Eine nüchterne Betrachtung der Corona-Krise

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Auf achgut hat Carl Christian Jancke einen sehr nachdenkenswerten Artikel geschrieben, aus dem ich hier zwei Stellen zitiere:

  1. Wie bei der Euro-Rettung, der Energiewende und der Flüchtlingskrise handelt auch diese Regierung unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel ohne hinreichende Entscheidungsgrundlage. Da alle anderen demokratischen Staaten sich nicht anders verhalten, löst diese Panik der politischen Klasse eine Depression aus, deren Ausmaß nicht abgeschätzt werden kann. Diese Depression kann durch Suizide, Herzinfarkte und vergleichbare stressbedingte Krankheiten leicht die Anzahl der Opfer übertreffen, weil Milliarden Menschen davon betroffen sind. (Ein solches Phänomen wurde beispielsweise nach dem Atomunfall von Tschernobyl offenbar, wo etwa 1.500 Menschen starben, weil sie panikartig aus Pflegeheimen und Krankenhäusern gezerrt wurden, es aber nur wenige direkten Strahlentoten gab).

In jedem Fall entsteht schon jetzt ein Vermögensschaden von mehreren Milliarden Euro. Der Staat überfordert und überschätzt sich, wenn er meint, er könne das kompensieren. Die Zeche zahlt am Ende der Bürger über einen Vermögensverlust durch Geldmengenausweitungen der EZB, die wirkungslos bleiben werden. Oder aber durch Steuerzahlungen, -erhöhungen oder ausbleibende -senkungen. Jeder Einzelne von uns wird diese Rechnung bezahlen, nicht der Finanzminister.

  1. Eine Infektion mit dem Corona-Virus wirkt für viele wie eine Impfung mit starken Nebenwirkungen. Für andere ist sie wie eine leichte, für manche wie eine mittlere Erkrankung. Der jeweilige Mensch bildet binnen 14 Tagen Antikörper, ist danach nicht nur geheilt, sondern auch weitgehend immun. Je mehr Menschen folgenlos infiziert sind, desto besser. Da wir aber diejenigen mit unauffälligen  Symptomen möglicherweise gar nicht testen, wissen wir nicht, wie viele mittlerweile immun sind und den Virus gar nicht mehr weiter verbreiten können.

Und je mehr Menschen getestet werden, desto geringer ist der Anteil der schweren Verläufe. Als ich am vergangenen Sonntag das „Worldometer” das erste Mal aufgerufen habe, lag der Anteil der schwer kranken oder kritischen Verläufe bei 9 Prozent. Jetzt sind es nur noch 5 Prozent. Anders gesagt: Je mehr Menschen als infiziert getestet werden, desto geringer wird der Anteil der kritischen Verläufe.

Den ganzen Artikel finden Sie hier



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