Linksradikaler Anschlag auf das Stromnetz von München – Aber die Gefahr kommt von „rechts“

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Am letzten Freitag fiel für 20.000 Haushalte in München der Strom aus. Für viele von ihnen gab es für einen Tag einen kleinen Vorgeschmack auf künftige weitere Erfolge der Energiewende. Nur war der Stromausfall diesmal nicht der Abschaffung der Grundlast mit einer „angebotsorientierten Stromversorgung“ geschuldet, sondern einem Kabelbrand in einer Baugrube, der zu einem großflächigem Stromausfall führte. In der Folge des Brandes, bei dem 50 Kabel des Mittelspannungsnetzes zerstört wurden, fielen etwa 150 Trafo-Stationen aus.

Erst am frühen Samstagvormittag waren alle Haushalte durch die Bemühungen alter weißer Männer wieder ans Stromnetz angeschlossen. Ob Altenheime und medizinische Einrichtungen von dem Stromausfall in Mitleidenschaft gezogen wurden, wurde nicht berichtet.

Polizei und Medien hielten sich mit der Berichterstattung auffällig bedeckt. Wohl weil es Zeugenaussagen gab, die auf Brandstiftung hindeuteten. Und Brandstiftung an Infrastruktureinrichtungen wird ja des Öfteren von „Aktivisten“ begangen – also bloß das Ereignis nicht allzu hoch hängen – das sind ja die Guten. Es wurde lediglich berichtet, dass der Staatsschutz wegen Verdachts auf eine politische Straftat ermittle, näheres aber aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht bekannt gegeben werde.

Nun ist ein Bekennerschreiben auf der linksextremen Online-Plattform „Indymedia“ Gegenstand der taktischen Ermittlungen. Die Welt-Online müht sich trotzdem redlich um Niedrighängen des Falles: es wird von einem „Verdacht“, von einem „möglichen Bekennerschreiben“ und von einem „mutmaßlichem Bekennerschreiben“ in einem unter „Meldungen-Panorama“ verstecktem Artikel geschwurbelt. Man sieht förmlich, wie der Redakteur sich windet.

In dem Bekennerschreibern äußern sich die linken Ökoterroristen freudig über ihren großartigen Erfolg: “Wir haben am 21.5.21 das Strom- und Glasfasernetz der Stadtwerke im Münchner Osten angegriffen. Das primäre Ziel dieser Aktion war der Rüstungskonzern Rhode & Schwarz am Münchner Ostbahnhof, dem wir erfreulicherweise für mindestens 24 Stunden den Saft abdrehen konnten“.  Rohde & Schwarz ist eine Elektronikfirma. Das Unternehmen bietet neben Messtechnik auch Kommunikationstechnik an und stattet Wirtschaft und die öffentliche Hand mit sicheren Internet-Netzwerkinfrastrukturen aus sowie mit Produkten zum Schutz von Datenübertragung, Endgeräten und Applikationen. Und ja, die Bundeswehr hat dort auch schon was gekauft.

Was die Welt lieber nicht berichtet, kann man der Lokalpresse entnehmen. In dem Schreiben steht etwas zum künftigen Programm der Öko-Terroristen. Auch die Stadtwerke München sind nämlich auch ein Angriffsziel: „Die Stadtwerke München betreiben weiterhin ein Kohlekraftwerk in Bogenhausen und den Atommeiler Isar 2. Deshalb werden wir auch in Zukunft ihre Infrastruktur angreifen.” Ich fürchte, diese geistigen Tiefflieger haben keine Idee, was sie unter ungünstigen Umständen mit einem Angriff auf das Stromnetz, das Rückgrat unserer Gesellschaft für einen Schaden anrichten können. Wenn doch, dann sind sie ausgemachte Verbrecher.

Aber keine Sorge, liebe „Aktivisten“, ihr bleibt auch in Zukunft bei Euren heldenhaften Einsätzen für die leuchtende Zukunft der Menschheit von der Exekutive unbehelligt. Linksextremismus ist nämlich ein aufgebauschtes Problem. Seit November 2019 haben „Unbekannte“ in München mehrfach Funkmasten und andere Infrastruktureinrichtungen angezündet. Die Ermittler flüsterten sich etwas von einer Serie zu, die sie linksextremen Straftätern zuordneten, die Medien schwiegen sich aus. Da die Hinweise aber wie stets zu keinen konkreten Personen führten, wurden die Ermittlungen eingestellt.



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