Von Gastautor Sven Lindgreen
Sehr geehrte Dam*Innen und Herr:innen, liebe cis-Autofahr*er_I:nnen!
Der Autobauer Audi verkündet gendergerechte Sprache für seine „Audianer_innen“, liest man in der Augsburger Allgemeinen, die ihren Artikel der Selbstdarstellung von LBG+T-usw-Vereinen öffnet. Ein komplettes Jahr hat eine „Projektgruppe“ um Antonia Wadé daran gearbeitet und ein 13-seitiges Papier erzeugt. Eine Seite pro Monat und wahrscheinlich nicht zum Mindestlohn. Herr_Frau_Person Wadé (m/w/d) empfiehlt den Gender_Gap, der „Raum schafft für alle nicht-binären Geschlechtsidentitäten“. Was für ein Marketing-Geschwurbel und durchsichtiger Versuch, auf den vermeintlichen Zeitgeist aufzusatteln. Aber irgendwo müssen die Leute, die heute in den sogenannten „Orchideen-Fächern“ (also nett anzuschauen, aber nicht mal in der Küche zu gebrauchen) an unseren Unis ausgebildet verblendet wurden, ja arbeiten beschäftigt werden. Und um seine eigene Daseinsberechtigung als Gehaltsempfänger nachzuweisen, erfindet man eine Gedankenwelt voller phantastischer Genderwesen. Da fehlt nur noch eine Ein:hörn_in, der/die/das durchs Bild galoppiert. „Gendern bei Audi – wirklich „Vorsprung im Kopf“?“ weiterlesen