Die Sorge der bunten Deutschen um die Kriminellen

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Menschen, um die sich die guten Deutschen kümmern: Ein schwerstkrimineller Afghane wird abgeschoben und er erhängt sich in Afghanistan. Es gibt Lichterketten und Mahnwachen vor dem Kanzleramt. Politiker äußern ihr Entsetzen.

Menschen, um die sich die guten Deutschen nicht kümmern: Allein in NRW töteten sich letztes Jahr 41 Polizisten, weil sie in ihrem Job überfordert waren und auch in ihrer Tätigkeit keinen Sinn mehr erkennen konnten. Es bleibt eine Randnotiz. Im Dienst verletzte Polizisten werden von Politikern mit keiner Äußerung bedacht, geschweige denn, im Krankenhaus besucht.

Menschen, um die sich die guten Deutschen kümmern: Der Leibwächter von Osama Bin Laden, Sami Idoudi wird nach Tunesien abgeschoben. Er bezog in Deutschland seit 2008 etwa 150.000 Euro an staatlicher Unterstützung. Außerdem kostete seine ständige Überwachung als islamistischer Gefährder einen Millionenbetrag. Nun setzen sich deutsche Spitzenpolitiker für seine Rückkehr ein. Angeblich gerate ohne Sami der Rechtsstaat in Gefahr.

Menschen, um die sich bunte Deutsche  nicht kümmern: Den Opfern und Angehörigen des islamistischen Terroranschlags vom Breitscheidplatz in Berlin – also jenes Terrors, den auch Sami Idoudi verbreitet hat – wird bis heute jede Unterstützung und Anerkennung verwehrt. Selbst eine Gedenkminute wurde ihnen monatelang verweigert. Nun erhalten Angehörige eine Opferrente von 140 Euro im Monat – aber nur, falls sie ihre Traumatisierung auch nachweisen können.

Und dann liest man: “Die AfD ist auf dem Weg zur zweitstärksten politischen Kraft in Deutschland”. Und die guten Deutschen fragen sich: “Wie konnte das nur passieren? Wir leben doch im besten Deutschland aller Zeiten, ist doch alles so schön bunt hier.“