Keine No-go-areas in Deutschland, nirgends?

Von der Politik und den Medien wird fortlaufend bestritten, dass es rechtsfreie Räume in Deutschland gibt. Dazu erreichte mich eine Leserbrief eines Experten, der aus eigener Erfahrung weiß, wie es sich in der Realität verhält – und das schon seit Jahrzehnten!

Liebe Frau Lengsfeld,

zuerst einmal möchte ich Ihnen herzlich für Ihre Initiative bei der „Erklärung 2018“ danken. Selbstverständlich habe ich diese unterzeichnet. Für so etwas wurde es einfach nur Zeit.

Gestatten Sie mir bitte freundlichst, neben dem herzlichen Dank für Ihr Engagement, noch einige Gedanken.

„No-go-areas“:

Ich habe als selbständiger Unternehmer im Sicherheitsbereich nahezu zwanzig Jahre Erfahrungen ganz vorne, also buchstäblich an der Front, machen können. Für ein großes deutsches Unternehmen in Berlin-Schöneberg tätig, kamen zu uns des Öfteren Mitarbeiter vom LKA, welche verdeckte oder auch offene Ermittlungen im dortigen Bereich der arabischen oder libanesischen Clans zu tätigen hatten. „Keine No-go-areas in Deutschland, nirgends?“ weiterlesen

Pappkameraden an der Heimatfront

Von Gastautorin Cora Stephan

Wie wird man plötzlich zum Experten für Heimat und für „die Frage, welche verschiedenen Vorstellungen von Heimat es gibt und worüber da gerade so viel diskutiert wird“? Das ZDF, Redaktion „Aspekte“, lässt (nicht ganz stilsicher) anfragen, und würde zu einem Interview auch „zu Ihnen nach Frankfurt kommen“. Dort wohne ich allerdings seit achtzehn Jahren nicht mehr. Und für ein Drittel des Jahres lebe ich noch nicht einmal mehr in Deutschland. Und diskutiert wird ja wirklich über vieles.

Jedenfalls habe ich ein paar Minuten lang gegrübelt, was mich für eine solche Anfrage qualifiziert. Denn ich habe ein eher nüchternes Verhältnis zu Heimat. Ich bin gern sesshaft, das stimmt, an verschiedenen Orten zwar, aber ich mag Deutschland. Und Frankreich und Großbritannien, überhaupt Europa. Aber Heimat? Die haben andere, meine französischen und deutschen Nachbarn etwa, und ich bestaune das und schreibe in meinen Romanen darüber: Was mag das für ein Gefühl sein, verwurzelt zu sein an einem Ort, Gemeinsamkeit und Geschichte zu teilen, die allerdings beinahe überall ihre Abgründe hat? Heimat ist für die einen Schutz und für die anderen Fessel und für viele beides zugleich. Ein Ruhekissen ist sie nie. Manchmal bin ich froh, dass ich nur Zaungast bin. „Pappkameraden an der Heimatfront“ weiterlesen

Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland IV

Liebe Frau Lengsfeld,

 

ich lese Ihre Beitraege laufend, danke. Zu dem heutigen Beitrag habe ich in Hamburg auch erfahren, dass „unsere“ Beamten scheinbar Ihre Ohnmacht gegenueber anderen kompensieren, indem sie – wo gefahrlos – diese schikanieren.

1. Eine Deutsche nimmt der Liebe wegen die venezualesische Staatsanghörigkeit ihres Mannes an und zieht nach Venezuela. Sie legte die deutsche Staatsangehörigkeit ab.

Nachdem die Ehe gescheitert ist, will diese Ex-Deutsche lediglich eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, nicht die deutsche Staatsangehörigkeit zurück.

Die Beamten lehnen das Aufenthaltsrecht dieser ehemailgen Deutschen ab, erst vor Gericht bekommt sie Recht. „Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland IV“ weiterlesen

Sofort Schillers Tell wieder verbieten …

 

… und wieso nicht gleich auch die Polizei und die Armee?

Von Gastautor Ernst Laub

Am 14. Mai 1941 wurde in Berlin-Plötzensee der aus Neuenburg (Schweiz) stammende Maurice Bavaud in einem Geheimprozess vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und durch das Fallbeil hingerichtet. Bavaud gestand, nach Deutschland eingereist zu sein, um den Führer am 9. November 1938 beim Gedenkmarsch zum Münchner Hitlerputsch zu erschießen. Er erklärte beiläufig, der neue Wilhelm Tell zu sein.

Dass sich ein neuer Tell an Hitler vergreifen könnte, war natürlich den Schweizern Behörden, die sich nie durch besonderen Mut ausgezeichnet hatten, sehr peinlich und sie unternahmen folglich nichts, um den jungen Helden vor seiner Hinrichtung zu bewahren. Es wurde von der Schweiz kein Begnadigungsgesuch an die Nazi-Behörden formuliert. „Sofort Schillers Tell wieder verbieten …“ weiterlesen

Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland II

 

Von Leser A.N.

Am 23.03.2018 hatte meine Nichte, eine seit vielen Jahren in Deutschland lebende thailändische Staatsangehörige, einen Termin im Bürgeramt Berlin I, um ihre Niederlassungserlaubnis vom abgelaufenen Pass in den neu ausgestellten Pass übertragen zu lassen. Zwei Tage später sollte sie eine lange geplante Auslandsreise antreten.

Die luchsartig aufmerksame Mitarbeiterin des Bürgeramts bemerkte sofort, dass meine Nichte sich gegenüber dem Photo im alten Pass (auf dem ist sie 15 Jahre alt, jetzt ist sie über 20) verändert hat und schloss messerscharf, dass der druckfrische neue Pass eine Fälschung sei. Die herbeigeeilte Polizei schloss sich dem an, konfiszierte den Pass und stellte ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung in Aussicht. Der Protest der Nichte und die Bitte, die Echtheit des Passes wegen der unmittelbar bevorstehenden Reise sofort abschließend zu überprüfen, wies die Polizei zurück und gab die Sache auf den Dienstweg. Dagegen half weder die Befassung der thailändischen Botschaft Berlin, die die Echtheit des Passes bestätigte, noch die Einschaltung der Deutschen Botschaft Bangkok. Der längst bezahlte Flug verfiel, der geplante Urlaub verstricht ungenutzt. „Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland II“ weiterlesen

Wer ist der antisemitische Schläger vom Prenzlauer Berg?

Zuerst erschienen auf:

Die BZ zeigte die Bilder des Täters ganz unverpixelt in ganz Berlin, näheres zur Person hat aber bislang keiner recherchiert…

Ein Kommentar von Sebastian Rollmann und A. R. Göhring

Der erstarkende mohammedanische Judenhass in Deutschland wird von politisch-korrekten Medien, Politikern und ehrlosen Funktionären, sogar jüdischen, gerne als „rechtsextrem“ oder sogar „aus der Mitte der Gesellschaft kommend“ deklariert, um die parteipolitisch instrumentalisierten „Minderheiten“ als möglichst harmlos darzustellen und die illegale Massenimmigration weiterhin betreiben zu können.

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Merkels neue antisemitische Menschen arabischen Ursprungs

von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze

Was kommt heraus, wenn man Chuzpe, Unwissenheit und Populismus zusammenschüttet und kräftig umrührt?

Dann kommt das heraus, was die Kanzlerin kürzlich aus Anlass des 70. Gründungstages Israels in einem Interview mit einem israelischen Fernsehsender von sich gegeben hat.

Der SPIEGEL berichtet [1]:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat gegenüber einem israelischen Fernsehsender neue Formen des Antisemitismus in Deutschland beklagt. „Wir haben jetzt auch neue Phänomene, indem wir Flüchtlinge haben oder Menschen arabischen Ursprungs, die wieder eine andere Form von Antisemitismus ins Land bringen“, sagte Merkel in einem Interview des Nachrichtensenders „Channel 10 News“.

Merkels Sätze in der ihr eigenen prekären Sprache muss man bekanntlich ganz langsam und Wort für Wort genießen.

Also: „Wir haben jetzt auch neue Phänomene, indem wir Flüchtlinge haben“

Ein bemerkenswerter Gebrauch des Hilfsverbs „haben“! Aber, jetzt mal langsam: „haben“ wir Flüchtlinge? Haben wir sie einfach so, sind sie einfach da? Nein, Frau Kanzlerin: Diese Flüchtlinge „haben“ wir nicht einfach, diese Flüchtlinge sind importiert worden, und zwar durch niemand anderen als Sie. Ihren Satz nennt man vornehm Chuzpe. „Merkels neue antisemitische Menschen arabischen Ursprungs“ weiterlesen

Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland

Ein Dialog auf dem Einwohnermeldeamt zwischen Gastautor A. Sch. und einer Beamtin

Heute Vormittag war ich im Einwohnermeldeamt, um sowohl meinen neuen Reisepass als auch meinen neuen Personalausweis abzuholen.

Beim Beantragen beider neuen Dokumente musste ich die alten nicht vorlegen, heute aber doch.

Die beflissene Beamtin schaute sich meinen alten PA an und fragte entsetzt:

„Wissen sie eigentlich, wie lange der gültig war?“

„Ja klar. Bis März 2017.“

„Wissen sie denn, dass sie laut Personalausweisgesetz verpflichtet sind, noch VOR Ablauf des alten PA einen neuen zu beantragen?“ „Die alltägliche Schizophrenie in Deutschland“ weiterlesen

Politischer Ekel und die Erklärung 2018

 

Von Gastautor Quentin Quencher 

Ich ertrage es nicht mehr. Texte liegen herum, Videodateien sind gespeichert, alles Politik- und Gesellschaftsthemen betreffend, die mich interessieren sollten, ja die es immer taten. Kaum macht ein Politiker oder einer dieser komischen von Sendungsbewusstsein durchdrungen Journalisten den Mund auf, da überkommt mich ein schwer zu definierendes Unwohlsein. Irgendwas ausspucken möchte ich, komme mir vor, als hätte ich eine verdorbene Frucht gebissen.

Dann versuche ich mich zu ermahnen, es sind ja alles nur Meinungen, Darstellungen einer anderen Weltsicht, der man doch argumentativ entgegentreten kann. Außerdem ist es ja auch interessant zu erfahren, wie denn andere ticken. Wie es in ihnen denkt, fühlt und gärt. Es nützt nichts, der widerliche Geschmack im Mund bleibt, er lässt sich nicht mehr neutralisieren. Also raus damit und Mund ausspülen. „Politischer Ekel und die Erklärung 2018“ weiterlesen