Die Pandemie des Unlogischen

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Von Gastautor Sven Lingreen

Das Land der Dichter und Denker, das Land des Wirtschaftswunders und bisher weltweit bewunderter Wirtschaftskraft, die aus Bildung, Kreativität, Ingenieurwissen und Fleiß entstand, wird von einer Politikerkaste der Unlogik an den Abgrund getrieben.

Auf der Strecke bleibt nicht nur unser erarbeiteter Wohlstand, sondern auch die bisher gut funktionierende Zivilgesellschaft, die ohne Zerreißproben, wie z. B. in Irland oder Spanien, bisher friedlich funktioniert.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Die „Wahnsinnigen“ haben mithilfe der Medien ein Konglomerat der Unlogik errichtet. Dass es von weiten Teilen der Bevölkerung hingenommen wird, kann man nur mit Massenpsychose oder Stockholm-Syndrom erklären. Oder mit Angst vor Strafe, wenn man sich nicht an die unsinnigen Regeln hält.

Das Diktat der Unlogik gefährdet unser Land und sogar ganz Europa, weil die Unlogiker bis in die Europäische Kommission vorgedrungen sind. Dort schließen sie z. B. Verträge mit Pharmafirmen ab, die Impfstoffe gegen die COVID-19-Erkrankung versprechen, dafür aber Milliarden Euro der europäischen Steuerzahler risikolos einkassieren, statt Haftung zu übernehmen.

Es ist unlogisch, Hersteller aus der Pflicht zu lassen, denn das Produkt wurde mit hunderten Millionen öffentlicher Gelder gefördert und soll Milliarden Profit bringen. Wer dafür nicht auch die Haftung bei Nebenwirkungen einfordert, handelt unlogisch oder ist dumm oder sogar korrupt.

Die Politikerkaste muss immer größere Kapriolen schlagen, um sich herauszureden, weil das Scheitern und Versagen in der Corona-Politik nicht zugegeben werden soll. Denn das würde Rücktritte, Schande sowie Macht- und Geldverlust im Politikbetrieb bedeuten.

Es ist unlogisch, nicht längst wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Masken oder auch zur möglichen Schädlichkeit bei Dauergebrauch erstellt zu haben. Erst brauchten wir keine Maske, weil „die eh nichts bringt“. Dann reichte eine selbst gebastelte Maske. Dann mussten es unbedingt OP-Masken oder sogar FFP2-Masken wie in Berlin sein. Wie praktisch, dass man gerade chaotisch für Milliarden Euro Masken eingekauft hatte. Jetzt musste das Gesundheitsministerium aus dem Überangebot nur noch einen Bedarf machen.

Es ist unlogisch, dass Schüler, die sich mehrfach wöchentlich testen müssen, um zu beweisen, dass sie gesund sind, 6 bis 8 Stunden eine Maske tragen müssen, obwohl sie mit einem Test nachgewiesen haben, dass sie gesund sind und deshalb keine Maske brauchen. Denn die Maske schützt nicht den Träger, sondern die anderen, behauptet man. Solidarisch.

Es ist unlogisch, wie schnell die „Impfung“ die Zielrichtung ändert. Erst schützt sie vor Corona und erzeugt Herdenimmunität, und wenn alle ein Impfangebot hatten, ist alles wieder normal. Dann sollen es 70 % Impflinge sein, dann sind 80 % zu erreichen, dann unbedingt boostern, weil die Impfung doch keine zu sein scheint, die wirklich schützt. Dann soll die Impfpflicht alles regeln. Siehe oben die Definition von „Wahnsinn“.

Es ist unlogisch, ein Impfstoff mit Notzulassung oder bedingter Zulassung (weil die abschließenden Studien fehlen) bei der breiten Anwendung nicht etwa besonders akribisch auf Nebenwirkungen zu überwachen, sondern Meldungen über Nebenwirkungen mit so hohem bürokratischen Aufwand zu versehen, dass viele Ärzte lieber durch Unterlassen zu einem steilen Anstieg der ungemeldeten Fälle und damit einer enormen Dunkelziffer beitragen.

Es ist unlogisch, wenn man Ungeimpfte für die Verbreitung des Virus verantwortlich macht, weil sich Geimpfte anstecken und erkranken können. Logisch wäre eine Studie, warum der Impfstoff nicht wie erwartet wirkt und Impfversager hervorbringt.

Es ist unlogisch, Impfversager als Impfdurchbrüche zu verharmlosen.

Es ist unlogisch zu behaupten, Geimpfte und Genesene würden sich im Restaurant nicht gegenseitig anstecken können, deshalb verzichtet man auf einen Test. Ungeimpfte, die sich bei 3G testen müssten und demnach nur gesund ins Restaurant dürften, würden sich im Restaurant also eher bei ungetesteten Geimpften anstecken, müssen aber bei 2G draußen bleiben.

Es ist unlogisch, den Vergleich von Übersterblichkeitszahlen mit der Impfquote zu unterlassen, statt regional zu vergleichen. Damit könnte man die neue Impfstoffklasse besser einordnen. Denn diese Korrelation ist erkennbar: Höhere Impfquote, höhere Sterbewahrscheinlichkeit. So trug es jedenfalls Frau Bergner im Thüringer Landtag vor.

Es ist unlogisch, dass die Stadt Zossen mitteilt, dass Geimpfte in der Stadtapotheke 6 € für einen Corona-Test bezahlen, Ungeimpfte aber 16 €. Gleichzeitig haben Ungeimpfte die Impfdosen der Geimpften über ihre Steuern mitbezahlt.

Es ist unlogisch, dass in Brandenburg am 12.05.2020 1.107 Intensivbetten zur Verfügung standen, am 18.11.2021 aber 42 % weniger, also nur noch 640.

Es ist unlogisch, bei einer „Hospitalisierungsrate“ von 3 auf 100.000 die 2G-Regeln einzuführen. Das wären am Beispiel von Brandenburg 76 Patienten auf 2,5 Mio. Einwohner. Mit den seit einem Jahr abgebauten Betten könnte man die 6-fache Menge dieser Patienten versorgen. Nicht 2G einführen, sondern Kapazitäten aufstocken.

Es ist unlogisch, dass eine Impfung, die nachweislich zu teils tödlichen Herzkrankheiten führen kann und das vermehrt bei jungen Männern oder Sportlern, nicht bis zur Klärung gestoppt wird. Einer neuen Verhütungs-Pille, die bei nur wenigen Frauen zu Thrombosen führen würde, würde niemals in den Handel gelangen, weil da die Haftung nicht ausgeschlossen werden konnte.

Es ist unlogisch, ja geradezu grotesk, dass man Ungeimpfte von der Wirksamkeit der Impfung überzeugen will, damit sie sich impfen lassen. Gleichzeitgig will man Geimpfte von der Unwirksamkeit der Impfung überzeugen, damit sie sich boostern lassen.

Es ist unlogisch, die Aufzählungen der Unlogik zu pausieren, aber es wäre hier zu viel …

Wir sind Basisdemokraten und Herzensmenschen. Wir heißen alle Menschen willkommen, ob geimpft oder nicht, denn wir haben Verständnis für alle, die der Propaganda geglaubt haben, dass es wieder normal wird, wenn 70 % geimpft sind, die einfach nicht (mehr) kämpfen wollen oder den Stress der Konsequenzen nicht wollen, die überzeugt sind, dass es das absolut Richtige und solidarisch ist, die sich gar keine Gedanken machen, die Risiken abgewogen und entschieden haben, dass das Risiko der Erkrankung schwerer wiegt als das der „Impfung“, die kein Impf-Abo und keine Impf-Apartheid wollen. Aber gleichwohl geben wir nicht auf zu informieren. Denn wir haben in unseren Reihen hervorragende Wissenschaftler und sehr gut informierte Menschen, die Zusammenhänge und Hintergründe recherchiert haben. Wir glauben mehrheitlich nicht an diese genveränderten „Impfstoffe“, sondern wir sind informiert über viele Nebenwirkungen, die in ihrer Fülle kein Zufall sind und mit hoher Dunkelziffer und statistischen Tricks bei der Erfassung kleingeredet werden.

Wir verurteilen niemanden für seine freie Impf-Entscheidung, denn alle Menschen sind gleich. So steht es in unserem Grundgesetz Artikel 3. Und das gilt für uns alle, also auch für uns.

Wir wollen endlich unser Grundgesetz in Ganzheit zurück. Das ist keine „Delegitimierung des Staates“, sondern genau das Gegenteil.

Nicht eine „Pandemie der Ungeimpften“ gefährdet unsere Gesellschaft, es ist die „Pandemie der Unlogischen“, die das verursacht. Oder es ist sogar die „Pandemie der Unverschämten“.

Dieser Text erschien zuerst auf der Homepage von dieBasis



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