30 Jahre Friedliche Revolution

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Achtzehnter Juni 1989

Triumphaler Wahlsieg für Solidarność in Polen. Die Gewerkschaftsliste gewinnt im zweiten Wahlgang 99 von 100 Sitzen im Sejm. Aber die Medien sind mehr mit dem Besuch von Gorbatschow beschäftigt, obwohl der längst abgereist ist. „30 Jahre Friedliche Revolution“ weiterlesen

Gegen ein Klima von Hass und Hetze

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Der Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeigt schlaglichtartig, auf welche Abgründe unser Land zusteuert. Klaus Kelle hat es auf den Punkt gebracht: Es geht nicht um rechts oder links, sondern um Abgrenzung zum Extremismus.

“Politische Gewalt ist niemals zu tolerieren. Ideologisch oder religiös motivierte Gewalt ist niemals zu tolerieren. Das muss das Credo von uns allen sein. Denken und sagen, was man will – ja, auch wenn es wirrer Dreck ist. Das ist der Preis einer freien Gesellschaft. Aber Gewalt? Niemals! Es gibt keine gute Gewalt. Niemand hat das Recht, Repräsentanten unseres Staates zu ermorden. Niemand hat das Recht, politische Gegner zusammenzuschlagen oder auch nur zu bedrohen. Niemand hat das Recht, Autos von Politikern anzuzünden. Niemand hat das Recht, ganze Stadtteile am 1. Mai oder beim G 20-Gipfel in Schutt und Asche zu zerstrümmern. Niemand hat das Recht, Frauen als minderwertig zu betrachten und nach Belieben, sexuell zu nötigen oder zu vergewaltigen. Niemand! Niemand! Niemand!”

 

Den vollständigen Beitrag finden sie hier.

Buch: “ODER – Ein deutsches Drama in 3 Akten”

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Klappentext:
Der gesellschaftliche Riss, der sich im Jahr 2019 mitten durch Deutschland und mitunter quer durch die Familien zieht, wird mit jedem Tag größer. Nichts ist, wie es scheint, Klischees scheinen nicht zu stimmen und das scheinbar Gute könnte auch böse sein.
 Die Geburtstagsfeier von Großmutter Rosi wird von einem neuerlichen Anschlag – einem Messerangriff, der ihre Familie diesmal auch persönlich betrifft – überschattet. Allerdings bringt sie dadurch die vier Generationen, welche in Charakter und Ansichten unterschiedlicher nicht sein könnten, nach vielen Jahren wieder an einen Tisch zusammen. „Buch: “ODER – Ein deutsches Drama in 3 Akten”“ weiterlesen

Zum 17. Juni 2019, dem Tag der Patrioten

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Nachdenken über Patriotismus

Auf der Suche nach meinem eigenen Standpunkt zu dieser tabuisierten Frage

von Albrecht Künstle

Früher fühlte ich mich in meiner Haupteigenschaft als Gewerkschafter als ein waschechter Linker. Mein Selbstbestimmungsort in unserer Gesellschaft erfolgten deshalb vom „Klassenstandpunkt“ aus. Fragen der Zugehörigkeit zu meinem „Volk“ oder Land spielten für mich kaum eine Rolle, weil sie selbstverständlich waren. Das änderte sich, als der Linken alle Menschen, woher sie auch immer kamen und kommen, wichtiger wurden als die eigene „Klasse“, also die arbeitende Bevölkerung unseres eigenen Landes. Oder darf man „eigenes Land“ gar nicht mehr sagen, weil wir nur noch Bürger einer EU oder gar Weltbürger zu sein haben? „Zum 17. Juni 2019, dem Tag der Patrioten“ weiterlesen

Späte Erkenntnis: Joachim Gaucks Plädoyer für mehr Toleranz in Richtung rechts

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Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Es ist ein bemerkenswertes Interview des Alt-Bundespräsidenten, das die Spiegel-Redaktion mit dem Zitat überschreibt: „Wir müssen lernen, mutiger intolerant zu sein“. Joachim Gauck wirbt darin für eine offenere politische Debatte. Man müsse nicht immer gleich „das Höllentor von Auschwitz“ aufgehen sehen, hatte der frühere Chef der nach ihm benannten Behörde zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts bereits im April anlässlich einer Podiumsdiskussion geäußert. Schon das hatte ihm Kritik eingetragen, weil mancher es als Parteinahme für die ungeliebte AfD auslegte.

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Das Buch zum #Greta-Phänomen – Fazit oder die Revanche des unsichtbaren Mannes

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9/9 – Artikelserie zum Buch von Malena Ernman, der Mutter von Greta

Von Gastautor P.D.

Was ist mein Fazit? Malena Ernman hat ein relativ ehrliches Buch geschrieben. Wer es liest, kennt die Hintergründe der Greta-Kampagne und kann sich nur fragen, wie ein Vater – ich halte Svante Thunberg für den eigentlichen Schurken in diesem Theater – und auch eine Mutter trotzdem oder gerade deshalb ihr autistisches Kind auf diesen Weg schicken konnten?

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Das Buch zum #Greta-Phänomen – Svante, Gretas Vater, der eigentliche Schurke im Stück

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8/9 – Artikelserie zum Buch von Malena Ernman, der Mutter von Greta

Von Gastautor P.D.

Für mich ist Gretas Vater, Svante Thunberg, der eigentliche Schurke in dieser Familientragödie.

Svante taucht im Buch von Malena zwar mehrfach auf, aber er bleibt als Mann, Ehemann und Vater irgendwie diffus. Es beginnt mit einer modernen Heldengeschichte – der Mann, der seine beruflichen Ambitionen ganz rational für seine Frau und das gemeinsame Kind opfert. Er gesteht Malena zu, dass sie das größere künstlerische Talent hat (‚Du bist weltweit eine der Besten Deines Fachs. Das habe ich in mindestens zehn verschiedenen Zeitungen gelesen. Ich bin nur ein mittelmäßiger Theaterschauspieler.‘) und ‚außerdem verdienst du viel besser wie ich‘. Der letzte Punkt stimmt ganz offenbar, denn wie mehrfach erwähnt, gehören finanzielle Probleme nicht zu den Herausforderungen der Familie Thunberg-Ernman, offenbar auch keine selbstgemachten: Das reichlich vorhandene Geld wird ausgegeben, wenn es notwendig ist.

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Die rätselhafte Berufswahl des deutschen Außenministers Maas

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Von Gastautor Josef Hueber

Wegen Auschwitz sei er in die Politik gegangen, bekannte unser Außenminister einst mutig. Diese darin zum Ausdruck kommende erhabene Ethik verdient unsere tiefe Verneigung. Seine Stellungnahme zum 90.Geburtstag von Anne Frank, des deutsch-jüdischen Mädchens, das kurz vor Kriegsende im Versteck der Familie in Amsterdam aufgespürt und danach ermordet wurde, lässt freilich den Verdacht aufkommen, dass er deren Schicksal zwar politisch, aber nicht menschlich verstanden hat. Zeigt sich darin ein zweckdienliches politisches Kalkül für eine Rechtfertigung und moralische Aufwertung misslungener Zuwanderungspolitik? „Die rätselhafte Berufswahl des deutschen Außenministers Maas“ weiterlesen

Das Buch zum #Greta-Phänomen – Einschub IV: Neuropsychatrische Diagnosen bei Mädchen

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7/9 – Artikelserie zum Buch von Malena Ernman, der Mutter von Greta

Von Gastautor P.D.

Das eigentliche Thema von Malena Ernmans Buch ist nicht das Klima, sondern die neuropsychatrischen Diagnosen bei Mädchen. In mehreren Szenen (33, 55, 58, 77) beschreibt Malena detailliert ihre Beobachtung und ihr Anliegen. Insbesondere beschreibt sie ausführlich die Forschung von Svenny Kopp, einer führenden Kinder- und Jugendpsychaterin in Schweden, die postuliert, dass Diagnosen, wie Autismus und ADHS bei Mädchen viel zu selten gestellt werden.

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