Kampf gegen Rechts als Lehre aus der DDR, Herr Steinmeier?

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Von Air Tuerkis auf Achse des Guten

Am Dienstag lud Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ins Schloss Bellevue Zeitzeugen zur Serie „Geteilte Geschichte(n)” anlässlich des Jahrestags des Mauerbaus ein. Viele Bürgerrechtler und Zeitzeugen sowie Größen des deutschen Journalismus, der Politik und des Militärs waren anwesend.
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Die unvollkommene Gesellschaft – Die ZEIT und der Kommunismus

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Von Gastautor Roger Letsch

Alle Utopien haben ein Problem gemein, sie enden an einer Grenze: der unseres Vorstellungsvermögens.“ So beginnt der Essay „Die elternlose Gesellschaft“ von Lukas Hermsmeier in der ZEIT, welcher dort in der Rubrik „Kapitalismuskritik“ erschienen ist. Auch bei der ZEIT bestehen solche Kritiken neuerdings in Lobgesängen auf den Kommunismus, was doch etwas verstörend ist für ein der Selbstwahrnehmung nach „Leitmedium” deutscher Medienlandschaft und angesichts verschiedener gescheiterter sozialistischer Experimente aller Farben in Deutschland.

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Die irre, völlig verantwortungslose „emissionsfreie Reise“ im Rennsegelboot nach Amerika

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Von Gastautor P. D.

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen Nachtrag zu meiner Greta-Serie liefern. Diesmal basierend auf der aktuellen Berichterstattung, der man ja auch nicht mehr entkommen kann.

In meiner Serie zu dem Buch von Gretas Mutter, Malena Ernman, habe ich in Folge 8 über Svante Thunberg, als den eigentlichen Schurken im Stück geschrieben. Anlässlich der „emissionsfreien Reise“ von Svante, Greta und einem Filmemacher (!) mit der Segelrennyacht Malizia II möchte ich diesen Punkt noch mal unterstreichen. Ich finde es katastrophal, dass Svante seiner Tochter diese „Reise“ zumutet.

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Erst Deutschland ruinieren, dann zur Selbstfindung nach Lateinamerika?

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Die Neue Post, eine der zahllosen Frauenzeitschriften unseres Landes, kannte ich bisher nicht. Gestern bemerkte ich beim Einkaufen am Zeitungsstand die reißerische Überschrift: Dramatische Szenen – Angela Merkel – Ehekrise! – Jetzt ist nichts mehr zu retten… „Erst Deutschland ruinieren, dann zur Selbstfindung nach Lateinamerika?“ weiterlesen

30 Jahre Friedliche Revolution

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Dreizehnter August 1989

Zum Jahrestag des Mauerbaus demonstrieren Ausreisewillige vor dem Brandenburger Tor. Die beobachtenden Stasileute müssen sich „Die–Mauer–muss–weg!“ Rufe anhören. Immer mehr Menschen packen ihre Koffer und fahren Nach Ungarn, in der Hoffnung, dort die Grenze überqueren zu können.
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Der linke Hitlergrüßer von Chemnitz

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In den Haltungsmedien wird unbeirrt daran festgehalten, dass es in Chemnitz im August letzten Jahres nicht nur zu angeblichen Hetzjagden auf Migranten gekommen ist, sondern auch von den „Rechten“ in provokanter Weise Hitlergrüße gezeigt wurden. Um die Welt ging das Bild eines verwahrlosten Mannes in blauem Kapuzenpulli, der bereitwillig für jede Kamera mit Hitlergruß posierte. Für mindestens ein anderes Kamerateam gab er sich auch als besten Freund des ermordeten Daniel Hillig aus. Dieses Statement fand keine weite Verbreitung, weil seinen Worten zu entnehmen war, dass er Daniel gar nicht gekannt hat, denn seine Angaben waren falsch.

Der Mann wurde in den sozialen Netzwerken bald als Linker enttarnt. Unsere Haltungsjournalisten wollten das allerdings nicht zur Kenntnis nehmen, obwohl das RAF-Tattoo an seiner Hand auf vielen Bildern gut zu erkennen war. „Der linke Hitlergrüßer von Chemnitz“ weiterlesen

Wahrheit tut weh: Wer Afrika helfen will, muss aufhören überall Rassismus zu wittern

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Von Ramin Peymani auf Liberale Warte

Es war ein einzelner Satz, der die rund um die Uhr lauernden Wachposten alamierte. Ausgesprochen hatte ihn gedankenlos einer, der bisher als Erfolgsunternehmer und Leitfigur eines der beliebtesten Traditionsvereine des deutschen Fußballs eher von Wohlwollen begleitet war. Einer von hier, einer von uns, einer mit geradem Rücken. So kennen Millionen Schalker Fans ihren Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies, der sich in der Nordkurve mit einem Becher Bier in der Hand genauso wohl fühlt wie im VIP-Raum bei Lachs und Kaviar.

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1000 Polizisten für die Sachsenwahl

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Von Gastautorin Angelika Barbe

In Sachsen wird gekämpft. Und so richtig kämpft die CDU – vor allem mit Versprechen, um den Bürgern das Beste abzuringen – Ihre Stimme. Als politisch interessierte Bürgerin komme ich klimagerecht per Bahn in Chemnitz auf dem Bahnhofvorplatz an und erblicke als erstes ein Plakat, auf dem der sächsische CDU-Vorsitzende und Ministerpräsident Kretschmer 1000 Polizisten für Sachsen zusagt. Darunter klebt ein Plakat mit der Aufschrift: Liebe CDU! Dazu hattet ihr 30 Jahre Zeit. Eure AFD.

Irgendwo im Hinterkopf weiß der politisch informierte Bürger, dass in den letzten Jahren 30 000 Polizisten eingespart und entlassen wurden. Außerdem gehen mindestens 1000 Polizisten demnächst in Pension. Politiker scheinen gern die Vergesslichkeit der Bürger zur Grundlage ihrer Wahlkampfstrategie zu machen. „1000 Polizisten für die Sachsenwahl“ weiterlesen

Wie aus Freunden Probleme werden, wie Wahrheiten unsere Werte beleidigen, und was man (nicht) verschweigen darf

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Der satirische Wochenrückblick
mit Hans Heckel

Immer wenn du denkst, das übertrifft keiner mehr, kommt jemand daher, und setzt noch einen drauf. Einen wie diesen hier: Der Fußballverein Werder Bremen stoppt den Verkauf eines Fan-Schals, der die Verbundenheit des Klubs mit dem Nachbarverein Atlas Delmenhorst zeigen sollte. Warum? Auf dem Schal steht die Losung „Auf gute Freunde“, was zu Entrüstungsstürmen führte. Begründung: Teile der Atlas-Fanszene stimmten nicht mit den „Werten“ überein, für die Werder stehe. Soll heißen: Einzelne Delmenhorster Fußballfreunde stehen im Verdacht, politisch nicht auf Regierungslinie zu sein.

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