Der Tod kann uns jederzeit ereilen

Veröffentlicht am Kategorien Allgemein

Die Corona-Krise hat gezeigt: Das ist nur und letztlich auch dann nicht zu vermeiden, indem man das Leben einstellt.

Von Gastautor
Lothar W. Pawliczak

Wir verdrängen es fast immer: Jeden Tag kann uns der Tod ereilen. Ein kleiner körperlicher Defekt und schon kann es das gewesen sein. Nunja, 75 Jahre sind schon ein stolzes Alter. Aber ich brauche doch noch etwas Zeit, um mein Buchskript „Lob der Handelsarbeit“ zu vollenden. Und eine zweite erweiterte Auflage meines Venedig-Buches steht auch noch an!
Da fällt einem dann schon ein: Mozart hätte noch viel mehr geniale Opern komponiert, wenn er nicht so früh gestorben wäre. Caravaggio hätte noch viele großartige Bilder gemalt.

Was, wenn in einem der ärmsten Länder Europas die Hilfe nicht da gewesen wäre? Sie war da! Rettungssanitäter mit modernem, gut ausgestattetem Rettungswagen. Diagnose von Facharzt. Therapie mit dem entscheidenden Medikament.

Die Corona-Krise hat uns belehrt: Es ist immer das medizinische Personal, das hilft. Nicht die Politik. Mitunter ist auch das Wissen der Ärzte unzulänglich, aber sie lernen schnell und die Medizin insgesamt. Politiker zeichnen sich meistens damit aus, nichts zu lernen. Es ist nicht die Politik, die uns rettet, jedenfalls nicht die, die seit Merkel betrieben wird. Die deutsche Politik war in Panik geraten und hat mit Kontaktverboten, Aussetzung der Grundrechte und Wasserwerfern mehr Schaden angerichtet, als zu verhindern war.

Ja, wenn man einen Zusammenbruch unterwegs, Ansteckung, Unfall, Attacke durch Messermänner absolut vermeiden will, muss man zu Hause bleiben. Aber auch dort kann einem mit einem Ausrutscher im Bad der Tod ereilen.

Wenn einem in Lebensbedrohung geholfen wird, ist die Dankbarkeit groß. Wenn ich vermögend wäre, würde ich einen erheblichen Teil meines Geldes dem Hospital spenden, um die bescheidene Ausstattung der sehr sauberen Zimmer und Facility auf etwa mittleres europäisches Niveau zu bringen. Die deutsche Luxusausstattung muss ja nicht unbedingt sein.
So kann ich nur dem Personal danken, dem Chefarzt, dessen Name ich auf der Diagnose nicht entziffern kann, den Oberärzten Dr. Schibakoski und Frau Dr. Angeleska und allen kompetenten Krankenschwestern, den fleißigen Hilfskräften und den gründlichen Putzfrauen.

Und beste Grüße an alle Leser aus dem Jesu opschta bolniza Ohrid, Nordmakedonien



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