Helgoland – eine Insel zum Verlieben

Wenn mir zu DDR-Zeiten jemand gesagt hätte, dass es 27 Jahre dauern würde, ehe ich die Gelegenheit, Helgoland besuchen zu können, wahrnehmen würde, hätte ich ihn für verrückt erklärt. Die rote Insel gehörte zu meinen Traumzielen. Als mich die DDR 1986 kurzzeitig entließ, damit ich den Onkel meines dänischen Mannes in Kopenhagen besuchen konnte, fuhr ich heimlich nach Hamburg. An den Landungsbrücken sah ich die Fähre nach Helgoland, aber ich hatte nicht genug Geld für die Überfahrt. Die traurige Gewissheit, als ich die Grenze zum Arbeiter- und Bauernparadies überschritt, wieder endgültig abgeschnitten zu sein von den Möglichkeiten, die in der freien Welt lockten, erwies sich als unbegründet. Die DDR verschwand, mit ihr auch der Druck, unbedingt reisen zu müssen. Helgoland musste warten. Aber endlich war es soweit. Ich bestieg den Katamaran nach Helgoland. „Helgoland – eine Insel zum Verlieben“ weiterlesen

Merkeldeutschland: Politiker pöbeln gegen Polizisten

Der Skandal ist schon ein paar Wochen alt, hat, bis auf eine Sendung im Deutschlandfunk, in der Berichterstattung die Grenzen Thüringens aber kaum überschritten.

Unter dem infantilen Motto „#R2G Für mehr Punk in der Politik“, das ein bezeichnendes Licht auf die Arbeit der Rot-Rot-Grünen Koalition in Erfurt wirft, haben sich die drei Fraktionsvorsitzenden von Linke, Susanne Henning-Wellsow, der Grüne Dirk Adams und der Sozialdemokrat Matthias Hey vor dem Landtag ablichten lassen. Zu allem Überfluss demonstrierte Hey noch seine Unkenntnis der Geschichte mit einer geballten Thälmann-Faust, dem Gruß der Terrortruppe der KPD.

Im Büro von Henning-Wellsow wurde das Foto von einem Mitarbeiter bearbeitet. Dabei platzierte dieser „junge Kreative“, wie er in den Medien genannt wird, ein Graffito an die Wand. ACAB, was heißt: „All cops are bastards“. „Merkeldeutschland: Politiker pöbeln gegen Polizisten“ weiterlesen

Merkel-Deutschland: Die Deutschen glücklich, wie lange nicht!

Besonders das erotische Leben von Frauen ist unendlich aufregender geworden. Selbst Damen jenseits der sechzig können sich an kulturellen Begegnungsorten handfeste Zuwendung erhoffen. Wem diese Erlebnisse zu intensiv sind, dem wird von der fürsorglichen Politik eine Armlänge Abstand empfohlen.  „Merkel-Deutschland: Die Deutschen glücklich, wie lange nicht!“ weiterlesen

Das Internet und seine Feinde

Je einheitlicher die Mainstream-Medien daherkommen, je manipulierter die übermittelten Nachrichten erscheinen, desto unverzichtbarer ist das Internet, um sich objektiv informieren zu können. Seit es das Internet gibt, ist das Informationsmonopol des Staates und seiner Medien gebrochen. Das ist den Herrschenden, die sich selbst gern als „Eliten“ bezeichnen lassen, um einen größtmöglichen Abstand zum „Pack“ zu demonstrieren, als das sie ihre Wähler gern beschimpfen, ein Dorn im Auge. Deshalb häufen sich die Angriffe auf das Internet.

Der vorläufige Höhepunkt ist die Initiative des Hamburger Justizsenators Till Steffen, der, wie Telepolis meldet, der Fachministerkonferenz des Bundesrats am 17. November eine Beschlussvorlage unterbreiten will, die vorsieht, dass so genannte „Shitstorms“ künftig als „bandenmäßige Straftaten“ gewertet werden, wenn darin „illegale Inhalte“ vorkommen.  „Das Internet und seine Feinde“ weiterlesen

Merkeldeutschland: Freizügigkeit für Attentäter

 

Nachdem sich der Medienrummel um die syrischen „Helden“ von Leipzig gelegt hat, zwei untergetaucht sind und sich zwei unter Polizeischutz befinden, ist es Zeit für eine Nachbetrachtung.

Wie im Falle des Attentats von München gibt es auch hier wieder jede Menge Fragen und Ungereimtheiten. Warum gab es zwei Versionen, wie Kontakt zum flüchtigen Attentäter Jaber Albakr aufgenommen wurde? Einmal hat ihn einer der Helden am Hauptbahnhof in Leipzig getroffen, das zweite mal kam der Kontakt durch ein Netzwerk der Syrer in Deutschland zustande.

Wie beim angeblichen Sprengstoffanschlag auf die DITIB-Moschee in Dresden,  spielt auch in diesem Fall ein dubioses Foto eine Rolle. „Merkeldeutschland: Freizügigkeit für Attentäter“ weiterlesen

AStA Bremen will Vortrag von Professor Baberowski verhindern!

Am Donnerstag soll der renommierte Professor Jörg Baberowski an der Uni Bremen einen Vortrag halten. Eingeladen haben der „Ring Christich-Demokratischer Studenten“ (RCDS) und die „Konrad-Adenauer-Stiftung“. Das Thema des Vortrags lautet: „Gewalt verstehen“.

In seinem Buch „Räume der Gewalt“ hat sich Baberowski mit dem sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Umgang mit Gewalt und ihrer Entstehung beschäftigt. Er untersuchte, was geschieht, wenn Menschen einander Gewalt antun und warum sie die Schwelle überschreiten, andere zu verletzen und zu töten.Ist prinzipiell jeder fähig, anderen bewusst zu schaden? Gibt es Gesellschaftsstrukturen, die besonders dafür anfällig sind? „AStA Bremen will Vortrag von Professor Baberowski verhindern!“ weiterlesen

Gefühlte Unsicherheit in Merkel-Deutschland

„Wir haben noch nicht die Probleme wie in Bautzen, wir haben keine Angriffe auf Polizeiwachen, wie in Magdeburg, wir haben keine großen Drogendealerringe wie in Baden-Württemberg gestern ausgehoben wurden, wir haben sicherlich ein Problem auch mit dem Sicherheitsempfinden der Leute.“

Das sagte gestern Abend im NDR  Andreas Ruhl, SPD, anlässlich einer einer Sondersitzung des Schweriner Ausschusses für Gefahrenabwehr und Ordnung am Dienstag. „Gefühlte Unsicherheit in Merkel-Deutschland“ weiterlesen

Wenn Schutzsuchende zum Albtraum werden

Es ist schon ein paar Jahre her, dass der Autor Thor Kunkel seinen Roman „Subs“ veröffentlicht hat. Das Jahr 2011 gehörte zu der seligen Zeit, als man noch nichts von der „Flüchtlingskrise“ wusste, obwohl man die Zeichen bereits hätte erkennen können.

In Kunkels Buch ging es vordergründig um die moralische Verwahrlosung der heutigen Wohlstandsgesellschaft, besonders deren „Eliten“, die sich keine Grenzen mehr setzt. Die Gesellschaft und die eigenen Körper werden zum offenen Experimentierfeld.

Claus, ein Schönheitschirurg, lebt mir seiner Frau in einer teuren Grunewaldvilla. Er verdient viel Geld damit, die Körper ähnlich wohlhabender Menschen in seiner Luxusklinik umzuformen, um die Spuren des Alterns oder der Völlerei zu beseitigen.

Natürlich ist er ein Linker, tolerant, weltoffen, faktenresistent.

Im falschen Bewusstsein, sich alles erlauben zu können, sucht er eines Tages per Annonce eine Sklavin für sein Domizil. Er bekommt viele Angebote, entscheidet sich am Ende für einen promovierten Altphilologen und seine Frau.

Was nun auf vierhundert Seiten folgt, ist die verstörende Entwicklung hin zur Machtübernahme durch die „Subs“. Anlässlich eines Bauvorhabens öffnet Claus sein Grundstück für ein Zeltlager von Migranten, die für ihn ein Luxusschwimmbad bauen sollen. Allmählich breitet sich dieses Zeltlager aus. Es rückt dem Haus immer näher. Einen Überblick, wer sich im Camp aufhält, gibt es nicht mehr. Erst wird die Bewegungsfreiheit von Claus und seiner Frau beschränkt, am Schluss werden Haus und Grundstück von den „Subs“ vollständig übernommen. Claus und seine Frau müssen fliehen, um wenigstens ihr Leben zu retten. „Wenn Schutzsuchende zum Albtraum werden“ weiterlesen

Kanzlerin Größenwahn

Jahrzehntelang war es Usus in Deutschland, bescheiden aufzutreten, sich nicht in den Vordergrund zu spielen und schon gar nicht die Welt belehren zu wollen. Das schien eine  heilsame Lehre aus der Nazidiktatur gewesen zu sein. Noch Helmut Kohl hat immer genau darauf geachtet, keine Alleingänge zu unternehmen. Er war ein Meister der Einbindung der deutschen Interessen  in die internationale Politik.

Angela Merkel, die immerhin acht Jahre als Ministerin im Kabinett Kohl gedient hat, hätte das von ihm lernen können. Gerade in diesem wichtigsten Punkt hat sie es nicht getan.

Spätestens mit Beginn  der so genannten Eurorettung begann die Kanzlerin abzuheben und dem Journalistengewäsch von der mächtigsten Frau der Welt und der heimlichen Königin Europas zu viel Glauben zu schenken. Niemand war da, der ihr ins Ohr flüsterte, dass sie sterblich sei. Oder wenn es den gab, war sie auf diesem Ohr taub. „Kanzlerin Größenwahn“ weiterlesen

Pöbelnde Politiker und Medien spalten das Land

 

Nachdem sich das Spektakel über die ungeheuerliche Frechheit, die sich das Volk, von seinen Vertretern gern Pöbel, Mischpoke, Schande oder Pack genannt, am 3. Oktober in Dresden leistete, gelegt hat, ist es Zeit, Bilanz zu ziehen.

Die ungekrönte Königin der Meinungsmacher war Claudia Roth, die bei anderer Gelegenheit ohne Hemmungen zu haben, mit Deutschland verrecke-Rufern marschiert. Roth wurde porträtiert, als die tapfere Politikerin, die versucht haben soll, mit dem Mob vor der Frauenkirche „Kontakt aufzunehmen“. Wo immer die Aufnahmen dieses bemerkenswerten Ereignisses gezeigt wurden,  konnte man nicht verstehen, was Roth als „Kontaktaufnahme“ sagte. Ihre Ansprache lautete: „Herr lass Hirn herabregnen!“. Weil sie das sichtlich nicht auf sich bezog, obwohl sie allen Grund hätte, mehr Hirn für sich zu erflehen, war das eine glatte Pöbelei und kein Gesprächsangebot. „Pöbelnde Politiker und Medien spalten das Land“ weiterlesen