Verantwortungslose Pädagogen

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Fridays for Future hat einen wahren Furor Teutonicus unter unseren deutschen Klimaaposteln ausgelöst. Die Schulschwänzerei von wenigen tausend Schülern im ganzen Land wird bejubelt, als wären sie Heilsbringer. In gewissem Sinne sind sie das auch. Sie sichern den Profiteuren des Klimaschutzes ihre Subventionen in einer Situation, in der es immer mehr hörbare Stimmen gibt, die bezweifeln, dass das Klima sich nach politischen Beschlüssen richtet, die ohnehin nur von den deutschen Strebern eingehalten werden.

In schneller Folge gab es Petitionen zur Unterstützung der Schulschwänzer. Eine davon ist von „Scientists4Future“, mit der nach Angaben der Initiatoren mehr als 12.000 Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz das Anliegen „auf Grund wissenschaftlicher Erkenntnisse“ für berechtigt erklärt. Die Politik wird zu mehr Klimaschutzmaßnahmen aufgefordert. Keinem dieser Wissenschaftler scheint es in den Sinn zu kommen, dass ihr Fördergeld effektiver zur Säuberung der plastikbelasteten Flüsse und der Meere eingesetzt werden könnte. Auch die wirklichen ökologischen Katastrophen, wie die Austrocknung des Aralsees, der tausende Quadratkilometer Salzwüste entstehen ließ, bleiben unbeachtet. Mit Verantwortung für die Zukunft hat das nichts zu tun.

Schlimmer ist vielleicht nur noch das verantwortungslose Verhalten mancher Lehrer, die ihre Schüler zum Schwänzen des Unterrichts anstiften.

Mein Leser N. Sch. schrieb mir:

Liebe Frau Lengsfeld,

vor knapp zwei Wochen schrieb ich dem Direkter der Schule, wo zwei unserer 4 Kinder unterrichtet werden, eine Nachricht über zwei Lehrer, die ganz klar ihre Neutralitätspflicht verletzten und ihre Schutzbefohlenen regelrecht zum Schulstreik aufhetzten. […]

Der Direktor schrieb mir eine beschwichtigende Nachricht zurück, tat aber offenbar […] das Gegenteil. Die Schüler wurden von ‘engagierten’ Lehrern fröhlich weiter agitiert. […]

Einige Schüler formierten jedoch zur Überraschung von linksgrün indoktrinierten Lehrern eine Gegenbewegung und verkündeten, dass sie: ‘lieber für die Umwelt lernen wollten als sich für eine Greta […] verblöden zu lassen.’

Der Zusammenprall ließ nicht lange auf sich warten, aber wie das Gefecht geführt wurde, ist bezeichnend. Hier Fakten, dort nichts als dummes Gewäsch, ideologische Phrasen und Denk- und Redeverbote an die andere Seite. Aus den Whatsapp-Gruppen wurden alsbald alle Faktenschreiber samt den Zweiflern und Nachdenklichen verbannt. Um in die Gruppe der gläubigen CO2-Jünger aufzusteigen. braucht es offenbar nichts weiter als:

a) hinreichende Ignoranz

b) CO2– und Asyl-Bigotterie vom Feinsten und

c) Hass auf alle, die auch nur den leisesten Hauch von ‘denkt doch mal nach’ äußern.

Es handelt sich um Kinder ab etwa 10 Jahren und es drängt sich der Verdacht auf, dass hier die Linksgrünen ihre Kindersoldaten formen. […]

Der Kinderpsychologe in mir sieht wunderbares und schier unerschöpfliches Studienmaterial direkt vor der eigenen Haustür und bekommt die massenhaften Fälle kognitiver Dissonanz (mit folgenschweren Depressionen und Aspergereffekten à la Greta) auch im eigenen Kontakt (Unterricht) zu sehen. […]

Die klugen und kritischen Kinder haben übrigens inzwischen einen Begriff geformt, der treffender kaum sein kann. Sie nennen ihre Merkel- und / oder Greta-affinen Schulkameraden gerade ob deren Intoleranz und Bigotterie wahlweise CO2– oder Asyl-Taliban.“

Früher begeisterten „engagierte Lehrer“ ihre Schützlinge für den Krieg, in dem sie dann als Kanonenfutter endeten. Wo enden die instrumentalisierten Schüler heute?



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