Ulrich Siegmund ist bereit für Verantwortung

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von Philipp Lengsfeld

Letzte Woche gab es in Döbeln, Sachsen, einen zentralen Termin für die anstehenden Landtagswahlen im Osten. Mit Ulrich Siegmund und der AfD stehen die reformorientierten Kräfte in dieser Republik vor der Verantwortungsübernahme.

Ulrich Siegmund hat dies erkannt und gibt das Ziel klar aus: Mit 45 %+ kommen er und seine Fraktion in die Verantwortung, ob das BSW in den Landtag kommt oder nicht.

Ich bin tief überzeugt, dass das Wahlvolk in Sachsen-Anhalt längst die taktischen Finessen hinter sich gelassen hat und das Grundsätzliche sieht: Die Zeit der Denk- und Kooperationsblockade ist vorbei. Die Mauer muss weg.

Die Wählerinnen und Wähler in Sachsen-Anhalt fragen sich nur noch, ob der 35-jährige Ulrich Siegmund wirklich bereit ist und die Dimension der Verantwortung erkennt.

Dafür war der Termin in Döbeln auf Einladung eines Mittelstandsvereins gedacht, statt Partei das richtige Prüfungssetting. Vor allem, weil das Thema eindeutig vorgegeben war: Wirtschaft.

Wirtschaft ist sicherlich nicht alles, aber gerade auf der Landesebene ist ohne wirtschaftspolitische Erfolge landespolitisch alles nichts. Den Erfolg oder Nichterfolg eines Neustarts in Deutschland erkennen wir zuerst an der Stimmung in der Wirtschaft.

Die Veranstaltung zog dementsprechend Aufmerksamkeit auf sich und war mit über 700 Zuschauern sehr gut besucht.

Mir ging es, denke ich, wie den meisten Teilnehmern in Döbeln: Wir wollten wissen, was Ulrich Siegmund zum Thema Wirtschaft sagt.

Ich kann sagen, dass mich seine Positionierung sehr beeindruckt hat: Ulrich Siegmund setzte für dieses Forum auf den Dreiklang: Leistung, Bildung und Freiheit. Alle drei Punkte waren für mich in der Klarheit überraschend und erfreulich: Nicht einfach nur zum xten Male wiederholen, dass die anderen es nicht ordentlich machen – das ist eh klar und offensichtlich.

Sondern die Themen anpacken, wo es auch wehtut: Wir müssen alle wieder mehr Leistung zeigen, ins Risiko gehen und Verantwortung tragen. Natürlich auch solidarisch, aber eben nicht als Versprechen einer Vollversorgungsabsicherungsgarantie, die wir uns gerne immer in der Vergangenheit gegenseitig vorgelogen haben. Es gibt keinen Neuanfang ohne echte Änderungen – deshalb sitzt die Enttäuschung über die unionsgeführte Merz-Regierung so tief – die Bevölkerung sieht die stetig wachsende Lücke zwischen den strategisch klingenden Sprüchen und der reformunfähigen Realblockade der Regierung.

Einen ähnlichen Akzent setzt Siegmund beim Thema Bildung, insbesondere Ausbildung – ein Thema, bei dem eine Landesregierung fast sofort Zeichen setzen kann (und aus meiner Sicht muss). Das deutsche Schul- und Ausbildungssystem ist in praktisch allen Bundesländern in einem wirklich desaströs schlechten Zustand – nach 25 bis 50 Jahren SPD-Landespolitikdominanz haben wir: Lehrermangel, desolate schulische Infrastruktur, überbordende ideologische Überfrachtung, die Inklusionskatastrophe und viel zu viele Kinder mit sprachlichen oder sozialen Defiziten. Das drückt die Beschulungsqualität und deren Ergebnisse gewaltig. Dieses Elend geht dann in den höheren Schulen, Ausbildungsstätten und Hochschulen weiter. Ulrich Siegmund hat hier klare Akzente gesetzt, an denen man ihn messen kann und wird. Die deutschen Schul- und Ausbildungssysteme brauchen eine radikale Grundsanierung.

Es hat mich persönlich besonders gefreut, dass Ulrich Siegmund den Dreiklang mit Freiheit und Verantwortung abrundete: Unsere Republik erstickt an Bürokratie und Überfrachtung. An falschen Weichenstellungen, an der Politisierung von wirtschaftlich-technischen Fragen („Energiewende“-Desaster). Es braucht hier eine Entfesselung, radikalen Abbau im Regelungsdschungel, einen echten Aufbruch. Wir brauchen Sonderwirtschaftszonen in Deutschland – das Industriekernland Sachsen-Anhalt könnte da das Startland für ein neues Kraftzentrum Mitteldeutschland sein. Schluss mit perfektionierter Angst-Untergangspropaganda („Klima“, Kernkraft, moderne Landwirtschaft etc. etc.) und ihrem gnadenlos gescheiterten, meist aus Gründeutschland befeuerten EU-Moral-Bürokratie-Planwirtschafts-Diktat – Schluss mit der linksgrünen Bevormundungs-, Verbots- und Umerziehungspolitik.
Erfrischend auch, dass Ulrich Siegmund klar den eigenen Verantwortungsfall in die Pflicht nimmt: Der konsequente Abbau von Überbau- und Doppelstrukturen, von strukturellem Wildwuchs muss auf Landesebene beginnen. Landesbeamte unterliegen der Dienstpflicht und können im Zweifel in anderen Bereichen eingesetzt werden, wenn es die Not am Mann erzwingt. Die üppigen Subventionen und Geldzuwendungen für die staatlich organisierte Schattenwirtschaft mit dem wohlklingenden Ehrennamen „Zivilgesellschaft“ müssen radikal zusammengestrichen werden – eine NGO muss sich wieder namensgebend daran gewöhnen, ohne Regierungsgelder einen legitimen Platz in der Gesellschaft zu haben.

Nach der Rede und der Diskussion in Döbeln (die erste Frage vom Mittelstand war tatsächlich nach „Förderungen“) habe ich für mich die Ausgangsfrage klar beantwortet: Ulrich Siegmund ist bereit für die Verantwortung.

Es ist auch richtig (hier hatte ich selber zunächst andere Vorstellungen), dass die Diskussion bis zum 6. September auf Siegmund-Wechsel vs. Schulze-„weiter so“ zugespitzt wird. Auch muss die neugewählte, vermutlich gut verdoppelte AfD-Fraktion einen parteiübergreifend anschlussfähigen Kandidaten für den Landtagspräsidenten aufstellen, aber diese Aufgabe wird im Lichte des Wahlergebnisses in der großen Fraktion professionell zu klären sein. Natürlich interessiert alle, wer die Schlüsselfunktionen Innen oder auch Wirtschaft in einem Siegmund-Kabinett besetzt. Nach Döbeln ist mir klar geworden: Das ist alles sekundär, jegliche Personaldiskussionen sind eine Ablenkung: Primär ist die Entscheidung über die Richtung: Weiterwursteln oder Reform, Aufbruch und Neuanfang unter Führung von Ulrich Siegmund. Die volle Verantwortung liegt beim Ministerpräsidenten.

Der Kandidat Siegmund hat für mich bewiesen, dass er bereit ist – alles andere ist zweitrangig. Ich bin sicher, dass das Wahlvolk von Sachsen-Anhalt auch bereit ist. Es muss jetzt „nur“ vollbracht werden.

Deshalb hier meine klare Aussage, im Sinne einer in amerikanischen Wahlkämpfen selbstverständlichen öffentlichen Positionierung in Kampagnen:

Ich empfehle für die Wahl am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt ausdrücklich Ulrich Siegmund und die von ihm angeführte AfD-Liste. Für Aufbruch und Neustart in Sachsen-Anhalt und Deutschland.



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