von Gastautorin Annette Heinisch
Deutschland, Land des Sozialneides
In den ersten beiden Teilen dieser Beitragsfolge über die Psychologie der (menschlichen) Massen stellte ich die Erkenntnisse Le Bons und Freuds dar. Beide kommen zu dem Ergebnis, dass die Masse eine eigene Gesamtheit darstelle, also etwas anderes sei als nur die Summe der Individuen. Die Masse sei grundsätzlich kulturell und intellektuell auf einer niedrigeren Stufe als der Einzelne und nicht durch Vernunft, sondern nur durch Gefühle lenkbar. Deren Emotionen entsprängen oft unbewussten Triebkräften, die durch Überlieferung weitergegeben würden und zwischen den Völkern unterschiedlich seien. Massen seien zu extremem Verhalten in der Lage, im positiven wie im negativen Sinn. „Manipulation der Massen (Teil 3)“ weiterlesen