Für ein mieses Stück Scheiße sterben?

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Friedrich Merz hat uns kurz vor Weihnachten noch ein besonders vergiftetes Geschenk in Aussicht gestellt. Er will Russland besiegen. Dass dies eine Revision des Ausgangs des Zweiten Weltkrieges impliziert, hat ihm anscheinend niemand gesagt – oder ist es ihm egal?

Er hat sich am ersten Dienstag im Dezember 2025 im ZDF auf die Frage, wie der Einsatz deutscher Truppen in der Ukraine aussehen soll, wie folgt geäußert:

„Ganz konkret: Wir würden auch entsprechende russische Übergriffe und Angriffe erwidern.“

Das hört sich an, als ob es bei dem Vorschlag der „Koalition der Willigen“, mit einem europäischen Truppenkontingent der Ukraine die gewünschten „Sicherheitsgarantien“ zu verschaffen, weniger um die Ukraine, sondern um die Sicherung günstiger Angriffspositionen geht. Dass Russland diesmal verlieren muss, haben deutsche Politiker wie Merz, Röttgen und Kiesewetter schon seit Langem betont. Abgesehen davon, dass mit dieser „Friedenstruppe“ die NATO durch die Hintertür in der Ukraine stationiert werden soll, obwohl es der legitime Wunsch Russlands ist, dass die Ukraine nicht NATO-Territorium wird, haben die Kriegswilligen ein Problem: Die Jugend ist weit davon entfernt, für die Ukraine sterben zu wollen. Sie hat vor dem Angriff Russlands kaum etwas über dieses Land gehört; sie weiß nicht, dass es vor dem Februar 2022 einen jahrelangen Krieg in der Ostukraine gab, der damals von den deutschen Medien – wenn sie überhaupt darüber berichteten – als ukrainische Aggression beschrieben wurde, bei der es zu Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen kam. „Für ein mieses Stück Scheiße sterben?“ weiterlesen

Die Engel des Stephan Krawczyk

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Glauben Sie an Engel? Ich bin mir da nicht sicher, aber vorsichtshalber habe ich einen zarten Schutzengel am Rückspiegel meines Autos. Ich bin fest davon überzeugt, dass er es war, der mir bei meinem Zusammenstoß mit einem riesigen LKW körperlich unversehrt und lediglich mit Blechschäden am Auto beigestanden hat.

Krawczyk hat eine feste Beziehung zu Engeln und hat mit seinen Erfahrungen ein zauberhaftes Buch geschrieben. Mit 77 Engelgeschichten überzeugt er auch eingefleischte Atheisten davon, ihr Verhältnis zu Engeln zu überdenken.

Krawczyk ist mit keinem LKW zusammengestoßen, sondern der geübte Schwimmer verspürte vor Mallorca im Mittelmeer plötzlich einen heftigen Schlag mit messerscharfem Schmerz an der Schulter. Sein Schrei lockte weitere Feuerquallen an, die einen Kreis um ihn bildeten. Noch sieben Schläge wie Blitze, dann ließen die Feuerquallen ihn ziehen. Die Sekunden der Todesangst möchte Krawczyk nicht mehr missen. „Sie haben das Gefühl, frei zu sein, um eine Dimension erweitert.“ Hat sein Schutzengel ihn gerettet? „Die Engel des Stephan Krawczyk“ weiterlesen

Angela Merkel und die Stasi

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Seit sie aus der aktiven Politik ausgeschieden ist, damit sie die Folgen der von ihr eingeleiteten Politik nicht spüren muss, ist Angela Merkel unterwegs, um ihr Bild in der Geschichte zu etablieren. Ihr ständiger Begleiter ist ihre 700-seitige Biographie, die sie zur Millionärin gemacht hat. Am Tag des Erscheinens sollte es das meistverkaufte Buch sein. Wie viele Institutionen dabei waren, Exemplare als Geschenke zu erwerben, wird wohl nie bekannt werden. Danach gefragt wurde das von den Medien, die bereit standen, den Absatz mit ihren Rezensionen anzuheizen, meines Wissens nach nicht. „Freiheit“ kam aber dennoch nicht an die Spitze der Verkaufscharts. Merkel musste sich Sebastian Fitzek geschlagen geben, der sie ohne Hilfe auf Platz zwei verwies, weil die Leute ihn lesen wollen.

Jüngst gab es wieder eine Merkel-Show, die ihr von ihren Fans von „stern“ geboten wurde. Merkel fühlte sich mit Recht unter Freunden, von denen keine kritische Frage zu erwarten war. Das hat sie sichtlich animiert. Gut gelaunt beantwortete Merkel die Frage von Stern-Chef Gregor Peter Schmitz: „Ihr Nachfolger im Kanzleramt, Friedrich Merz, hat vor kurzem gesprochen vom Glück, im Westen geboren zu sein. Was machen solche Sätze mit Ostdeutschen?“

„Na ja, ich habe das früher erlebt bei Helmut Kohl. Helmut Kohl hat immer erzählt, er hätte nicht gewusst, wie es ihm gegangen wäre, wenn seine Eltern in Frankfurt (Oder) aus dem Zug gestiegen wären oder angekommen wären nach dem Zweiten Weltkrieg und nicht in Frankfurt am Main. Und da muss ich sagen, ehrlich gesagt, habe ich immer meinem Nachbarn auf der Bühne gesagt, ich hoffe, er wäre nicht bei der Stasi gelandet.“ „Angela Merkel und die Stasi“ weiterlesen

Märchenhafte Weihnachtsglocken

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Am Freitag, dem 12. Dezember, fand eine ganz besondere Premiere im Theater Nordhausen statt. Intendant Daniel Klajner brachte sein Musical „Die Weihnachtsglocken“ nach Motiven der zweiten Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens: „The Chimes – A Goblin Story of Some Bells that Rang an Old Year Out and a New Year In“ auf die Bühne.

Das Interesse an Klajners Werk war riesig. Die Premiere war schnell ausverkauft, auch für die Vorstellungen bis zum Jahresende gibt es nur noch Restkarten. Den Andrang kann man auch als Anerkennung dafür sehen, dass unter Klajners Intendanz aus dem Theater Nordhausen ein *hidden champion* der deutschen Kulturszene wurde.

Dickens, der große Schriftsteller und Sozialkritiker des viktorianischen Englands, lieferte den Stoff, mit dem Klajner frei umging und immer wieder Bezüge lieferte, die sehr gegenwärtig wirken. Ihm war es wichtig zu zeigen, dass die „unglaubliche Relevanz“, die in Dickens’ Geschichte steckt, bis heute wirkt. Der zweite Aspekt, den Klajner betont, ist genauso bedeutsam. Der „total coole Plot“, der sehr dramatisch im zweiten Akt ausgeführt wird, ist, dass jeder versuchen sollte, „den gesellschaftlichen Zerrüttungen und Schieflagen etwas entgegenzusetzen. Es ist ja im Grunde die Quintessenz unseres Stückes, dass jeder und jede für sich versuchen sollte, die Kraft und den Optimismus zu finden, versuchen sollte zu erkennen, wie ich mich verhalte.“ Auch in den ungünstigsten Umständen haben wir es in der Hand, ob wir Opfer oder Gestalter sind. Diese machtvolle Botschaft tröstet darüber hinweg, dass die großartig umgesetzte Geschichte nur am Rande mit Weihnachten zu tun hat. „Märchenhafte Weihnachtsglocken“ weiterlesen

Wie die SED-Linke wieder an die Macht will

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Hat außer Julian Reichelt wirklich jemand geglaubt, die sogenannten CDU-Rebellen würden es ernst meinen und eine Sachfrage vor die Machtfrage stellen? Ja, es gab sie, aber die Junge Gruppe ist zum Fähnlein der sieben Aufrechten zusammengeschrumpft. Alle anderen „Rebellen“, auf dem Höhepunkt soll es sich laut *Bild* um 24 Abgeordnete gehandelt haben, sind eingeknickt oder haben sich mit Drohungen oder Versprechungen einfangen lassen. Noch wahrscheinlicher ist, sie haben die eigenen Interessen vor ihre Aufgabe gestellt, falsche – im Falle der „Rentenreform“, die keine ist, sondern ein Kostenfaktor, von dem vielfach nachgewiesen wurde, dass er ohne neue Steuern nicht zu stemmen ist – sogar verheerende Entscheidungen der Regierung zu stoppen.

Am Freitag, dem 5. Dezember, wäre die Regierung Merz vermutlich schon am Ende gewesen, wenn nicht Rettung von der umbenannten SED gekommen wäre. Die heute sogenannte Linke hat rechtzeitig annonciert, dass sie sich bei der Abstimmung enthalten will, um der Regierung die Mehrheit zu sichern – auch wenn alle Mitglieder der Jungen Gruppe in der Unions-Bundestagsfraktion ihre Ablehnung tatsächlich aufrechterhalten hätten. Zwar hatten die ersten „Rebellen“ schon angekündigt, dass sie trotz aller Bedenken dem Gesetz zustimmen würden, um die Regierung zu stabilisieren, aber die Linke wollte sichergehen, dass ihre Diäten und Privilegien nicht durch eine mögliche Neuwahl gefährdet werden. Schließlich war kurz zuvor der Beschluss der Ampel, dass einfache Bundestagsabgeordnete im Inland Economy fliegen sollen, aufgehoben worden. Jetzt darf sich wieder jeder Hinterbänkler in der Business Class als etwas Besseres fühlen als die Steuerzahler, die ihn mit ihrem Geld alimentieren. „Wie die SED-Linke wieder an die Macht will“ weiterlesen

Bürger gegen Windkraft

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Am Donnerstag, dem 4. Dezember, gab es eine lautstarke Demonstration von Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der Windenergie in Thüringen, vor allem gegen den Beschluss, Windräder in den Thüringer Wäldern zu installieren. Lange hatten sich die Thüringer gegen den Wahnsinn, tausende Bäume abzuholzen und lebendigen Waldboden in dürre, nackte Erde zu verwandeln, die sich im Sommer bis zu 50 Grad erhitzen kann, gewehrt. Sie haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Bäume wirksam sind als CO₂-Senken, um gegen CO₂, den angeblichen Verursacher des „menschengemachten Klimawandels“, vorzugehen.

Vor dem Landtag erklang die Anti-Windkraft-Rede von Ministerpräsident Mario Voigt, die er auf dem Waldkampftag 2021 gehalten hat. Unter anderem hat er darin angekündigt, unverzüglich ein Gesetz zu verabschieden, sobald er Ministerpräsident ist, das Windenergie im Wald verbietet. Während diese Rede vor dem Landtag erklang, beschloss seine Regierung drinnen ein Gesetz, das der Windkraftlobby Tür und Tor zur Zerstörung Thüringer Wälder öffnet. Zukünftig ist es dem Thüringenforst erlaubt, seine Flächen an die Windkraftlobby zu vermieten, die – in Zeiten, in denen die Windenergie-Legende weltweit als Fake erkannt wird und Bill Gates das sinkende Klimarettungsschiff medienwirksam verlassen hat – noch schnell Profite machen will. „Bürger gegen Windkraft“ weiterlesen

Lügen-Dämmerung

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Von Hans Hofmann-Reinecke

Seit Jahrzehnten werden wir durch politische Entscheidungen drangsaliert, die angeblich wissenschaftlich begründet sind. Tatsächlich aber ist es nicht die Politik, die der Wissenschaft folgt, sondern umgekehrt. Opportunistische Wissenschaftler liefern die von der Politik gewünschten Ergebnisse, um damit fragwürdige Maßnahmen zu rechtfertigen. Corona und Klimawandel sind die prominentesten Fälle.

 

Die Corona Lüge

Dass es dieses Virus gibt, daran besteht kein Zweifel, ebenso wenig, dass es Erkrankungen der Atemwege verursacht, die tödlich verlaufen können. „Umstritten“ ist seine Herkunft. Zunächst nahm man an, es sei dem virologischen Labor in Wuhan entwichen, wo genau an diesem Typ von Virus geforscht wurde, und wo es auch den ersten Todesfall gab. Eine Veröffentlichung dazu wurde aber in letzter Sekunde zurückgepfiffen. Die beteiligten Wissenschaftler ließen sich umstimmen und fanden plötzlich heraus, dass das Virus nur natürlichen Ursprungs sein konnte.

Treibende Kraft hinter dieser Umstimmung war Dr. Anthony Fauci, ein US-Amerikaner, der mehr oder weniger direkt in die Arbeiten im chinesischen Wuhan involviert war. Er hatte erkannt, dass die Beteiligung an der Entwicklung und der versehentlichen Freisetzung eines durch „gain of function“ besonders ansteckendenden Virus für die Urheber unangenehme Folgen haben könnte. Sie wären plötzlich verantwortlich für den Tod von Millionen von Menschen (WHO schätzt heute über zehn Millionen). In dieser Situation taten die Beteiligten alles, um ihre Spuren zu verwischen, und der „natürliche Ursprung“ des Virus wurde die obligatorische Version. Der Laborursprung wurde als Verschwörungstheorie verboten.

Dass die Wahrheit letztlich doch herauskam, das hing mit dem Regierungswechsel in Washington zusammen und mit der Initiative von Robert F. Kennedy Jr. Nicht nur in Washington, sondern weltweit – mit Ausnahme Chinas – ist heute die von Anfang an plausibelste Version, nämlich der Laborursprung, die akzeptiere Wahrheit.

Im Zusammenhang mir der dann folgenden „Impfung“ gab es dann nur noch Lügen, die hier aber nicht analysiert werden sollen. „Lügen-Dämmerung“ weiterlesen

MP Mario Voigt – Was verabredet ist, gilt?

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Am 4. Dezember soll im Thüringer Landtag ein Gesetz beschlossen werden, das der Windkraft-Lobby den Bau von Windrädern im Thüringer Wald erlauben soll. Der Thüringer Forst soll künftig seine Flächen an Windpark-Betreiber vermieten dürfen. Damit ist der Verschandelung der Thüringer Landschaft Tür und Tor geöffnet. Eine katastrophale Entscheidung für ein Land, in dem Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Obwohl die Erzählung von der guten, klimaneutralen Windkraft weltweit gerade als Lüge entlarvt wird und Bill Gates bereits das sinkende Klimarettungsschiff verlassen hat, sich immer mehr Länder vom Erneuerbare-Energien-Märchen verabschieden, wird in Deutschland in dieser Endphase noch der legendäre deutsche Wald zerstört, damit ein paar Klima-Millionäre noch ein Weilchen weiter verdienen können. „MP Mario Voigt – Was verabredet ist, gilt?“ weiterlesen

G20 in Südafrika – wenn die Gäste fernbleiben

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Der jährliche Gipfel der G20 fand kürzlich in Südafrika statt. Die Regierung fühlte sich geehrt, die politische Weltelite zu Gast zu haben, wurde dann aber durch die Absage der mächtigsten Staatschefs enttäuscht. Die Namen der Abwesenden sagten schließlich mehr über den 2025 Gipfel aus als die der Anwesenden.

Eine eindrucksvolle Liste – und viele Absagen

Die G20 repräsentieren rund 85 % des globalen Bruttoinlandsprodukts und zwei Drittel der Weltbevölkerung. Zu ihren Mitgliedern gehören Argentinien, Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kanada, Südkorea, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika, Türkei und die die Vereinigten Staaten

Ein eindrucksvoller Club, 1999 als Forum der Finanzminister und Zentralbankchefs gegründet und seit 2008 auch auf Ebene der Staats- und Regierungschefs aktiv. Jedes Jahr treffen sich die Präsidenten für zwei bis drei Tage, um die großen geopolitischen und wirtschaftlichen Fragen zu besprechen.

2025 war Südafrika Gastgeber. Der Gipfel fand am 22. und 23. November in Johannesburg statt – eine Ehre, aber auch eine organisatorische und politische Herausforderung für Südafrika. Umso ernüchternder war das Ergebnis: Die wichtigsten Staats- und Regierungschefs sagte ab: Donald Trump (USA), Xi Jinping (China), Wladimir Putin (Russland), Javier Milei (Argentinien), Claudia Sheinbaum (Mexiko), Prabowo Subianto (Indonesien) und Kronprinz Mohammed bin Salman (Saudi-Arabien).

Schnell wurden beruhigende Erklärungen verbreitet: Das Ausbleiben einiger Gäste hätte den Erfolg des Treffens kaum beeinträchtigt oder – falls doch – dürften die Absagen in keiner Weise als Kritik an der südafrikanischen Regierung gewertet werden. Wirklich?

 Ein Regenbogen hält nicht ewig

Als die G20 1999 gegründet wurde, stand Südafrika hoch im Kurs. Fünf Jahre nach Ende der Apartheid und dem Amtsantritt Nelson Mandelas 1994 erlebte das Land einen beispiellosen Aufschwung. Sanktionen waren aufgehoben, Investoren strömten herbei, die „Regenbogennation“ galt als wirtschaftliches und gesellschaftliches Erfolgsmodell und war willkommen im Club der G20.

Ein Vierteljahrhundert später ist davon wenig übrig. Gemessen am Pro-Kopf-BIP liegt Südafrika heute weltweit nur noch auf Platz 112. Stromausfälle, Massenarbeitslosigkeit und eine der höchsten Kriminalitätsraten der Welt bestimmen den Alltag. Der Regenbogen wurde durch politische Intrigen und Korruption vom Himmel gewischt, statt Wohlstand für alle beherrscht heute die typisch afrikanische Dysfunktionalität den Alltag. Das ist die Wahrheit, vor der die Regierung die letzten Jahre die Augen verschlossen hat.

 Kopfwäsche im Weißen Haus

Im Mai 2025 besuchte Präsident Cyril Ramaphosa das Weiße Haus. Donald Trump sprach bei der Gelegenheit genau das dort offen an:

Die fürchterlichen Morde an weißen Farmern, die diskutierte Enteignung des Besitzes von Weißen ohne Entschädigung („Expropriation without Compensation“), sowie mehr oder weniger latente Diskriminierung weißer Südafrikaner bei der Jobsuche. Die Quotenpolitik des „Black Economic Empowerment (BEE)“, verpflichtet Unternehmen auf allen Hierarchieebenen bestimmte Prozentsätze schwarzer Südafrikaner zu erfüllen, und das auch im Vorstand – nicht selten zum Vorteil politisch bestens vernetzter ANC-Kader, die nie etwas für die Firma geleistet hatten.

Was Trump zudem störte, war die zunehmend anti-westliche und antisemitische Außenpolitik Südafrikas, seine enge Nähe zu Iran und zur Hamas, sowie die Klage gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof. Kein Wunder also, dass die USA dem Gipfel in Johannesburg fernblieben, und dass mehrere Verbündete diesem Beispiel folgten.

Bei Wladimir Putin lag der Fall anders: Gegen ihn liegt ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) vor. Südafrika hat das Römische Statut ratifiziert und wäre rechtlich verpflichtet gewesen, ihn bei Einreise festzunehmen. Eine Einladung zu einer Party also, auf der man festgenommen werden soll?  Vielen Dank!

Am Ende blieb von der illustren Gästeliste nicht viel übrig. Der Gipfel fand statt – aber die Abwesenheit der mächtigsten Staatschefs gab ein klares Signal: Südafrika, du bist kein verlässlicher Partner mehr, weder wirtschaftlich noch politisch. Du bist nicht mehr willkommen im Club.

Der Bestseller des Autors „Grün und Dumm“, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich. Weitere Artikel und Kontakt zum Autor bei www.think-again.org

 

Träumen ist erlaubt

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Von Peter Schewe

Träumen ist noch erlaubt. Das tat auch Ferdinand von Schirach, Strafverteidiger und erfolgreicher Autor lesenswerter Kriminalfälle, jüngst bei Caren Miosga.

Ausgehend davon, dass sich auch ein demokratisch verfasster Rechtsstaat gelegentlich den Entwicklungen anpassen sollte (Die Franzosen leben derzeit in der 5. Republik), wenn die Institutionen nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu treffen und alle Probleme nur noch vor sich hergeschoben und in die Zukunft verlagert werden, plädierte er für eine grundlegende Reform unseres Grundgesetzes, gemeinhin auch als Verfassung bezeichnet: „Träumen ist erlaubt“ weiterlesen