Bauch oder Leben? 


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Von Gastautor Josef Hueber

“Hätte Maria abgetrieben
Wär’ uns das Christentum erspart geblieben.”

(Eines der unzähligen Plakate, die ein in Eichstätt stadtbekannter
Religions-Hasser an wechselnden Orten anbringt. Der Islam wurde
bisher aus unbekannten Gründen von seiner Kritik ausgeschlossen.)

Man erinnert sich. Der Slogan “Mein Bauch gehört mir” war keine Erfindung zur Beschreibung von mit Schwangerschaftsbäuchen zum Verwechseln ähnlichen männlichen Bierranzen, deren Träger  auf Volksfesten gerne mal ein paar Liter Hopfengold mehr tranken, als es der Durst befahl.

”Mein Bauch gehört mir” – das war der von Alice Schwarzer geprägte Kampfruf von Aktivistinnen, die nicht in der Schwangerschaft, sondern in der Beendigung derselben die Verwirklichung von Emanzipation und Selbstbestimmung sahen. Das Kuriose dabei war, dass der sichtbare Bauch, sozusagen das Gefäß, in welchem sich Leben entfaltete, mit dem lebenden Inhalt, dem menschlichen Embryo, gleichgesetzt wurde. Freilich, so klang die Forderung nach “weg damit!” schon harmloser. „Bauch oder Leben? 
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KIKA propagiert Islamisierung: Sie gehört mir!

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Von unseren zwangsgebühren finanziert, arbeitet der Kinderkanal KIKA daran, die frauenfeindlichen Werte des konservativen Islam zu verbreiten.

Das ist ein offener Angriff auf die Emanzipation der Frau. Nach dem Mord von Kandel und dem Mordversuch in Darmstadt, muss man darauf hinweisen, dass KIKA absolut verantwortungslos gegenüber jungen Mädchen handelt, indem die romantische Liebe zu arabischen Männern propagiert wird. Was geschieht, wenn die Vierzehnjährige den Mann verlassen will, dem sie “gehört”? Wird sie das Schicksal von Mia teilen?

Das fragen sich viele Eltern. Stellvertretend veröffentliche ich einen Brief einer besorgten Mutter an KIKA:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Frau Dr. Astrid Plenk,

mit fassungslosem Entsetzten nehme ich zur Kenntnis, dass in dem von mir bislang immer als positiv wahrgenommenen Kinderkanal eine Sendung zum Thema “interkulturelle Liebe” ausgestrahlt wurde, die vor allem die kulturellen Werte und Normen eines konservativen Islam propagiert, als würde die wahre Liebe nur über die Aufgabe der eigenen Kultur und eigenen Werte funktionieren. „KIKA propagiert Islamisierung: Sie gehört mir!“ weiterlesen

Deutsche sollen aussterben

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Jedenfalls, wenn es nach Google geht. Wenn sie nicht sterben wollen, sollen sie arabisch lernen, sich den “Flüchtlingen” anpassen oder Deutschland verlassen. Wer sich noch Illusionen darüber gemacht hat, was passiert, wenn nicht endlich eine genügende Anzahl von Bürgern sagt: “Bis hierher und nicht weiter!”, sollte sich den Google-Screenshot genau anschauen.

Die Lufthoheit über den Essteller aus globaler Verantwortung

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Von Gastautor Josef Hueber

Es war einmal, im Gegensatz zu heute, eine Zeit, wo Märchen noch nicht daraufhin untersucht wurden, ob sie im Filter der politischen Korrektheit hängen bleiben und dann in der (zumeist rassistischen oder auf jeden Fall zweifelsfrei diskriminierenden) Fassung nicht veröffentlicht werden durften. Damals gab es die Geschichte vom Suppenkasper. Ein durch regelmäßigen Suppengenuss “dicker Bub” entwickelt sich von einem Tag auf den anderen zum #NotMe-Suppenverweigerer, bis er nach fünf Tagen stirbt.

Der Verfasser der Geschichte, Dr. Heinrich Hoffmann, 1809 bis 1894 Nervenarzt in Frankfurt in einer „Anstalt für Irre und Epileptiker“, schrieb sie, mangels eines passenden Weihnachtsgeschenkes für seinen 3-jährigen Sohn. Die in der bedrohlichen, gereimten Erzählung vorgeführte Gefahr, eine “freiwillige Essensverweigerung”, schien durch die “vorausgegangenen, jahrelangen Hungersnöte breiter Teile der Bevölkerung … geradezu absurd.” (http://bit.ly/2Exos5u). Aber vielleicht wollte der Autor die Autorität einer Erzählung statt eigener Drohungen auf seinen Sprössling wirken lassen? „Die Lufthoheit über den Essteller aus globaler Verantwortung“ weiterlesen

Der deutsche Michel und der Islam

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Mit dem christlichen Glauben geht es hierzulande bergab. Dem Verfall folgt eine Verharmlosung – und die Verachtung der eigenen Kultur. Eine Polemik.

Von Gastautor MICHAEL HANKE

Im Februar 2016 machte der Vorschlag eines Hamburger Universitätspräsidenten die Runde, an deutschen Schulen das Unterrichtsfach Arabisch einzuführen. Näher läge es, ein Unterrichtsfach Islamkunde zu installieren – eine Islamkunde allerdings, die nicht primär den Wünschen dubioser Imame, sondern dem in Westeuropa zu besichtigenden Wirken des „real existierenden“ Islam gerecht werden müsste. Das jedoch würde den Verzicht auf viele hübsche Bilder in Schulbüchern bedeuten, mit denen Kindern getreu dem Slogan „Der Islam gehört zu uns“ suggeriert wird, die drei Weltreligionen seien gleichermaßen dem Wohlergehen der Menschheitsfamilie förderlich.
Es wäre zudem an der Zeit, eine Minimalkenntnis europäischer Humanitätskultur zu vermitteln. Wie dringlich die Forderung ist, lässt eine Verlautbarung von Aydan Özoguz erkennen. Die Dame wirkt als Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und man sollte annehmen, dass sie mit der deutschen Kultur zumindest rudimentär vertraut sei. Weit gefehlt. Wer als Privatperson ohne Hauch von Selbstironie dekretieren würde, „eine spezifisch deutsche Kultur“ sei, „jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“, dem wäre schlechthin nicht zu helfen; im Munde der Migrationsbeauftragten jedoch nimmt dieser Satz den Charakter einer regierungsamtlichen Verlautbarung an. „Der deutsche Michel und der Islam“ weiterlesen

Friedlich heißt in Wirklichkeit lebensbedrohlich

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Am Neujahrsmorgen überschlugen sich die Mainstream-Medien mit Meldungen, wie friedlich angeblich die diesjährigen Silvesterfeiern verlaufen seien. Diese Botschaft sollte offenbar um jeden Preis in die Köpfe gehämmert werden. Die Realität wurde in den Wörtchen „weitgehend“ oder „überwiegend“ versteckt. So waren die Meinungsmacher abgesichert. Wie 2015 und 2016 zeichnete sich das wahre Bild der Ereignisse erst durch die Berichte im Netz ab.

Inzwischen kann man wissen, dass sich unter der „friedlichen“ Oberfläche eine Orgie der Gewalt verbarg.

In Leipzig war der linksradikale Angriff auf die Polizei so schlimm, dass der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ihn „lebensbedrohend“ nannte. „Friedlich heißt in Wirklichkeit lebensbedrohlich“ weiterlesen

Die “Energiewende” frisst unsere Landschaft

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Nun hat es sogar ein SPD-Ministerpräsident ausgesprochen, was die geschmähten “Klimaleugner” schon seit Jahren sagen: Die so genannte “Energiewende” ist die größte Umverteilung von unten nach oben, die in Deutschland seit 1945 gestartet wurde.

Deshalb fordert Brandenburgs Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) eine scharfe Korrektur bei der Förderung erneuerbarer Energien. “Das EEG-Gesetz führe derzeit zur größten Umverteilung von unten nach oben in der Geschichte der Bundesrepublik, weil alle die Kosten mit der Stromrechnung zahlten, aber vor allem vermögende Investoren davon profitierten. Eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes könne so auch kaum gelingen, weil nur in die Erzeugung, nicht aber in die Speicherung von Energie investiert worden sei, sagte Woidke in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur”, schreibt LR-Online Eine späte Einsicht ist besser, als keine.

Am 1. Januar kam schon die Meldung, dass die Netzbetreiber mit Milliarden Zusatzkosten für Noteingriffe im Netz wegen des stark schwankenden Stromflusses rechnen müssen.

Aber nicht nur unser Geldbeutel wird strapaziert, sondern vor allem unsere Kulturlandschaft durch immer mehr Mühlen, die nur den Investoren nutzen, zerstört. „Die “Energiewende” frisst unsere Landschaft“ weiterlesen

Warum wir in Deutschland keine Lügenpresse haben

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 Von Gastautor Josef Hueber

“Ein Tisch ist ein Tisch” – so betitelte der Schweizer Schriftsteller Peter Bichsel (*1935) eine seiner vielen tiefsinnigen Erzählungen, die einer scheinbar selbstverständlichen Wirklichkeitserfassung das Vertraute nehmen und ins Absurde entrücken.

Ein alter, einsamer Mann verfällt aus Langeweile auf den kuriosen Gedanken, die Welt seiner Gegenstände umzubenennen und sich so die Zeit mit dem Erwerb seiner von ihm geschaffenen, neuen Sprache zu vertreiben. Täglich wird der neue Wortschatz umfangreicher. Aus dem “Bett” wird ein “Bild”, aus dem “Stuhl” ein “Wecker”, aus der Zeitung ein “Bett”. Und so weiter. Alles willkürliche Festlegungen. Am Abend, so die Erzählung, geht er müde ins Bild und zum Frühstück setzt er sich auf den Wecker. Nur für den Leser erwartungsgemäß, aber für den alten Mann tragischerweise, muss er nach vielen sprachlichen Neudefinitionen feststellen, dass damit die lebensnotwendige Möglichkeit der Kommunikation für ihn nicht mehr existiert. Die Menschen um ihn werden zunehmend fremd, da sie ihn nicht mehr verstehen. Wenn sie etwas zu ihm sagen, muss er lachen, da er ihre Sprache nicht mehr versteht. Die Komik seiner sprachlichen Erfindungen nimmt ein trauriges Ende. Er spricht am Ende “nur noch mit sich selbst”. Er ist vollständig isoliert. „Warum wir in Deutschland keine Lügenpresse haben“ weiterlesen

Neujahrsansprache einer Bürgerin an ihre Kanzlerin

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Liebe Frau Merkel,

ich bin keine Mitbürgerin, wie Sie mich zu titulieren belieben, sondern eine Bürgerin. Dieses Wort nehmen Sie seit Jahren nicht mehr in den Mund, weil Ihnen selbstständig denkende und handelnde Individuen so suspekt sind, dass sie nicht einmal erwähnt werden sollen. Für Sie sind wir „Menschen“, wie Sie den Souverän allenfalls bezeichnen, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt. Als solche sind wir entweder Ausbeutungsobjekte, die man mit der zweithöchsten Steuerquote Europas und zahlreichen mehr oder weniger versteckten Abgaben, wie die für die verkorkste „Energiewende“ oder die Zwangsgebühr für den Staatsrundfunk abzockt.
Oder wir sind Objekte der immer umfangreicher werdenden staatlichen Betreuung, die den Betreuten jede Selbstständigkeit und jedes Verantwortungsgefühl systematisch abgewöhnt. Dazwischen stehen die immer zahlreicher werdenden Empfänger von staatlichen Subventionen. Die sind ein Klientel, das sich darauf spezialisiert hat, Förderanträge zu schreiben und sich so einen bequemen Lebensunterhalt verschafft, zum Beispiel als tapferer Kämpfer gegen „Rechts“. „Neujahrsansprache einer Bürgerin an ihre Kanzlerin“ weiterlesen

Stalingrad ist überall

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Beim Stöbern nach Geschenken im Buchladen fiel mir die Taschenbuchausgabe von Heinrich Gerlachs „Durchbruch bei Stalingrad“ in die Hände. Das ist sicherlich keine passende Lektüre für die fröhliche Weihnachtszeit, aber von der ersten Zeile an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Mein jüngster Sohn ist schon lange kein Kind mehr und so bekam er statt Weihnachtsgeschichten immer wieder Auszüge aus diesem Dokumentarroman zu hören.

Die Geschichte des Buches allein ist schon abenteuerlicher als jeder Krimi. Gerlach schrieb das Manuskript innerhalb von knapp zwei Jahren in verschiedenen Lagern, in denen er während seiner Kriegsgefangenschaft war. Es gelang ihm, bis 1949 sein auf über 600 Seiten angewachsenes Werk zu bewahren, dann wurde es konfisziert.

Als Gerlach mit den letzten Kriegsgefangenen nach Deutschland zurückkam, sah er es als seine Aufgabe an, seinen Roman noch einmal zu schreiben. Dafür nahm er anfangs die Hilfe eines Arztes in Anspruch, der ihm ermöglichen sollte, unter Hypnose seine Erinnerungslücken wieder zu füllen. Später kontaktierte er immer wieder andere Stalingrad-Überlebende, um sein Werk möglichst detailgetreu zu beenden. „Stalingrad ist überall“ weiterlesen