Kühlperiode am Horizont: Gefahr für die Erneuerbaren Energien

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Dr. Werner Huber, 13.2.2026

„Eine Mini-Eiszeit kommt“, so titelt ein Vortrag der englischen Sonnenforscherin und Professorin Valentina Zharkova. Ihre These ist umstritten, doch es gibt daneben auch andere Gründe, die für eine bevorstehende Abkühlphase sprechen – wenn auch nicht im Ausmaß einer „Mini-Eiszeit“.

Frau Zharkovas Vorhersage basiert darauf, dass die altbekannten 11-jährigen Sonnenfleckenzyklen seit zwei Jahrzehnten im Abnehmen begriffen sind. Damit geht auch eine leichte Abnahme der Sonnenaktivität einher. Das Zharkova-Sonnenmodell sagt nun für die nächsten Jahrzehnte eine weitere Abnahme auf Werte vorher, wie sie in der menschenfeindlichen „Kleinen Eiszeit“ zwischen 1300 und 1850 herrschten. Die meisten Klimaforscher allerdings lehnen die These ab. „Kühlperiode am Horizont: Gefahr für die Erneuerbaren Energien“ weiterlesen

Epsteins „Netzwerk“ geht es um die globale Macht

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Die teilweise Veröffentlichung der „Epstein-Files“ ist auf aufschlußreiche, aber beunruhigende Reaktionen der Medien gestoßen. Es wird viel über die pädophilen Straftaten von Epstein & Co geschrieben, teils mit dem deutlichen Bestreben, diese hochkriminellen Machenschaften zu framen. Die Behauptung einer Geliebten von Prince Andrew, wer nicht in den Epstein-Files vorkomme, wäre nicht relevant, ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Schwärzung des Namens eines Mörders, der per Email an Epstein schrieb, er hätte nicht von sich geglaubt, dass er einen Menschen ermorden könnte, könnte ein Anzeichen sein, dass an eine Verfolgung der Straftaten nicht gedacht wird. Wie weit das Bedürfnis nach Relativierung geht, hat leider die NZZ mit ihrer Frage bewiesen, ob es sinnvoll gewesen sei, die Akten zu veröffentlichen – also die Veröffentlichung eines globalen Netzwerks aus Machtmißbrauch, Menschenhandel und Verbrechen an Minderjährigen, die als Sexspielzeuge mißbraucht und anscheinend manchmal sogar ermordet wurden. Die Fragestellung irritiert. Die NZZ, von manchen ihrer Leser als „Westfernsehen“ glorifiziert, scheint an der Wahrheit nicht interessiert zu sein

Noch viel schlimmer ist, dass die verbrecherischen politischen Überlegungen und Planungen, die sich in den Epstein-Files finden, kaum beachtet werden, auch nicht von den freien Medien. „Epsteins „Netzwerk“ geht es um die globale Macht“ weiterlesen

Tauwetter

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Was gestern fest wie Eis im kalten Reiche schien,
Zerschmilzt im lauen Hauch der neu erwachten Tage;
Der Frost, des Winters Stolz, erhebt nun faule Klage,
Da Winde, warm und sanft, ihm die Beständ’ entzieh’n.

Das Starre, lang gepresst, beginnt sich aufzuschieben.
Ein jeder Tropfen zeigt, zu weichem Tau zerrieben,
Was hart und fest gewesen. Die Macht kann bald zerstieben,
Und Zwang entschwindet rasch, wie Rauch vom Wind vertrieben.

O Mensch, erkenn dich selbst im schmelzenden Kristall:
Dein Ruhm, dein Leib, dein Mut, sind Schnee im Sonnenstrahl.
Was heute hoch sich hebt, wird morgen sich verlieren.

Doch lerne, eh die Zeit dein bangend Herz verzehrt,
Dass nur, wer sich
mit Mut im rechten Augenblick hin kehrt,
das Schmelzen zu befördern, nicht völlig muss erfrieren.

 

mit freundlichem Gruß

BB

 

Arbeitszeit

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Von Peter Schewe

Die Deutschen arbeiten zu wenig und machen zu viel krank, so die Debatten der letzten Tage. Wobei zwischen krank ‚machen‘ und krank ‚sein‘ ja ein feiner und nicht nur sprachlicher Unterschied besteht. Es geht auch um die gesetzlich vorgeschriebene bzw. tariflich vereinbarte Arbeitszeit und die hohe Quote der Teilbeschäftigung.

Natürlich folgte sogleich der Ruf nach Abschaffung von Feier- und Reduzierung des Urlaubsanspruches, der telefonischen Krankschreibung sowie des Rechtsanspruchs auf Teilbeschäftigung. Auch die Rückkehr zur 40-Stundenwoche wird diskutiert. All das würde der Wirtschaft helfen. Aber ist die Arbeitszeit wirklich das Problem?

Entscheidend ist doch viel mehr, was in diesen Stunden geleistet wird, welcher Effekt dabei herauskommt.

Bei einem Fließbandarbeiter hängt die aufgewendete Zeit mit dem Ergebnis seiner Arbeit noch zusammen, aber wie sieht es bei einem Angestellten im öffentlichen Dienst oder in einem Institut aus, wie wird dort die Effizienz einer Leistung gemessen? Wie im gesamten Verwaltungsapparat des Bundes, der Länder, der Kommunen oder etwa im Beschaffungsamt der Bundeswehr mit seinen 15.000 Beschäftigten oder den 100.000 Beschäftigten in den Jobcentern, früher Arbeitsämter genannt. „Arbeitszeit“ weiterlesen

Rossini und der Agitprop

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Am 30. Januar 2026 fand die zweite Opernpremiere dieser Saison im Theater Nordhausen statt: Der Barbier von Sevilla von Gioachino Rossini, eine der meistgespielten Opern der Welt.

Regie führte ein Gast: Mechthild Harnischmacher, die schon zwei Stücke für das Junge Theater Nordhausen inszeniert hat. Der Barbier ist ihr Operndebüt. Die Inszenierung wurde stark beworben und u. a. von der Thüringer Allgemeinen ausführlich vorbesprochen, sodass die Aufführung mit einiger Spannung erwartet wurde.

Zu sehen war dann eine in Teilen bezaubernde, märchenhafte Inszenierung, leider garniert mit Überschriften aus der Mottenkiste der Agitation und Propaganda. Zum Glück konnte sich das Publikum dem Geschehen auf der Bühne hingeben, es genießen und die eingeblendeten Losungen ignorieren. Besser wäre es gewesen, wenn man auf die Belehrung der Zuschauer verzichtet hätte.

Harnischmacher hatte festgestellt, dass die männlichen Rollen im Werk überrepräsentiert sind, und wollte dem etwas entgegensetzen. Also modelte sie die zwei Frauenrollen um. Aus Rosina, die im Original eine 17-jährige, unerfahrene Waise ist, die sich in den erstbesten Mann verliebt, wurde eine belesene Feministin. Ihre Zofe Berta wurde zu ihrer besten Freundin hochgejazzt, die sich mit ihrer Herrin über feministische Fachliteratur austauscht. Um das zu unterstreichen, wurde am rechten Rand des Bühnenbildes eine Bibliotheksecke eingerichtet, in die sich beide Frauen zurückzogen, wenn sie gerade auf der Bühne nichts zu tun hatten. „Rossini und der Agitprop“ weiterlesen

Die Bedeutung der Ausreisebewegung für den Untergang der DDR

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Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht, ist mein Lieblings-Bonmot des Satirikers Stanisław Jerzy Lec, weil es genau meiner Erfahrung entspricht. Ich habe die DDR, ihre Opposition seit den 70er-Jahren und die Unabhängige Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsbewegung seit Anfang der 80er hautnah und aktiv miterlebt – den Mauerfall an der Bornholmer Straße, den Zentralen Runden Tisch, die Volkskammerzeit bis zur Vereinigung und danach den ersten gemeinsamen Bundestag. Ich habe erlebt und erlebe immer noch die vielen Lügen, die um das Ende der DDR, die Vereinigung und die geschichtliche Einordnung gesponnen werden. Ich kann nur hoffen, dass die Legenden nicht stärker sind als die historische Wahrheit. Deshalb sind Bücher wie das von Monika Lembke „Wir dulden noch viel zu viel“ so wichtig. Sie enthalten die wichtigen Körnchen Wahrheit, die eines Tages hoffentlich Allgemeingültigkeit gewinnen. „Die Bedeutung der Ausreisebewegung für den Untergang der DDR“ weiterlesen

Vorsicht Wizz Air!

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Leider nichts Erfreuliches, sofern er seine Reise mit Wizz Air antreten wollte.

Wizz Air ist eine ungarische Online-Fluglinie, die u. a. die Strecke Berlin–Budapest bedient. Ich buchte meine Tickets über fluege.de. Aber meinen gebuchten Flug am 3.10.2025 von Berlin nach Budapest mit der Buchungsnummer 16033199 konnte ich nicht antreten.

Als ich die Mitteilung bekam, dass ich einchecken könnte, versuchte ich das zu tun, bekam aber immer nur Fehlermeldungen. Auch bei meinem Sohn, den ich um Hilfe bat, kam eine Fehlermeldung. Dann bekam ich von Wizz Air eine E-Mail, mit der mir mitgeteilt wurde, ich solle am Flughafen einchecken. Ich versuchte am Morgen des 3.10. noch einmal einzuchecken – wieder Fehlermeldung. „Vorsicht Wizz Air!“ weiterlesen

Das mediengemachte Winterchaos

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Gestern Nachmittag und Abend des 12. Januar 2026 wurde über MDR Kultur und andere Medien eine Schreckensmeldung vom Deutschen Wetterdienst verbreitet: Glatteiswarnung für ganz Mitteldeutschland. Der Eindruck wurde erzeugt, wer seinen Fuß vor die Tür setze, gefährde Leib und möglicherweise Leben. Prompt setzten mehrere Kreise in Sachsen-Anhalt den Schulbusverkehr aus. Die auf den Busverkehr angewiesenen Kinder mussten zu Hause bleiben.

Zahlreiche Schulen setzten die Präsenzpflicht aus.

Heute Morgen wurde die Glatteiswarnung wieder aufgehoben. Die Kinder können trotzdem nicht zur Schule gehen. Der Schaden ist angerichtet. Wie in der Corona-Politik sind die Kinder wieder Opfer hysterischer politischer Entscheidungen.

Der Deutsche Wetterdienst ist nicht in der Lage, sichere Voraussagen für das Wetter von morgen zu machen, aber was die „Klimarettung“ betrifft, sind sich Politik und Meinungsmacher in unserem Land immer noch einig, dass sie genau wissen, wie die angebliche Klimaerwärmung gestoppt werden muss. „Das mediengemachte Winterchaos“ weiterlesen