Die zweifelhaften Methoden staatsfinanzierter NGOs

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Ein Leserbrief von J.G.

Dass viele NGO’s oder politische Organisationen und deren Unterstrukturen offenbar mit hohen Summen ausgestattet werden, um Propaganda für die Regierenden und deren Ziele zu machen, zeigt sich in weiteren, bisher auch nur wenig beachteten Tatsachen.

Genau wie in der DDR wurden und werden offenbar Claqueure durchs Land gekarrt um mit Plakaten, Transparenten und anderen Accessoires zu demonstrieren.

Bis vor kurzem lebte auch ich auf dem Land in einem kleinen Heidedorf in der Lausitz, welches dem Tagebau Nochten weichen sollte. Viele Jahre haben sich die dort ansässigen Leute auf eine Umsiedlung vorbereitet und angesichts der zugesagten sozialen Leistungen und Entschädigungen durch den Bergbaubetreiber letztlich mehrheitlich dem Vorhaben zugestimmt…

Zu den unregelmäßig stattgefundenen Demonstrationen in Schleife wurden junge Leute mit vielen Bussen aus dem gesamten Bundesgebiet angekarrt, mit Plakaten ausgestattet einmal ums Dorf geschickt, um sich von der herbeigerufenen Presse ablichten zu lassen und am nächsten Tag auf den Titelseiten als örtlicher Widerstand dargestellt zu werden. So trägt auch die Presse zur Verbreitung völlig falscher Bilder bei, die Außenstehende ja gar nicht anders bewerten können, selbst wenn Sie wollten. Sächsische Zeitung und Lausitzer Rundschau (letztere in der DDR auch Lügen Rudi) genannt, waren sich dafür nicht zu schade. Wirklich kritische Stimmen dazu? – Fehlanzeige.
Welche Schäden durch einige der Aktivisten insbesondere von Greenpeace oder Ende Gelände verursacht wurden, oder welche Gefahren durch die streng organisiert vorgehenden Truppen entstanden, davon wissen nur die Polizei, die örtlichen Feuerwehren oder die Einwohner, die damit umgehen mussten.

Noch schlimmer fand ich, dass die Organisatoren Minderjährige an die Front geschickt haben, und die gefährlichsten Aktionen haben durchführen lassen. So wurden zwei kleine Mädchen auf eine Tagebauförderbrücke geschickt, um sich dort anzuketten und das Anfahren des Betriebes zu verhindern. Das hätte die beiden beinahe das Leben gekostet, wenn nicht einem aufmerksamen Anlagenfahrer deren Anwesenheit aufgefallen wären. Als das Anfahrsignal ertönte, hatten sie sich vor Angst in die Hosen gemacht…

Der Gipfel der Unanständigkeit wurde erreicht, als Juristen auf Indymedia Broschüren bereit gestellt haben, wie man sich an Bestrafungslinien entlang hangeln kann, der Polizei die Arbeit erschwert und wie man sich bei Verhören am besten verhält und, sofern man keinen deutschen Pass hat, welche Konsequenzen man zu erwarten hätte. Ich war fassungslos, dass es so etwas gibt.
Es ist schon traurig, wie heute mit kritischen Geistern umgegangen wird, da werden in Dresden Autos angezündet, weil man vermutete, dass solche mit auswärtigen Kennzeichen Pegidisten gehören, die man mit allen Mitteln bekämpfen darf, oder die von Politikwissenschaftlern, die anderer Auffassung als die Regierung sind, wie gute Politik funktioniert.