Die Polizei ist hoffnungslos überfordert

Nach dem gegen mich inszenierten Shitstorm erreichten mich viele Mails. Besonders interessant ist die Einschätzung eines Polizeibeamten:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld!
Ich bin über Ostern auf Ihre Internetseite gestoßen und möchte Ihnen hiermit meine Anerkennung für Ihre treffenden Kommentare und Beschreibungen der gegenwärtigen Krisensituation aussprechen. Meine Kurzformel hierfür lautet: In den Medien ist immer von einer Flüchtlingskrise die Rede. Meine These ist, dass wir keine Flüchtlingskrise sondern eine Regierungskrise haben!
Ihre Situationsbeschreibungen kamen mir beim Lesen sehr bekannt vor, weil ich inhaltlich die gleiche Kritik an unserer Bundesregierung und Frau Merkel formuliert habe (wenn auch nicht so exakt wie Sie).Mich haben im letzten Jahr insbesondere zwei Äußerungen von CDU-Politikerinnen geärgert. Vornehmlich natürlich Frau Merkels Satz „Wir schaffen das!“ Dieser Ausspruch zeugt von einer unglaublichen Naivität und völliger Verkennung der wahren Gegebenheiten – nämlich der Meinung der Mehrheit der deutschen Bevölkerung. Fast noch schlimmer war ein Ausspruch von Frau von der Leyen anl. des Bundesparteitages der Jungen Union in Hamburg: „Die Flüchtlinge werden unser Land nicht verändern!“ Auch dieser Satz zeugt von Naivität und offenbar völliger Ahnungslosigkeit.
Ich habe (mit wenigen Ausnahmen bei Kommunalwahlen) zeitlebens CDU gewählt. Heute kann ich das nicht mehr verantworten. Ob mit oder ohne Frau Merkel werde ich nie wieder CDU wählen!
Ich kann Ihnen aus beruflicher Erfahrung als Polizeibeamter bestätigen, dass sich die allermeisten Muslime nicht werden integrieren lassen. Der Islam ist eben keine tolerante Religion die andersgläubige Menschen und deren Verhalten auf  Dauer duldet. Die Folgen zeigen sich in den Parallelgesellschaften in einigen europäischen Ländern, vor allem in Frankreich, Belgien und leider bereits auch in Deutschland.
Als Polizeibeamter interessiert mich natürlich besonders die Sicherheitslage in Europa und vor allem Deutschland. Wenige sagen es, manche vermuten es – ich weiß es: Die Polizei in unserem Land ist mit der durch die Fehler der Politik entstandenen Situation inzwischen hoffnungslos überfordert.
Von unserem Innenminister wird vehement eine bessere Vernetzung der Informationen bei der Terrorbekämpfung gefordert. Die Forderung ist zwar richtig, aber völlig illusorisch. Noch nicht einmal in meinem Bundesland  gibt es zwischen Polizei und Verfassungsschutz eine einheitliche Definition des  Begriffs des „Extremismus“. Und wir haben 16 Bundesländer und 28 europäische Staaten!
Die Haltung von Frau Merkel in der Flüchtlingsfrage hat Deutschland europaweit nahezu isoliert. Geradezu paradox ist es, wenn sie den Rückgang der Flüchtlingszahlen in Deutschland begrüßt und gleichzeitig gegen die Schließung der „Balkanroute“ wettert. Die in der Tat unhaltbaren Zustände in Idomeni hat Frau Merkel meiner Meinung nach mit zu verantworten (der andere Teil der Verantwortung liegt bei Herrn Tsipras), weil sie bei den dortigen Flüchtlingen nach wie vor die Hoffnung auf eine Aufnahme in Deutschland am Leben erhält. Hier wäre von ihr ein Signal an die Flüchtlinge in Griechenland gefordert. Das kommt aber von ihr nicht, weil sie damit das Scheitern ihrer Politik einräumen würde. Mit ihrer sturen Haltung der unbegrenzten Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland kommt sie übrigens einer uralten Utopie linksextremer autonomer Gruppierungen in Deutschland nahe. Hinter der eher harmlosen Floskel „Kein Mensch ist illegal“ steckt in Wahrheit die Hoffnung der Autonomen, durch ungebremste Aufnahme von Flüchtlingen die Handlungsfähigkeit unserer Verwaltung zu beeinträchtigen und letztendlich das von ihnen verhasste „System Bundesrepublik Deutschland“ zu überwinden!
Eine wichtige Errungenschaft der Europäischen Union ist das „Schengener Abkommen“. Wir alle haben uns daran gewöhnt, ohne Kontrollen in nahezu ganz Europa herumreisen zu können. Wie wir inzwischen feststellen mussten, funktioniert „Schengen“ an unseren Außengrenzen aber nicht – insbesondere gilt dies für Griechenland. Ich halte es für widersinnig, die Kontrolle dieser Grenze an die Türkei zu verkaufen. Für 6 Milliarden Euro kann man das gesamte Mittelmeer sperren – wenn man denn will! Mit dem Türkeideal hat Frau Merkel – aber nicht nur Sie –  sämtlich Werte verraten, auf die wir in Deutschland  und Westeuropa zu Recht stolz sein können. Ein Vertrag mit Herrn Erdogan, der ganz offenbar den Islamischen Staat (gegen die Kurden) mit Waffen unterstützt hat und der im eigenen Land das Völkerrecht (ebenfalls der Kurden) mit Füßen tritt, ist in meinen Augen sittenwidrig. Das einzige daran, was mich hoffnungsfroh stimmt ist die Tatsache, dass der Vertrag nicht funktionieren wird (was Sie ja auch geschrieben haben).