Ministerpräsident Ramelow diffamiert die Landbevölkerung

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In einem Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin, äußerte sich Thüringens Ministerpräsident Ramelow zum Land-Stadt-Gefälle bei den Corona-Infektionszahlen. In Thüringen sei es offenbar so, dass sich die Menschen auf dem Land unvorsichtiger verhielten, sagte der Linke-Politiker im ZDF. Die Infektionszahlen der Städte seien niedriger, weil die Menschen dort Abstands- und Hygiene-Regeln stärker beachteten. Konkret würden Geburtstage mit 30 Personen gefeiert oder „kleine Feiern“ unter Jugendlichen abgehalten. Das die unterschiedlichen Inzidenzen auch mit der äußerst zweifelhaften Zählweise zusammenhängen könnten, lässt Ramelow völlig außer acht. Dabei ist es gerade zwei Wochen her, dass über MDR Thüringen die Meldung kam, dass die  außergewöhnlich hohe Inzidenz in einem Saale-Kreis zustande kam, weil es wegen verschiedener Probleme im Gesundheitsamt zu einem Datenstau gekommen wäre und deshalb die Zahl der positiv Getesteten mehrerer Tage an einem Tag als„Neuinfektion“ gemeldet wurden.
Statt die Gesundheitsämter auf Vordermann zu bringen und kritisch deren Meldungen zu prüfen, schiebt Ramelow lieber den Bürgern die Schuld in die Schuhe. Die Landbevölkerung Thüringens wird das hoffentlich bis zur nächsten Wahl nicht vergessen haben.
Wie irreführend diese politisch willkürlich festgelegten Inzidenzen sind, hat eine Facebookfreundin mit einer Beispielrechnung vorgelegt:

 



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