Hundert Kilo Sprengstoff für den Kick, Buttersäure für die Mutti

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Der cordon sanitaire, den unsere Mainstream-Medien um Thüringen gelegt haben, um die explosive Nachricht von dem Sprengstoff-Fund in den Räumen von Antifa- Aktivisten nicht bundesweit bekannt werden zu lassen, hat eine Lücke bekommen. Welt-online berichtete gestern durchaus kritisch:

„Wenn in der Bundesrepublik bei Hausdurchsuchungen gefährliche Substanzen und gebrauchsfertiger Sprengstoff gefunden werden und ein Verdächtiger politisch aktiv ist, schalten sich eigentlich sofort der Staatsschutz und das zuständige Landeskriminalamt ein. Mitunter übernimmt in solchen Fällen sogar die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen. So war es, als im September 2007 die islamistische Sauerland-Gruppe enttarnt wurde oder im April 2016 die rechtsextreme „Gruppe Freital“ aufflog.

Im rot-rot-grün regierten Thüringen ist das anders. Hier hat das Landeskriminalamt die Ermittlungen erst sehr spät übernommen. Offenbar nur aufgrund politischen Drucks.

Inzwischen gab einer der beiden Beschuldigten das Horten von Chemikalien und die Herstellung von hochexplosivem Sprengstoff zu. Er habe allerdings keine Anschläge begehen wollen, es sei ihm „um den Kick“ der Explosionen gegangen. Wörtlich: „Ich habe nur die Chemikalien beschafft und den Sprengstoff zusammengemischt.“
Der zweite Beschuldigte, ein 31-jähriger Rollstuhlfahrer, der vor zwei Jahren einen Demokratiepreis des Landes Thüringen erhalten hat, bestreitet ebenfalls jegliche Terrorplanung. „Diese Anschlagsvorwürfe sind totaler Humbug. Aber mehr werde ich dazu nicht sagen.“

Was die in seiner Wohnung sichergestellte Buttersäure betrifft, die von Linksextremisten gern für Anschläge gegen Lokale und Büros politischer Gegner eingesetzt wird, erklärte er, dass er seiner Mutter damit eine Freude machen wollte. Angeblich sei sie ein geeignetes Schädlingsbekämpfungsmittel gegen Wühlmäuse und Maulwürfe.

Die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt scheinen wild entschlossen, diese Ammenmärchen glauben zu wollen. Sie haben anscheinend noch nie gehört, dass die Antifanten sich darauf trainieren, niemals etwas zuzugeben oder Geständnisse abzulegen. Die Sache wird ausgehen, wie das Hornberger Schießen, denn die beiden Täter werden hartnäckig bei ihren Einlassungen bleiben.

Deshalb ist die wichtigere Frage die nach der Finanzierung des Vereins, in dem beide Mitglied sind. Wenn man im Internet sucht, wird man relativ schnell fündig. Wie zu vermuten, bedient man sich unter anderem aus dem prallen Topf des Familienministeriums für den „Kampf gegen Rechts“.

Nach den G-20-Krawallen wurde von der Politik verkündet, man wolle die Finanzierung der Antifa stoppen. Geschehen ist seitdem nichts. Nun muss sich die Thüringer Regierung mit diesem Problem befassen und auch das Familienministerium ist in der Pflicht, seine großzügige Geldvergabe-Praxis zu überprüfen.

Einen der Demokratiepreisträger findet man hier auf einer Seite, die sich mit “Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend” schmückt:
https://ypart.eu/static/youthpart/lokal/saalfeld/moderatoren-und-mentoren.html
“Ypart ist ein Projekt des Liquid Democracy e.V., das mit einem Mitglied  des Bündnisses  „Zivilcourage und Menschenrechte“ im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt kooperierte, dem die Beschuldigten angehören.

Anmerkung: Der Verein Liquid Democracy teilt mit, dass dieses Projekt beendet ist und: “Wir distanzieren uns in jedweder Form von Aufrufen zu Gewalt oder gewaltverherrlichenden Handlungen. Diese sind und waren nie Teil unseres Vereinshandelns oder unserer Projekte. Unser Ziel ist die Förderung der friedlichen demokratischen Partizipation durch internetbasierte Formen der Mitbestimmung.”