Das Kreuz mit dem Kreuz

Josef Bayer, Konstanz

Als die Söder’sche Kreuz-Initiative anhub, dachte ich mir sofort, dass die CSU im Moment eigentlich andere Prioritäten haben sollte. Während Söder mit den Kreuzen bei den Bayern ein wärmendes Dahoam-is-dahoam Gefühl erzeugen möchte, muss Seehofer seinen Untergebenen den Gedanken schmackhaft machen, dass in Kürze die Ankunftshallen der Flughäfen für weitere 10.000 neue muslimische Zuwanderer aufgehen. Wie sehr den Deutschen diese Ankündigung schmeckt, mag dahingestellt sein. Wenn man aber in einer GroKo mitarbeitet, müssen solche Kröten halt geschluckt werden. Herbe Stimmenverluste bei der CSU sind für die im Oktober anstehende Landtagswahl in Bayern wohl vorprogrammiert. Da könnte bei den naiveren Seelen eine Kruzifix-in-die-Amtsstuben-Initiative wenigstens ein bisschen von dem zu erwartenden Flurschaden wettmachen. Ich weiß nicht, was der genauere Zusammenhang ist, aber einen solchen könnte es ja durchaus geben.

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Die Rückkehr der furchtbaren Juristen

Nachdem viele Juristen unsere „Gemeinsame Erklärung 2018“ unterschrieben hatten, sah der vormalige Präsident des Deutschen Anwaltsvereins Prof. Dr. Wolfgang Ewer dringenden Handlungsbedarf.

Er griff zur Feder, nein, haute in die Tasten und ließ das Ergebnis seiner Phantasien als Editorial in der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW 17//2018) unter dem Titel „Die zweite Verantwortung“ veröffentlichen. „Die dritte Schuld“ wäre passender gewesen. Denn Ewer steht beispielhaft für das erneute Versagen deutscher Juristen im Angesicht einer sich abzeichnenden Gesinnungsdiktatur. „Die Rückkehr der furchtbaren Juristen“ weiterlesen

Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie

Wer sich wundert, warum sich Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm vehement für “Flüchtlinge”, aber wenig für ihre verfolgten, mit dem Tod bedrohten Glaubensbrüder einsetzen, dem ist vielleicht nicht bewußt, dass sich Caritas und Diakonie seit Beginn der Flüchtlingskrise im Jahre 2015 eine goldene Nase verdienen. Dürfen Wohlfahrtsverbände solchen Profit machen? „Die Flüchtlingsgewinnler: Caritas und Diakonie“ weiterlesen

Die Grünen fordern Wahlkampfhilfe von den Kirchen!

Wer noch einen Grund braucht, warum man er sein Kreuz bei der Wahl auf keinen Fall bei den Grünen machen darf, sollte sich dieses Video anschauen. Danach weiß jeder, was grüner Hass bedeutet.

Ich wünsche mir eine besonders breite Verteilung in Schleswig-Holstein, wo die Grünen noch über 10% Zustimmung haben, obwohl die Landwirtschaft dort ein Haupterwerbszweig ist.

Die Grünen in NRW dagegen bangen um ihre Pfründe. In ihrer Not hat Ministerin Löhrmann ihren Haustürwahlkampf unterbrochen, um einen “Weckruf” abzusetzen.

Adressat des „Weckrufs”, ist die rot-grüne Wählerklientel in Nordrhein-Westfalen. Wähler, „die zwischen SPD und Grünen schwanken“. Denen müsste klargemacht werden, dass nach der Wahl CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet neben Hannelore Kraft am Kabinettstisch sitzen könnte. Dieser Weckruf gehe auch an Flüchtlingsinitiativen, Kirchen, Natur- und Umweltinitiativen, die von Löhrmann aufgefordert werden, die Schreckensbotschaft ins Land zu tragen.

Die Kardinäle Marx und Woelki, sowie Bischof Bedford-Strohm werden diesem Hilferuf sicher Folge leisten und für die Grünen beten. Für die Kirchgänger, die überwiegend keine Grünen-Wähler sind, ist die dreiste Aufforderung Löhrmanns, Wahlkampfhilfe von den Kirchen zu bekommen, eine Zumutung.

Gehört Luther zu Deutschland?

Warum wirft der Autor Klaus Rüdiger Mai in seinem gleichnamigen Buch diese Frage auf? Weil er sich berechtigte Sorgen um die Akzeptanz der geistigen Wurzeln Europas macht. Anlass dafür gibt es genug. In Zeiten, wo ausgerechnet im Hinblick auf den 500. Jahrestag der Reformation von einem evangelischen Theologen behauptet wird, man müsse mehr bieten, als das übliche „Luthertralala“ und den Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek in seine Kirche einlädt, damit dieser im Anschluss an den Gottesdienst anlässlich des Reformationstages einen Vortrag halten kann, sind erhebliche Zweifel angebracht, welchen Stellenwert der große Reformator in seiner Kirche noch hat.
Nicht nur in seiner Kirche. In Deutschland. Mai legt gleich zu Beginn seines Essays den Finger auf die Wunde: „Europa entstand…vor allem aus dem Geist des Christentums, denn aus dem Geist des Christentums, insbesondere der Trinität, erwuchsen die Aufklärung, die Idee der Menschenrechte, die modernen Wissenschaften und die großen technischen und zivilisatorischen Erfolge… Europa wird christlich sein, oder es wird nicht sein. „Gehört Luther zu Deutschland?“ weiterlesen