´s´ist leider Krieg- und der Westen begehrt, nicht hinschauen zu müssen

`s ist leider Krieg und ich begehre, nicht schuld daran zu sein, dichtete Matthias Claudius. Heute begehrt der Westen, den Krieg, der bereits gegen ihn geführt wird, nicht sehen zu müssen.

Nach dem blutigen Attentat von Nizza war es nur eine Frage der Zeit, wann die Beschwichtiger und Relativierer wieder auf den Plan treten würden.

Erst kamen die rituellen Betroffenheitsfloskeln. Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Deutschland steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite Frankreichs, vereint mit vielen anderen“. Sie sei überzeugt, dass „wir trotz aller Schwierigkeiten diesen Kampf gewinnen werden“.

Welcher Kampf, möchte man da fragen. Merkels Kampf um Offenhaltung der Grenzen für weitere unkontrollierte Einwanderung? Dabei hat die Kanzlerin bereits halböffentlich eingeräumt, dass mit den Einwanderern auch Terroristen in unser Land kommen. Merkel sagte auf einer CDU-Veranstaltung laut den wörtlichen Aufzeichnungen eines Reuters-Journalisten, die von den Deutschen Wirtschafts Nachrichten veröffentlicht wurden:

„Wir spüren plötzlich, dass zwischen uns und Syrien eine ganz enge Verbindung ist, weil es eine Reihe von Terroristen gibt, die sind in Europa aufgewachsen, auch in Deutschland, werden dann in Syrien ausgebildet, kommen zum Teil wieder zurück, zum Teil wurde sogar die Flüchtlingsbewegung genutzt um dort Terroristen mit einzuschleusen…“ Schlussfolgerungen? Keine.

 

Simone Peters von den Grünen, die erst kürzlich abgelehnt haben, die nordafrikanischen Länder als sichere Herkunftsstaaten zu deklarieren, legte vor der Französischen Botschaft Blumen nieder und erklärte gleichzeitig, dass es „keine Schnellschüsse“ bei den „weiteren Schritten“ geben könne. Welche Schritte gab es denn vor den „weiteren“? Die Anstrengung der Grünen, selbst die Abschiebung  gewalttätiger, schwerkrimineller Zuwanderer zu verhindern?

Innenminister de Maizière warnte  bereits wieder vor einem angeblichen „Generalverdacht gegen Muslime“, den allerdings niemand geäußert hat. Seiner Meinung nach verstünde sich die große Mehrheit der bei uns lebenden Muslime als Teil unserer Gesellschaft. Umso wichtiger sei es, „dass sich die Muslime selbst“ vom Terror „in aller Klarheit distanzieren“. Das haben ein paar Verbände getan, aber im Gegensatz zu den Tausenden, die in Deutschland wie auf Abruf gegen den merkwürdigen Putsch in der Türkei demonstriert haben, ist keine einzige spontane Protestdemo von Muslimen gegen den islamistischen Terror nach Nizza bekannt.

Warum auch? Längst wird auf allen Kanälen erklärt, dass es sich um einen unpolitischen Einzeltäter ohne religiösen Hintergrund handelt, der bisher nur als Kleinkrimineller mit gelegentlichen Gewaltausbrüchen bekannt war. Woher man das weiß? Vom Vater des Mörders, der sofort interviewt wurde. Auch als der IS die Tat für sich reklamierte und über eine ihm nahestehende Nachrichtenagentur bekannt gab, dass der Attentäter einer seiner Soldaten war, wollte man das im Westen nicht recht wahrhaben und äußerte Zweifel an der Echtheit der Meldung. Seit gestern ist klar, dass es doch Hintermänner und Mittäter gab. Das wird in den Meldungen aber klein gehalten.

 

Inzwischen machte auf Twitter der Tweet einer Lara die Runde, die sich entgeistert fragte, warum „wir“ nicht einfach miteinander leben könnten. Sie hat offensichtlich nie zur Kenntnis genommen, dass die Islamisten sagen: „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.“

Diesen Tod, den sie so lieben, bringen sie dem Westen seit Jahren, in immer kürzeren Abständen. Frankreich trifft es bislang am härtesten: Im Januar 2015 der Anschlag auf „Charlie Hebdo“und einen jüdischen Supermarkt. Im Februar 2015 werden drei Soldaten angegriffen, die vor einem jüdischen Gemeindezentrum Wache stehen. Im Juni enthauptet ein Islamist in Lyon seinen Chef und hängt den Kopf neben islamistischen Flaggen in einen Drahtzaun. Dann bringt er Gasflaschen zur Explosion und verletzt zwölf Menschen.

Am 31. August konnte nur durch das beherzte Eingreifen zweier Amerikaner in einem Thalys- Schnellzug ein Massaker verhindert werden, nachdem ein Islamist das Feuer auf seine Mitreisenden eröffnet hatte. Am 13. November folgte der Angriff auf die Konzerthalle Batlacan und mehrere Restaurants und Bars in Paris. Der Anschlag auf ein vollbesetztes Fußballstadion konnte nur knapp verhindert werden.

Am 7. Januar 2016, dem Jahrestag des Überfalls auf „Charlie Hebdo“, attackiert ein Mann in Paris mehrere Polizisten mit einem Metzgerbeil. Am 13. Juni folgte die Ermordung eines Polizisten und seiner Lebensgefährtin in deren Haus. Der Mörder bekannte sich in einem Video als Kämpfer des IS.

Wenn man sich diese Ereignisse vor Augen führt, müsste jedem klar sein, dass wir uns in einem Krieg befinden. Man kann auch nicht sagen, dass dieser Krieg ohne Erklärung begonnen worden wäre. Nicht nur der IS, sondern auch andere islamistische Gruppierungen haben wiederholt öffentlich gemacht, dass sie den Westen als ihren Feind sehen und vernichten wollen. Die westlichen politischen „Eliten“ scheinen aber immer noch zu glauben, das nicht ernst nehmen zu müssen. Leute wie Frau Peters wollen nach über einem Jahr, jetzt erst mal „in Ruhe“ die „nächsten Schritte“ überlegen.

Es wird auch so getan, als wäre Deutschland bisher verschont geblieben. Diesen Eindruck kann nur jemand haben, der konsequent alle Flammenzeichen an der Wand übersehen will. Als es im Mai  dieses  Jahres auf dem S-Bahnhof Grafing bei München unter Allahu Akbar-Rufen zu einer tödlichen Messerattacke auf Mitreisende kam, wurde das schnell vertuscht. Der Täter, der anfangs als Deutscher, später als Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit, bezeichnet wurde, war lediglich psychisch gestört.

Nach den Sexübergriffen in der Silvesternacht in Köln und anderswo gab es zahlreiche weitere Massenattacken auf Frauen bei öffentlichen Veranstaltungen. Als Gegenmaßnahme wurde von der Politik bisher lediglich empfohlen, doch „eine Armlänge Abstand“ zu Männern zu halten, oder abends nicht mehr unbegleitet aus dem Haus zu gehen. In manchen Medien wurden die Sexübergriffe als „harmlose Grapschereien“ bezeichnet. Dabei ist mindestens ein Fall bekannt geworden, bei dem eine Siebzehnjährige in Köln durch eine Vergewaltigung schwanger wurde. Die Richterin, die einige Sextäter von Köln freisprach oder zu geringen Strafen verurteilte, gab den Opfern mit auf den Weg, sie sollten sich „in die Lage“ der Täter versetzen, wenn sie mit den Urteilen nicht einverstanden seien.

Ganz und gar unbekannt geblieben ist, dass in Köln und in Nürnberg der Dom und eine Kirche mit Silvesterraketen und anderen Böllern angegriffen wurden, während drinnen bei den Gottesdiensten für die neuen Mitbürger gebetet wurde. Weitgehend unbekannt ist auch, dass in unseren Flüchtlingsunterkünften Christen und alleinreisende Frauen massiv schikaniert werden, nicht nur von muslimischen Flüchtlingen, sondern auch von muslimischen Wachleuten. Statt sich um ihre verfolgten Glaubensbrüder zu kümmern, ziehen es die Kirchenoberen wie Kardinal Marx und Landesbischof Bedford- Strohm allerdings vor, sich um das Wohl der Muslime zu sorgen.

Inzwischen wird nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland Lehrerinnen der Handschlag verweigert. Statt sich für unsere emanzipatorischen Errungenschaften einzusetzen und die Gleichheit der Frau zu verteidigen, gab es eine Diskussion, ob Handschläge nicht sowieso unhygienisch seien.

Es kommt immer häufiger vor, dass bei Gericht Urteile gefällt werden, die muslimischen Ehemännern zugestehen, ihre Frauen züchtigen zu dürfen, weil das die Scharia so vorsehe. Oder es wird ein Kinderehe für gültig erklärt, weil sie nach islamischen Recht so geschlossen wurde. Oder die Zweitfrau als unterhaltsberechtigt anerkannt. Wenn junge Männer von muslimischen Jugendlichen tot geprügelt werden, wie kürzlich in Bonn, vorher in Berlin oder Kirchweyhe  geschehen, ist das ein Fall für die Kämpfer „gegen Rechts“.

Die Islamisierung hat bei uns erhebliche Fortschritte gemacht. Die einzige spürbare Reaktion darauf ist allerdings, dass diejenigen, die es wagen, das anzusprechen, stigmatisiert werden. Mit den scharfen Waffen des Kampfes „gegen Rechts“ wird alles mundtot zu machen versucht, was auf diese Probleme hinweist. Schon wer Tätergruppen benennt macht sich nach den engen Kriterien der „Antonio Amadeu-Stiftung“, den von Justizminister Maaß eingesetzten Internet-Gesinnungswächtern, der „Hate-Speech“ schuldig und verfällt der politisch-korrekten Feme. Akif Pirinci und Thilo Sarrazin wurden bereits erfolgreich zu Aussätzigen gestempelt. Es hat schon viele andere getroffen und es kann jeden treffen, der gewollt oder ungewollt den immer enger werdenden Kodex dessen, was noch erlaubt ist, durchbricht.

Während Islamisten weitgehend unbeanstandet im Internet offen ihre Hassparolen verbreiten, gehen unsere Kämpfer „gegen Rechts“ tapfer gegen geschlossene Facebookgruppen vor, die verdächtigt werden, rechte Hassfloskeln auszutauschen.

Die geschätzten 10 000 Salafisten in Deutschland bleiben unbehelligt.

„Das entschlossene Vorgehen der Ermittlungsbehörden sollte jedem zu denken geben, bevor er bei Facebook in die Tasten haut“, so ließ sich unser oberster Gesinnungswächter Maaß vernehmen. Wenn das kein massiver Einschüchterungsversuch ist, wie man sie aus totalitären Systemen kennt!

`s ist leider Krieg, aber unsere „Eliten“ ziehen es vor, nicht hinschauen zu wollen. Statt dessen führen sie eine Kampagne  gegen die eigene Bevölkerung, jedenfalls den Teil, der sich das unabhängige Denken noch nicht abgewöhnt hat. „Unsere Werte“, was immer unsere „Eliten“ darunter verstehen, verteidigt man so jedenfalls nicht.