Grüner Wasserstoff und Roter Oktober – von den Gemeinsamkeiten zweier Weltverbesserungsprojekte

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Im Jahre 2011 legte der „Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) ein Gutachten mit dem Titel „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ vor. Seitdem gilt der darin geforderte „nachhaltige weltweite Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft“ als Zielvorstellung deutscher Regierungspolitik. Den Weg gab der WBGU vor:
„ Auf den genannten zentralen Transformationsfeldern müssen Produktion, Konsummuster und Lebensstile so verändert werden, dass die globalen Treibhausgasemissionen im Verlauf der kommenden Dekaden auf ein absolutes Minimum sinken und klimaverträgliche Gesellschaften entstehen können. Das Ausmaß des vor uns liegenden Übergangs ist kaum zu überschätzen. Er ist hinsichtlich der Eingriffstiefe vergleichbar mit den beiden fundamentalen Transformationen der Weltgeschichte: der Neolithischen Revolution, also der Erfindung und Verbreitung von Ackerbau und Viehzucht, sowie der Industriellen Revolution, die von Karl Polanyi (1944) als „Great Transformation“ beschrieben wurde und den Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft beschreibt.“ „Grüner Wasserstoff und Roter Oktober – von den Gemeinsamkeiten zweier Weltverbesserungsprojekte“ weiterlesen

Der Kniefall der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

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Mindestens die Berliner wissen aus den Medien, dass die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ins Visier der Kulturrevolutionäre geraten ist. Es wird nicht weniger als ihre Abschaffung diskutiert. Statt sich zu wehren, versucht die Stiftung mit einem ebenso peinlichen wie erfolglosen Kniefall vor dem Zeitgeist zu demonstrieren, dass sie politisch-korrekt sein will, auch wenn sie dabei die ebenso schöne wie  ehrwürdige Fassade des Alten Museums mit einem Propaganda-Banner verschandelt. Mein Gastautor Dr. Hintze hatte Anfang Juli hier darüber berichtet (https://vera-lengsfeld.de/2020/07/04/peinlicher-kniefall-vor-dem-zeitgeist-propagandabanner-verschandelt-fassade-des-alten-museums/#more-5402.  Nun wollte Dr. Hintze der Sache auf den Grund gehen und fragte nach. „Der Kniefall der Stiftung Preußischer Kulturbesitz“ weiterlesen

Steigende Fallzahlen? Nein, verstärkte Propaganda!

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Zuerst erschienen auf Hallo Meinung

Erinnert sich noch jemand an das Versprechen der Politiker, prominent der Kanzlerin, zu Beginn der Corona-Krise, dass die einschneidenden Einschränkungen der Freiheitsrechte der Bürger permanent auf ihre Notwendigkeit überprüft und sofort aufgehoben würden, sobald die Pandemie abflaut? Das ist erst ein Vierteljahr her, aber es fühlt sich an, als wäre es in einem andern Leben gewesen. Inzwischen herrscht die „neue Normalität“, wie der permanent gewordene Ausnahmezustand euphemistisch genannt wird.

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Die Hetzjagd auf Andersdenkende

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Cancel Culture ist für mich die moderne Pest in der öffentlichen Debatte – dieses äußerst aggressive, immer ins persönliche gehende Überemotinalisieren von Themen und Sachfragen, letztlich oft mit der kaum verschleierten Intention Mehrheiten zu kippen oder Interessen und Positionen gegen Mehrheiten durchzudrücken. Cancel Culture arbeitet sich an Symbolen (Straßennamen oder Denkmälern) ab, brandmarkt Institutionen, also z. B. Parteien und Organisationen, in diesem Land die AfD oder auch gerne die WerteUnion und natürlich auch Personen, die über Fehlverhalten, Kontaktschuld oder über eine (oft nur angedichtete) Assoziation mit gebrandmarkten Institutionen verdammt werden.

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Offener Brief

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Sehr geehrter Herr Minister Altmaier, 

mit großer Freude habe ich gelesen, dass Sie die Energiewende nicht für vollends gelungen halten. So geht es nicht nur Ihnen, dieser Verdacht ist dem einen oder anderen Bürger bereits auch schon gekommen.

Sie bemängeln, dass der Versuch, den Klimaschutz in einer gemeinsamen Kraftanstrengung der wichtigen Staaten zu erreichen, nichts Durchgreifendes gebracht habe. Daher wolle nun die EU eine Vorreiterrolle übernehmen. Dafür müsse die Industrie auf Kohle, Öl und Erdgas verzichten.

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Sonntagslektüre: Wie ein Insider die Selbstfesselung der Medien erlebte

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Birk Meinhardts Buch „Wie ich meine Zeitung verlor“ macht derzeit vor allem in den sozialen Medien Furore. Wenn es von denen besprochen wird, die früher als Leitmedien galten, wird es meist mit dem Attribut „umstritten“ belegt. Angefeindet wäre der genauere Ausdruck, denn Meinhardts Analyse des journalistischen Niedergangs der Süddeutschen Zeitung trifft auf alle Mainstream-Medien zu. Wer bisher nur ahnte, dass etwas gewaltig schief läuft im Journalismus, findet bei Meinhardt nicht nur die Bestätigung, sondern auch schlüssige Beweise.

Wie kommt ein mehrfach mit dem prestigeträchtigen Egon Erwin Kisch-Preis honorierte Edelfeder dazu, sich gegen sein Blatt und seine Karriere zu wenden? Es ist kein Zufall, dass dieses Buch von einem Ostdeutschen geschrieben wurde.

Der Schlüsselsatz steht auf Seite 47.

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Der Reim der Geschichte

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Unstatthafte Assoziationen – ausgelöst vom Parteiausschluss Sarrazins aus der SPD

Von Gastautor Josef Hueber

Was ist Geschichte?

Neil Postman, der bekannte amerikanische Medienwissenschaftler, soll gesagt haben, dass für die meisten Menschen Geschichte das sei, was am Vortag in der Zeitung stand. Bei der Betrachtung der gegenwärtigen politischen Themensetzungen ist es schwierig, dies zu widerlegen. Der aktuelle Selbstzünder und Dauerbrenner unter den Hypes, die BLM – Bewegung, offenbart Kernaussagen und Aktivitäten, die vor aufgeblähter Ignoranz historischer Zusammenhänge nur so strotzen. Nur so lässt sich erklären, dass die damit einhergehende Cancel Culture, die tollwütige Zerstörung von gewachsener westlicher Kultur, wie sie sich etwa in der Vernichtung von Statuen und und der Forderung nach neuen Namensgebungen offenbart, lauffeuerartige Durchsetzungsgewalt hat und keine historische, abwägende Evaluation mehr möglich ist.

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Die Ahnungslosigkeit der Hofberichterstatter

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Nachdem der Sommer sich endlich auf seine Pflicht besinnt und uns mit sommerlichen Temperaturen beglückt, beginnt in Berlin wieder die Schule. Trotz permanent angedrohter zweiter Corona-Welle soll der Regelschulbetrieb wieder aufgenommen werden. So weit, so gut. Leider muss man den Eindruck haben, dass die vergangenen Monate vom Senat nicht für die notwendigen Vorbereitungen genutzt wurden. Kritische Medien müssten jetzt im Interesse der Schüler nachhaken und auf die Probleme aufmerksam machen. Nicht so die Abendschau. Sie liefert stattdessen ein Stück gefühlige Hofberichterstattung.

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Meine Eindrücke und Erlebnisse auf der großen Demonstration in Berlin am 1.8.2020 – Tag der Freiheit

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Auch Tage nach der großen Demonstration gegen die Corona-Auflagen und für die Freiheit hält die Debatte darüber an. Deshalb dokumentiere ich hier den Erlebnisbericht eines Teilnehmers. Es war eine machtvolle Kundgebung, vergleichbar mit der Demonstration gegen das SED-Regime am 4. November 1989 auf dem Alexanderplatz. Ich hoffe, dass sich jemand findet, der viele Erlebnisberichte sammelt und veröffentlicht.

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Die „Verhexung des Verstandes“

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Von Gastautor Josef Hueber

Gedanken zum Mischmasch von Begriffen mit dem Ziel politisch korrekter Realitätswahrnehmung

Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.“ (Wittgenstein)

Die Zweischneidigkeit des Durcheinanders

Im Teller gehört er zu den Gerichten, die dem hungrigen Freund der Bergwelt in der Jausenstation nach einem steilen Aufstieg das Wasser im Mund zusammentreiben. Er braucht keine umständliche Behandlung mit Messer und Gabel, seine Masse lässt sich undifferenziert einlöffeln. Die Rede ist vom Eintopf.

Das Durcheinander von mannigfaltigem Gemüse und Würsteln verleiht dem Körper Kraft. Im Gegensatz dazu soll das Durcheinander von Begriffen im Kopf die Denkfähigkeit angeblich nicht erhöhen. Wer könnte dieser Erfahrung widersprechen?

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