Von Gastautor Roger Letsch
Was hat die Welt doch für ein Glück, dass es deutsche TV-Sternchen gibt, die von Köln oder Berlin aus den maximalen Durchblick haben über das, was geschehen oder unterlassen werden muss. Und da die NGO´s hinter den Schiffen, die den Küstenschlamm vor Afrika aufwühlen, durch Italien, Malta, Spanien und Frankreich ihr Geschäftsmodell in Frage gestellt sehen, wendet man sich an jene Ulknudeln, die neuerdings im Auftrag der höheren Moral an einer medialen Front unterwegs sind, die nur zwei Extreme zu kennen scheint: Die einen wollen die Migranten angeblich ersaufen sehen, die anderen wollen sie im Grunewald oder an die Butterseite der Alster ansiedeln. „Auf jedem Schiff, das schleppt und segelt, ein Grüner den Papierkram regelt“ weiterlesen