuldkult.

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Sonntagslektüre: Georgien und Russland – Eine schwierige Beziehung

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Zuerst erschienen in der weltwoche

Der letzte sowjetische Botschafter in Bonn, Juli Kwizinski, äußerte einmal, dass die Russen beim Zerfall der Sowjetunion die Sezession der islamischen Staaten Mittelasiens, ja selbst der baltischen Staaten, relativ schmerzlos verkraftet haben. Aber der Verlust des Kaukasus, immerhin eine russische Seelenlandschaft, sei äußerst schmerzhaft gewesen. Michail Gorbatschow ging am 25. Februar 1991, dem 70. Jahrestag des Einmarsches der Roten Armee in das unabhängige Georgien, soweit, dem Anführer der georgischen Nationalbewegung Swiad Gamsachurdia mit dem Abfall Abchasiens und Südossetiens zu drohen, sollte die georgische Sowjetrepublik nicht den neuen Unionsvertrag zur Rettung des Sowjetimperiums unterstützen. Tatsächlich kam es zur Sezession dieser beiden Gebiete nach der Unabhängigkeitserklärung Georgiens am 9. April 1991. Die daraus resultierenden blutigen Konflikte dauern bis heute an und vergiften das Verhältnis zwischen Russland und Georgien.

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Die letzte Adresse

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Das Projekt „Stolpersteine“ kennt fast jeder. An vielen Orten gibt es die kleinen in den Boden eingelassenen Platten, in denen Namen von Menschen eingraviert wurden, die während des Holocaust ermordet wurden.

Beinahe unbekannt ist, dass es auch für die Opfer des stalinistischen Terrors eine Initiative gibt, die an die Ermordeten erinnern soll.

Letzte Adresse heißt das durch die Memorial-Stiftung gestartete Projekt, das seit 2014 in Russland für die Opfer des Stalinschen Terrors Gedenktafeln anbringt.

Damit gewürdigt werden ausschließlich Menschen, die sich selbst keiner Straftat schuldig gemacht hatten – weder in der kommunistischen Diktatur der Sowjetunion, noch im Nationalsozialismus.

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