Mein Leser W. W.-P. hat sich vor Wochen mit seiner Kritik an ihrem “Migrations-Dossier” an die Bundeszentrale für Politische Bildung gewandt. Auf Antwort wartet er bislang vergebens. Er wird nicht einmal einer Eingangsbestätigung für wert befunden. Deshalb dokumentiere ich hier seien Anmerkungen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ihr Dossier zur Migration gelesen und halte es für dringend revisionsbedürftig.
Sie beginnen mit folgenden Sätzen:
„Migration prägt seit jeher unsere Gesellschaften. Sie findet schon immer und ständig statt, ist also gewissermaßen Normalität. Gleichwohl wird Migration häufig erst bei Problemen sichtbar oder wird angesichts von Konflikten thematisiert und diskutiert.“ http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/
Dieser „Aufmacher“ soll den Leser auf den Tenor der folgenden Texte einstimmen. Die Schlüsselbegriffe sind dabei „Migration“ und „Normalität“: Migration wird vorab mit dem Attribut der Normalität versehen. Sie nehmen damit die Perspektive von J. Oltmer ein, den Sie im Kapitel „Globale Migration: Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ auch selbst zu Worte kommen lassen. Damit scheinen Ihnen die einleitenden Sätze wissenschaftlich hinreichend legitimiert zu sein. „Widerstand gegen die tägliche Gehirnwäsche“ weiterlesen