Linksaußen für Trump

Was verbindet Jakob Augstein, Susan Sarandon, Oliver Stone und die Native American Coalition? Sie unterstützen Donald Trump als das geringere Übel, wenn auch mit Bauchschmerzen. Auch viele Anhänger von Bernie Sanders sind sich nach der Aufdeckung von massiven Wahlfälschungen durch den Clinton-Clan während der Primaries nicht mehr sicher, ob sie der Aufforderung ihres Kandidaten nach seiner Niederlage Hillary zu unterstützen, nachkommen werden.

Susan Sarandon gab diesen Zweiflern in einem Fernsehnterview eine Stimme. Der Sender hatte das Gespräch anfangs ins Netz gestellt mit der Überschrift, dass Sarandon Trump statt Clinton wählen würde. Nach massiven Protesten aus dem Clinton-Lager aber dahingehend geändert, dass Sarandon nicht wüsste, ob sie Clinton wählen würde. Außerdem wurden kritische Statements zu den „seltsamen“ Bemerkungen Sarandons ergänzt. „Linksaußen für Trump“ weiterlesen

Trump – der Trumpf der Demokraten?

Diese etwas steil anmutende These vertritt der Libertäre Dominik Ešegović aus Zagreb in seinem kürzlich erschienenen Büchlein „Politik ist nicht die Lösung“, in dem er die „Geschichte der Libertarian Party bis zum Showdown zwischen Trump und Clinton“ beschreibt. Donald Trump, nicht unbedingt ein Libertärer, wird von Ešegović ausführlich besprochen, weil er nach dem Rückzug des bislang erfolgreichsten Libertären Amerikas, Ron Paul, ins Private, von vielen Libertären als Hoffnungsträger betrachtet und unterstützt wird. Das ist der Anti-Establishment-Rhetorik eines Mannes zu verdanken, der bis zur Verkündung seiner Präsidentschafts-Kandidatur selbst ein Aushängeschild des Establishments war.

Das libertäre Urgestein Walter Block hat sogar eine Initiative „Libertäre für Trump“ gegründet, um Stimmung für den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner zu machen. In Trump sieht er einen Garanten gegen die drohende Gefahr eines Atomkriegs, der zu befürchten wäre, wenn die Interventionistin Hillary Clinton Präsidentin würde. „Trump – der Trumpf der Demokraten?“ weiterlesen