Das permanente Impfdesaster

Veröffentlicht am

Nun ist es auch der FDP aufgefallen, was ich nach Merkels Neujahrsansprache geschrieben habe; Warum will die Kanzlerin mit ihrer Impfung gegen Covid 19 warten, bis sie „dran“ ist? Schließlich ist sie die wichtigste Person im Land, mit den meisten beruflichen Kontakten, nach Corona-Legende also die größte Gefahr für ihre vielen Mitarbeiter. Obendrein gehört sie der Risiko-Gruppe  der Älteren an. Merkels Zurückhaltung wurde lange nicht thematisiert, weder von den Medien, noch von der Opposition. Nun fordert FDP-Bundestagsfraktionsvize Michael Theurer:

“Es wäre sicherlich ein sehr positives Signal, wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zeitnah öffentlich impfen lassen würden. Das wirkt vertrauensbildend“. Leider ist die Forderung nicht das, wonach sie aussieht. Zeitnah ist ein dehnbarer Begriff. Da können noch Wochen vergehen.

Dagegen scheint SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Nägel mit Köpfen machen zu wollen. Er will ab Ende kommender Woche als Impfarzt in einem Leverkusener Impfzentrum arbeiten. Bei dieser Gelegenheit soll er den Impfstoff von Astrazeneca verabreicht bekommen. “Ich werde mich dort, wie alle Mitglieder des Impfzentrums, natürlich mit Astrazeneca impfen lassen”, sagte Lauterbach dem “Tagesspiegel”. “Wir wollen ein klares Bekenntnis zu Astrazeneca abgeben, das ist ein sicherer und guter Impfstoff.“

Wirklich? Aus Frankreich kommen Meldungen, das zwischen 60-70% des medizinischen Personals, das mit Astrazeneca geimpft wurde, an Nebenwirkungen leidet. In Deutschland wird die Impfung deshalb von vielen verweigert, die „dran“ sind. Lauterbach sprach sich aber trotz dieser  Skepsis dagegen aus, die Impfreihenfolge zu ändern oder nicht sofort verwendete Dosen nur Freiwilligen zu spritzen.

“Das würde bedeuten, dass die größten Risikogruppen, also auch Ärzte und Pfleger unter 65 Jahren, länger gefährdet sind.“ Bekanntlich gibt es aber jede Menge Ärzte, Schwestern und Pfleger, die sich lieber den Gefahren aussetzen wollen, als sich impfen zu lassen.

Nachdem die Bevölkerung schon dazu verurteilt wurde, die für medizinische Zwecke nicht tauglichen FFP2-Masken zu tragen, die von unserem Gesundheitsminister massenhaft zu astronomischen Preisen geordert wurden und seitdem auf Halde liegen, soll nun der schlechter Impfstoff unbedingt unter die Leute gebracht werden. In Hamburg-Altona meldeten sich dutzende Pflegekräfte wegen Impf-Nebenwirkungen nach Verabreichung von Astrazeneca krank. Inzwischen soll der Freitag als Impftermin bevorzugt werden, damit die Nebenwirkungen am Wochenende auskuriert werden können.  RP-Online meldet eine Fall aus Viersen. Ärzte hatten ihre HNO-Praxis kurzfristig geschlossen. Der Grund wurde auf einem Schild mitgeteilt:

„Wir sind alle gestern Abend gegen Corona geimpft worden. 2/3 des Teams leidet unter Nebenwirkungen, so dass keine Sprechstunde stattfinden kann.“

Im Viersener Impfzentrum wurde der Impfstoff von Astrazeneca für priorisierte Bevölkerungsgruppen eingesetzt, darunter Ärzte, medizinisches Personal von Krankenhäusern, Rettungskräfte und Pflegepersonal. Laut Zulassungsstudien von Astrazeneca fühlen  sich etwa ein Drittel der Geimpften „fiebrig “, knapp jeder Siebte entwickelt tatsächlich Fieber. Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Frösteln, Kopf- und Muskelschmerzen sowie ein „allgemeines Krankheitsgefühl“ werden als häufigste Nebenwirkungen genannt. In zwei schwedischen Krankenhäusern hatte sich nach der Impfung ein Viertel der Belegschaft krank gemeldet. Daraufhin wurden die Impfungen vorerst ausgesetzt.

Es gibt also jede Menge Grund zur Skepsis, aber es werden keine Konsequenzen gezogen. Es wird einfach weiter geimpft, lediglich die Strategie geändert. Nicht mehr ganze Teams, sondern nur noch einzelne Mitarbeiter sollen drankommen, um Totalausfälle wie in Viersen zu verhindern.Wetten, dass sich Kanzlerin Merkel dem Impfstoff nicht zeitnah aussetzen wird?

Aber auch wenn Astrazeneca nicht zum Einsatz kommt, gibt es Probleme. Lokal wird immer wieder von Todesfällen nach Impfungen in Altenpflegeheimen berichtet, begleitet von der Beteuerung, die Tode hätten nichts mit der Impfung zu tun. Ein krasser Fall ereignete sich jüngst in Leipzig. Bei einem schweren Corona-Ausbruch in einem Seniorenheim in der Südvorstadt ist nach der Impfung fast jeder vierte Bewohner gestorben Bekannt wurde der Fall erst jetzt durch den Hinweis einer Frau an die Leipziger Volkszeitung. Zum Einsatz kam ein mRNA Impfstoff.

Natürlich ließ das Blatt sofort einen Experten zu Wort kommen, der den Lesern erklärte, dass die Todesfälle in keinem Zusammenhang mit der Impfung stehen. Das ist inzwischen die Standard-Behauptung.

Hier kann man mehr erfahren:

https://rp-online.de/nrw/staedte/viersen/hno-praxis-in-viersen-wegen-impf-nebenwirkungen-geschlossen_aid-56299629?fbclid=IwAR1xs_lUXUSjww8C13_Y2Ppm9_6DtgLvaWyyor_wLie2FytWkOfZk58hbZo

https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Leipzig-16-Corona-Tote-in-Pflegeheim-seit-Mitte-Januar



Unabhängiger Journalismus ist zeitaufwendig

Dieser Blog ist ein Ein-Frau-Unternehmen. Wenn Sie meine Arbeit unterstützen wollen, haben Sie die Möglichkeit, mich mit einem Geldbetrag Ihrer Wahl zu unterstützen, so dass ich eine Recherchehilfe beschäftigen kann.
Bitte nutzen Sie dazu folgende Kontoverbindung:
Vera Lengsfeld
IBAN: DE55 3101 0833 3114 0722 20
Bic: SCFBDE33XXX

oder per PayPal:
Vera Lengsfeld unterstützen