Von Peter Schewe
Beim Lesen eines Artikels in meiner Fachzeitschrift, der Deutschen Bauzeitung (DBZ 07/08)) über Städtebau stoße ich auf den Begriff ‚Cis-Mann‘. Was ist ein Cis-Mann? Ein paar Klicks im Internet geben Auskunft:
Ein Cis-Mann ist ein Mensch, der sich zu dem bei seiner Geburt zugeordneten Geschlecht (männlich) bekennt und als solcher lebt. Das gleiche gilt für ein Cis-Frau. ‚Cis‘ bedeutet ‚diesseits‘ im Gegensatz zu ‚trans = jenseits‘. Man könnte auch sagen, ein Cis-Mann ist ein Mann und eine Cis-Frau ist eine Frau. Aber warum so einfach, wenn es kompliziert auch geht? Weil es dann den Gegensatz ‚Trans‘ nicht gäbe.
Für mich erhebt sich zunächst die Frage, wer das Geschlecht bei der Geburt zuordnet und nach welchen Kriterien? Wahrscheinlich die Hebamme nach einem ersten Blick auf das Neugeborene mit dem Ruf: „Ein Junge“ oder „ein Mädchen!“ Aber so einfach scheint es nicht mehr zu sein und Hebammen wären gut beraten, erst das Neugeborenen zu fragen: Was möchtest Du sein, ein Mädchen oder ein Junge?
Nun werden Sie fragen, was hat das alles mit Städtebau zu tun? Nach Ansicht einer Professorin für Städtebau an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sehr viel. Hier einige ihrer erhellenden Erkenntnisse: „Der Cis-Mann“ weiterlesen