Profiteure des Migrationspaktes sind nicht jene, an die Sie denken

Veröffentlicht am

von Gastautor Rainer Wolski

Am 19. September 2016 (unter dem Eindruck der Flüchtlingswelle nach Europa vom September 2015) verabschiedete die UN-Vollversammlung ein Paket von Verpflichtungen zur Verbesserung des Schutzes von Flüchtlingen und Migranten.
Diese Verpflichtungen werden als New Yorker Erklärung für Flüchtlinge und Migranten bezeichnet. Die Erklärung beinhaltet zwei Anhänge, die bis 2018 den Weg für die Verabschiedung zweier globaler Vereinbarungen ebneten:
• Ein globaler Pakt für Flüchtlinge, basierend auf den umfassenden Flüchtlingshilfemaßnahmen, ausgearbeitet und eingeleitet von UNHCR
• Ein globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration

Die USA zogen sich Ende 2017 von den Verhandlungen zum Migrationspakt zurück, Ungarn verließ die Verhandlungen kurz vor Abschluss. Wie die WELT am 25.11.2018 mitteilte, hatte die Bundesregierung den Migrationspakt maßgeblich mitgestaltet. Er soll im Dezember unterzeichnet werden.

Trotz Bedenken einiger Staaten wird der Pakt unterzeichnet werden. Die Unterzeichnung ist wohl mehr eine PR-Veranstaltung, da der Pakt kein internationaler Vertrag ist und erst durch die nationale Gesetzgebung umgesetzt wird. Einige Länder werden mit Akribie die Umsetzung in nationales Recht betreiben, insbesondere Deutschland, das gefangen ist im legalistischen Denken.
Man kennt das Ergebnis in der EU. Eine EU-Regelung wird in Deutschland zu 
120 % umgesetzt und in Südeuropa ist man bei 70 % zufrieden und spricht von Übererfüllung. So wird es auch bei der Umsetzung des Migrationspaktes in den etwa 170 Ländern sein.
Die meisten Länder sind beim Migrationspakt „Exporteure“ von Menschen. 
Sie werden aus blankem Opportunismus unterschreiben, um dann zu versuchen, den Europäern – und nur um sie geht es – Zugeständnisse abzupressen.

1. Welche Länder profitieren angeblich vom Migrationspakt?
• Die deutsche Politik und Staatsmedien verkünden: Es profitieren die Länder der EU, allen voran Deutschland. Stichworte: Arbeitskräfte, Rente, Demographie
• Alternative Medien schreiben: Es profitieren die Länder Afrikas und des Nahen Ostens. Stichworte: Geld-Überweisungen, Export lokaler Konflikte und hohe Sozialleistungen für die Migranten in Europa

Ich behaupte: Jene europäischen Länder und die klassischen Einwanderungsländer USA und Australien, die nicht unterzeichnen, sind die eigentlichen Profiteure des Paktes. Je mehr europäische Länder unterzeichnen, umso besser für diese Gruppe.
Ein weiterer Profiteur könnte ein asiatisches Land sein – dazu mehr am Ende meiner Ausführungen.

Warum?


Diese Länder, allen voran Österreich und die Schweiz, werden die qualifizierten Europäer – überwiegend Deutsche – mit offenen Armen empfangen. Sie wollen nicht mit Muezzin-Ruf am Morgen aufwachen und die Migranten-Ausbildung finanzieren, während ihre Kinder von Muslimen in der Schule als Ungläubige bespuckt und ihre Frauen belästigt werden. Auch Ungarn, Bulgarien, Polen und die baltischen Staaten werden bereitstehen. Sie alle litten seit der Wende durch die Abwanderung nach Westeuropa. Beispielsweise hat Bulgarien 1/4 seiner jungen und qualifizierten Bevölkerung seit 1990 nach Westeuropa verloren.

Es wird eine innereuropäische Völkerwanderung beginnen. Die Menschen gehen in die Länder ohne Moscheen, verschleierte Frauen und arabische Ghettos. Man wird gendergerechte Sprache und kulturbedingte Rabatte bei der Rechtsprechung für Migranten, wie in Deutschland, hinter sich lassen.
Die sich weiter rapide verschlechternden Sicherheitsbedingungen in Deutschland bei gleichzeitiger Steuererhöhung bereiten den Weg für Auswanderer.

Es ist eine einfache Rechnung: Deutschland und andere Unterzeichner der EU stopfen sich mit unqualifizierten Migranten voll und verlieren ihr hochqualifiziertes Personal an die Nichtunterzeichner.

Für die Nichtunterzeichner gilt: Erstmals in der Geschichte Europas (und seiner einstmaligen Kolonien) wird man kostenlos einen ständigen Zustrom hochqualifizierten Personals bekommen. Erinnerungen an die Hugenotten werden wach. Sie brachten – als religiös/politisch Vertriebene aus Frankreich beispielsweise den Weinanbau nach Südafrika und bevölkerten Preußen, Hessen und Baden. Allerdings versiegte der Zustrom nach einigen Monaten.

Nachdem 1945 die Deutschen durch das Potsdamer Abkommen aus Mittel- und Osteuropa bis 1949 vertrieben wurden, werden sie nach der Unterzeichnung des Paktes von Marrakesch und Umsetzung in nationales Recht durch Deutschland in Mittel- und Osteuropa zunehmend mit offenen Armen empfangen werden.

In dem Maße, wie muslimischen Araber und Afrikaner einströmen und die Spannungen erhöhen, werden qualifizierte Deutsche ihre Heimat verlassen. Diese europäischen Länder bieten zwar nicht höhere Löhne, dafür aber Sicherheit, niedrigere Kriminalität, europäische Identität, eine ausschließlich in der Religionsvermittlung tätige Kirche, klare Rechtsprechung und keine linksgrünen Experimente in Schule und Sprachgebrauch.

So lösen dann diese Staaten als lachende Dritte ihre Demographie-Probleme.
Die Geschichte wiederholt sich offenbar doch. Denn wegen der Vertreibung aus religiösen, politischen und wirtschaftlichen Gründen waren schon vor hunderten von Jahren die Deutschen als Handwerker in Mittel- und Osteuropa sehr willkommen. Nach einem verheerenden militärischen Zwischenspiel kommen sie zukünftig als hochqualifizierte Hand- und Kopfwerker wieder.

Betrachtet man die europäische Mittelschicht und die, seit 1990 zunehmende internationale Bildung/Ausbildung der Kinder, so steht diese seit etwa 30 Jahren im Zeichen der Globalisierung. Diese Leute schicken ihre Kinder auch wieder ins Ausland zur Ausbildung. Damit hat sich eine Kaste internationaler Europäer entwickelt, die sehr mobil ist und dem Treiben der – überwiegend kinderlosen – Migrationsfreunde wie Merkel und Macron sehr skeptisch gegenüber steht: Sollen doch diese Bürger für die Integration zahlen und die Nachteile im täglichen Leben erleiden. Man denkt in diesen Kreisen zunehmend über das Auswandern nach. 2017 gab es einen Wanderungsverlust von 82.000 Deutschen. Eine geschichtliche Konstante wird plötzlich wieder sichtbar.


2. Welche internationalen Organisationen außerhalb der UN hatten Einfluss auf den Migrationspakt?

2.1. OECD: (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)
Sie wurde am 30.09.1961 im sich verschärfenden Kalten Krieg (Berliner Mauerbau) gegründet und schloss damit die Mitgliedschaft von UdSSR, China und den sozialistischen Staaten aus. Ziel war es, die ehemaligen Kriegsgegner Deutschland und Japan dauerhaft in den Westen einzubinden.
„Nach Abwicklung des Marschall-Programms sahen die beteiligten Staaten weiteren Bedarf für einen Austausch über wirtschaftliche Fragen. So trat im Jahr 1961 an die Stelle der OEEC die OECD. Die neue Organisation sollte ihren Mitgliedsländern helfen, eine optimale Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung sowie einen höheren Lebensstandard zu erreichen und dadurch zur Entwicklung der Weltwirtschaft beizutragen. Gleichzeitig sollte die OECD den Ländern helfen, ihre finanzielle Stabilität zu wahren. Die Gründungsakte der Organisation, die OECD-Konvention, nennt als weitere Ziele einen Beitrag zu einem gesunden wirtschaftlichen Wachstum in anderen Ländern und eine Ausweitung des Welthandels auf multilateraler und nicht-diskriminierender Grundlage.“


Die OECD gibt regelmäßig Wirtschaftsinformationen heraus, darunter auch Studien zur Migration. Die positive Haltung der OECD zur Migration wird in diesen Schriften deutlich:
„Zusammen mit den Arbeitgebern die Beschäftigung von Flüchtlingen fördern.
Ein gemeinsamer Zehn-Punkte-Aktionsplan für Arbeitgeber, Flüchtlinge, Staat und Zivilgesellschaft.“

Es wird auf 42 Seiten eine Anleitung für die Flüchtlingsintegration gegeben. Dabei fällt auf, dass nicht über die zusätzlichen Kosten der Beschäftigung von Muslimen in Deutschland aufgrund der speziellen Definition von Religionsfreiheit am Arbeitsplatz eingegangen wird.
Das sind bis zu 40 Arbeitstage im Jahr für religiöse Handlungen am Arbeitsplatz, die vom deutschen Arbeitgeber bezahlt werden müssen. Immerhin waren 2015/16 etwa 80% der Migranten in Deutschland überwiegend religiöse arabische und nordafrikanische Muslime. Gibt man bei diesem Plan in die Suchmaske „Muslime“ ein, gibt es keine Ausführungen.
 Man verkauft also den Arbeitgebern die Katze im Sack.

Ähnlich verhält es sich bei diesem Aktionsplan. Auch hier keine Information darüber, dass Muslima nach dem Koran nicht zur Erwerbsarbeit verpflichtet sind und deshalb nach der Hochzeit dem Arbeitsmarkt nur in seltenen Fällen zur Verfügung stehen. Der Koran fördert damit auch die Nicht-Berufsausbildung von Frauen – denn warum in diese investieren, wenn die Frau nach der Eheschließung zu Hause bleibt und die Berufsausübung von der Entscheidung des Ehemannes abhängt?
Auch hier: Keine Antwort im Text auf die Suchbegriffe Islam und Muslim.

Auf über 400 Seiten wird auch 2018 die internationale Migration in den OECD-Ländern analysiert, jedoch ohne den Begriff „Muslim“ zu verwenden. Damit wird deutlich, dass das eigentliche Problem, die Nicht-Integrationsfähigkeit von religiösen Muslimen in westlichen Gesellschaften verdrängt wird und es offenbar eine gesteuerte Islamisierung gibt. In allen Texten wird von „asylum-seekers“ gesprochen, die aber tatsächlich Wirtschaftsflüchtlinge sind.
In den 36 OECD-Mitgliedsstaaten leben etwa 1,30 Mrd. Menschen. Sie wohnen auf 24% der weltweit bewohnbaren Fläche und repräsentieren 17% der Weltbevölkerung, wobei die Bevölkerung in allen Mitgliedsländern nur noch gering wächst oder stagniert.
OECD-Mitglieder sind alle westlichen Industrieländer sowie die Schwellenländer Chile, Mexiko und Türkei. China, Indien und Russland sind nicht Mitglied. Mit dem Ende der sozialistischen Länder kamen auch die neuen europäischen EU-Länder (außer Kroatien, Rumänien, Bulgarien) als Mitglieder hinzu.
Wichtige außereuropäische Industrieländer sind:
• USA
• Kanada
• Australien
• Neuseeland
• Japan
• Südkorea
• Israel
Einziges islamisches Land: Das Nato-Land Türkei.

Während die OECD in ihrer PR ausschließlich eine Pro-Migration-Haltung zum Ausdruck bringt, ist sie tatsächlich – bei der Unterzeichnung des Migrationspakts – tief gespalten. Ein Großteil ihrer Mitglieder denkt und handelt anders.
Neun von 36 OECD-Mitgliedern – also ein Viertel – haben schon entschieden, den Migrationspakt nicht zu unterzeichnen, darunter ist das wichtigste Gründungsmitglied – die USA. Weiterhin verweigern Australien, Israel, Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Estland und die Slowakei die Unterschrift. Die Schweiz, Niederlande, Belgien, Dänemark, Japan und Südkorea diskutieren noch. Unklar ist, ob Slowenien und Italien an der Unterzeichnung teilnehmen. Dabei dürfte bei den europäischen Ländern der Schutz vor einer schleichenden Islamisierung ausschlaggebend sein.
Es kann also sein, dass nur etwa die Hälfte der OECD-Länder den Pakt unterzeichnen. Damit setzt sich die Spaltung der westlichen Welt durch die deutsche Migrationspolitik fort und die OECD wird an Bedeutung weiter verlieren.
Ihre stillschweigende Islamisierungs-Politik wird – für alle Welt deutlich sichtbar – abgestraft.

Die OECD vereinte bisher die wirtschaftlich am weitesten fortgeschrittenen Länder des alten Westens und seiner asiatischen Partner. Alle OECD-Länder haben aber ihren Zenit überschritten und werden von China überflügelt.

Die aufstrebenden Länder China, Indien, Brasilien und Russland sind nicht dabei, stellen aber aktuell ein weitaus größeres Potential an Menschen (etwa 40% der Weltbevölkerung von 7,6 Mrd. Menschen) und Wirtschaftsleistung.
Am Beispiel der erteilten Patente kann man die Entwicklung Chinas gut nachvollziehen, denn ohne hohen Stand von Bildung, Forschung und Entwicklung und einer prosperierenden Wirtschaft wäre dieses Wachstum nicht möglich.
China wird 2025 die OECD Länder bei erteilten Patenten an Einheimische überholt haben. Auch das lässt die Führung der OECD in Wissenschaft und Technik schwinden.

Anzahl der an Einheimische erteilten Patente 2010 und 2016


– Patent Grants to Residents –


2.2 Europäische Union
Der Vorgänger der EU, die Montan-Union, war wie die OECD eine Installation der Amerikaner im Kalten Krieg. Ziel war es, den ehemaligen Kriegsgegner Deutschland dauerhaft in Westeuropa einzubinden. Mit der Auflösung des sozialistischen Lagers in Europa wuchs die Mitgliederanzahl auf 28, wo jetzt mit dem Austritt Großbritanniens auch der Zenit der EU überschritten scheint. Die Brüsseler Bürokratie befürwortet den Migrationspakt, aber durch die angekündigte Nichtunterzeichnung einiger Mitglieder kann die EU den Pakt nicht selbst unterzeichnen – wie ursprünglich geplant – da keine Einstimmigkeit besteht.

Mit Stand vom 27.11.2018 haben sich gegen eine Unterzeichnung des Paktes ausgesprochen: Österreich, Ungarn, Polen, Tschechien, Slowakei, Estland, Bulgarien. Das sind 7 von 28 EU-Ländern, ein Viertel der Mitglieder.


Kroatien, Italien, Slowenien, Niederlande, Belgien und Dänemark haben Bedenken. Vermutlich werden einige EU-Länder erst kurz vor der Unterzeichnung abspringen, um dem Druck aus Brüssel zu entgehen.
Die aktuellen Informationen zur aktiven Förderung des Migrationspaktes durch Deutschland dürften für weitere Nicht-Unterzeichner sorgen. 
Es wird nun klar: Der Pakt in der vorliegenden Form ist ein Werk Merkels und dient – unausgesprochen – der weiteren Islamisierung Deutschlands.

Vermutlich wird nur etwa die Hälfte der EU-Mitglieder dem Pakt zustimmen.
 Die deutsche Haltung zur Migration hat auch die EU sichtbar und dauerhaft gespalten.



Man höre dazu 3 Minuten Nigal Farage im EU-Parlament, der Angela Merkel für die Spaltung der EU und den Brexit verantwortlich macht. Farage will nicht den Preis für Merkels Migrationspolitik zahlen. Er sagte, dass das EU-Projekt gestartet wurde, um die deutsche Dominanz in Europa zu stoppen. Was er heute sehe, sei das Gegenteil. Die bedingungslose Grenzöffnung sei für ihn das Schlimmste gewesen, was in der Nachkriegszeit geschah.
Die Krisen bei Brexit, Migration, Euro, Haushalt und die absehbare Niederlage der jetzigen, die EU regierenden, Parteien bei den Wahlen 2019 überlagern aktuell das Thema Migrationspakt.
Die EU war bisher das Wirtschaftsgebiet von 28 Staaten mit einer sehr hohen wissenschaftlich-technischen und wirtschaftlichen Kompetenz und einem Binnenmarkt von etwa 500 Mio. Menschen. Sie ist aber politisch fragil, da weder Staatenbund noch Bundesstaat. Das ursprüngliche Ziel, Deutschland nach dem 2. Weltkrieg auch wirtschaftlich und politisch immer enger einzubinden, wurde zunehmend weniger erreicht. Deutschland dominiert heute Europa (auch unfreiwillig, dank des von den Franzosen erzwungenen Euro) und mit der Grenzöffnung 2015 wurden nicht nur die entscheidenden 5% der Pro-Brexit-Stimmen geliefert, sondern auch die Wahl Trumps ermöglicht.
Deutschland als Totengräber der westlichen Allianz? Die Gründe mögen vielfältig sein, verschwindet doch nun die US-Dominanz, aber es kann auch sein, dass mit der Legalisierung der Migrationswelle von 2015 durch den Pakt eine Strafverfolgung der Verantwortlichen ausgeschlossen werden soll. Dafür ist man bereit, die EU und die OECD zu opfern. Die deutsche Regierung hat Öl ins Feuer gegossen und kann nun die weiteren Auswirkungen kaum mehr beeinflussen. 
Die Geister, die ich rief …

2.3 Organisation für Islamische Zusammenarbeit

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit ist eine zwischenstaatliche internationale Organisation von aktuell 56 Staaten, in denen der Islam Staatsreligion, Religion der Bevölkerungsmehrheit oder Religion einer bedeutenden Minderheit ist. Die Organisation nimmt für sich in Anspruch, islamische Staaten – also etwa 1,2 Mrd. Muslime von insgesamt 1,8 Mrd. Muslimen weltweit – zu repräsentieren.

Beobachter-Status haben u.a. Russland und Bosnien und Herzegowina.
Suspendiert sind Ägypten und Syrien. Indien (Muslim-Anteil etwa 130 Mio. Menschen) wurde aufgrund eines Einspruchs Pakistans nicht als Mitglied aufgenommen.

Im Gegensatz zur OECD ist sie nicht wirtschaftlichem, wissenschaftlich-technischem Fortschritt und sozialer Entwicklung verpflichtet, sondern vereint weltweit Länder ausschließlich unter religiösen Aspekten. Mitglieder in Europa sind Albanien und die Türkei. Die Mehrzahl der Mitgliedsländer liegen in Afrika und Asien.

Von den Schwellenländern sind u.a. die Türkei, Iran, Kasachstan, Tadschikistan, Malaysia und Indonesien Mitglied. Der Großteil der Länder kann als mehr oder weniger entwickelte Entwicklungsländer bezeichnet werden.
Das gilt m.E. auch für die reichen Golf-Staaten, da dort überwiegend nur Ausländer arbeiten. Bei einem Weggang der Ausländer (z.B. bei Krieg oder Bürgerkrieg) würden die Volkswirtschaften in kürzester Zeit zusammenbrechen.
Diese Länder eint die Missionierung der Ungläubigen. Der Migrationspakt ist für sie der ideale Einstieg zur Islamisierung Europas.

Gleichzeitig ist er ein Ventil für ihre stark wachsende Bevölkerung und ermöglicht Überweisungen der Ausgewanderten in das Herkunftsland.


3. Gründe für die Unterzeichnung des Migrationspaktes durch etwa 170 Staaten
Man kann die 193 Länder nach politischer und wirtschaftlicher Entwicklung grob in 5 Gruppen aufteilen und darüber die Gründe für die Unterzeichnung des Vertrages ableiten.
Da allen Ländern bekannt ist, dass Germoney den Pakt maßgeblich mitverhandelte, besteht bei vielen armen Ländern die Hoffnung, als Dank für die Unterzeichnung ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Deshalb auch die Teilnahme fast aller Länder am Pakt, aber auch die Nicht-Teilnahme verschiedener Industrieländer, die den Pakt als Angriff auf ihre Souveränität sehen.

A-Gruppe: Länder, die im Zuge der Entkolonialisierung seit dem 2. Weltkrieg selbständig wurden (größte Gruppe, etwa 100 Länder mit etwa 3,8 Mrd. Menschen)


Ihre staatlichen Strukturen sind (bis auf Ausnahmen) schwach, korruptionsanfällig und von Stammes- und Clanstrukturen sowie Religionszugehörigkeit dominiert. Dazu gehören große Länder mit schnell wachsender Bevölkerung wie Indien, Pakistan, Indonesien und alle 54 afrikanischen Länder. Letztere sind alle instabil, durch Bürgerkriege gefährdet und hoch korruptionsanfällig. 
Die afrikanischen Länder gehören überwiegend zu den am geringsten entwickelten 52 Ländern weltweit (33 von insgesamt 54 afrikanischen Ländern).

Zu den Ausnahmen in puncto Stabilität und prosperierender Wirtschaft gehören 
u. a. Singapur, Vietnam, Malaysia, Indien.
Insgesamt gehören zu dieser Gruppe Länder in Afrika, Asien und Ozeanien, darunter auch fast alle Länder der Organisation für islamische Zusammenarbeit.
Der Migrationspakt gibt die Möglichkeit, Teile der armen Bevölkerung zu exportieren und auf Überweisungen zu warten. Sicherlich wird man nichts für die Einreise von Armen anderer Länder unternehmen.

B-Gruppe: Ehemalige Länder der UdSSR (16 Länder, etwa 280 Mio. Menschen)

Die drei baltischen Länder gehören mittlerweile zur EU. Die anderen post-sowjetischen Länder sind in unterschiedlichem Zustand.
Russland ist der Nachfolgestaat der UdSSR, Gründungsmitglied der UN, Atommacht und hat umfangreiche Öl- und Gasvorkommen sowie alle wichtigen Bodenschätze und eine Bevölkerung von etwa 145 Mio. überwiegend gut ausgebildeter Menschen.
Kasachstan, Aserbaidshan sowie Turkmenistan haben Öl- und Gasvorkommen und können auf hoher Bildung und technisch-wissenschaftlicher Entwicklung aus Zeiten der Sowjetunion aufbauen. Jene Länder, die keine Öl- und Gasvorkommen haben, sind sehr arm und durch Bürgerkriege gefährdet (Ukraine, Moldau, Armenien, Georgien, Tadshikistan, Usbekistan). Sie verzeichneten seit 1990 eine hohe Abwanderung von qualifizierten Russen und Russland-Deutschen.
Die sechs islamischen Länder werden ihrem religiös begründeten Auftrag zur Islamisierung der Ungläubigen nachkommen und deshalb den Pakt unterzeichnen. Unklar ist, was Russland und die anderen Länder machen werden. Ich vermute, sie werden aus Opportunismus und in Hoffnung auf Erpressungspotential gegen den Westen unterzeichnen, aber aus Eigenschutz (vor dem Islam) nichts für die Einwanderung tun. Gegenwärtig hat Russland einen Anteil von etwa 15% Muslimen an der Bevölkerung.

C-Gruppe: Lateinamerika inkl. französischsprachige Länder (25 Länder, 500 Mio. Einwohner)

Ihre Befreiungskriege liegen über 100 Jahre zurück, sie sind im Vergleich zu Afrika stabil, teilweise den Schwellenländern zuzurechnen, verfügen aber kaum über wissenschaftlich-technisches Potential. Sie werden den Pakt aus Opportunismus und in Hoffnung auf EU-Hilfe unterzeichnen, aber bei der Einreise von Armen anderer Länder der Region hohe administrative Hürden errichten.

D-Gruppe: Länder mit hohem Lebensstandard und mit umfangreichen Bürgerrechten (38 Länder mit etwa 1,35 Mrd. Menschen)

Das sind jene Länder, wo Religionsfreiheit besteht und eine mehr oder weniger garantierte Pressefreiheit. Dazu gehören die 28 EU-Länder, die Schweiz, Norwegen, Island und 7 außereuropäische OECD-Länder, insgesamt weltweit nur 38 Länder.
Aus diversen Gründen (Demographie, Auflösung von Nationalstaaten zugunsten internationaler Organisationen, Multi-Kulti-Ideologie) wollen transnationale Konzerne und einige Regierungen den Zustrom von Arbeitskräften aus Drittländern fördern und etwa 19 Staaten dieser Gruppe werden deshalb den Pakt in Marrakesch nicht unterzeichnen.

Das Resultat: Etwa 17 europäische Industrieländer plus Kanada und Neuseeland werden zum Ziel von Menschen aus 150 unterentwickelten Ländern mit geringem Bildungsniveau und kultureller Inkompatibilität. Etwa 6 Milliarden Menschen in diesen Ländern sehen in etwa 20 Ländern mit weniger als 300 Mio. Einwohner ihren Sehnsuchtsort und viele werden sich durch den Migrationspakt zur Reise ermutigt fühlen.
Aktuell erleben wir, welche Spannungen allein 5.000 Menschen der Migrantenkarawane aus Mittelamerika an der US-Grenze hervorrufen. Die US-Grenzwacht setzte Tränengas ein. Ende Oktober haben in Kroatien 250 arabische und nordafrikanische Migranten, die in Bosnien festsitzen, einen Grenzübergang gestürmt und wurden von der kroatischen Polizei mit Tränengas und Schlagstock zurückgetrieben. Etwa 5.000 Migranten warten aktuell in Bosnien auf die Möglichkeit der illegalen Einreise in die EU.
Was wird, wenn sich nur 6 Mio. der 6.000 Millionen (6 Milliarden) – also 0,1% – in Bewegung setzen? Dann haben wir in Europa Bürgerkrieg.

Jene Länder, die den Pakt nicht unterzeichnen, werden Nutznießer der Auswanderung aus jenen europäischen Ländern sein, die den Pakt ratifizierten. Sie sind die eigentlichen Profiteure des Migrationspaktes. Zu ihrem Eigenschutz werden sie Mauern errichten, wie Trump.

E-Gruppe: Sonstige

Aufgrund seiner Größe und seiner rasanten wissenschaftlich-technischen Entwicklung ist hier China (1,3 Mrd. Menschen) einzuordnen. Es wird vermutlich aus taktischen Gründen unterzeichnen, aber nichts für eine Einwanderung tun, auch um sich nicht islamisieren zu lassen. Ferner zähle ich zu dieser Gruppe alle nicht aufgeführten Länder, wie die Mongolei, Thailand, Nordkorea, Laos, Serbien, BiH, Kosovo, Albanien u.a. (etwa 400 Mio. Menschen)

Und zum Abschluss noch ein Hinweis auf einen möglichen Profiteur des Paktes.
Nach Unterzeichnung des Paktes durch China und Deutschland könnte China auf die Idee kommen, etwa 1 Mio. muslimischen Uiguren, die in Umerziehungslagern einsitzen, den Weg nach Deutschland zu bereiten. So hätte China ein Problem weniger. 
Außenminister Maas hatte kürzlich diese Lager für Uiguren kritisiert und sich bei seinen Gastgebern in Peking ziemlich unbeliebt gemacht.

China – als größter Handelspartner Deutschlands – hätte die wirtschaftliche Macht, Deutschland nach Abschluss des Paktes beim Wort zu nehmen und Konzessionen zu erzwingen. Der Spiegel scheint mit dieser Reportage die schon länger hier Lebenden darauf einzustimmen.

Schauen wir mal, wann die ersten chinesisch finanzierten NGO in Deutschland die Aufnahme von verfolgten Uiguren fordern, herzerweichende Fotos von deren Kindern in den Medien erscheinen und Frau Merkel sich aus humanitären Gründen für die Einreise ausspricht. Für die Chinesen heißt es jetzt:
Von Soros lernen – heißt siegen lernen!

 



Unabhängiger Journalismus ist zeitaufwendig

Dieser Blog ist ein Ein-Frau-Unternehmen. Wenn Sie meine Arbeit unterstützen wollen, haben Sie die Möglichkeit, mich mit einem Geldbetrag Ihrer Wahl zu unterstützen, so dass ich eine Recherchehilfe beschäftigen kann.
Bitte nutzen Sie dazu folgende Kontoverbindung:
Vera Lengsfeld
IBAN: DE55 3101 0833 3114 0722 20
Bic: SCFBDE33XXX

oder per PayPal:
Vera Lengsfeld unterstützen