Gab es alles schon mal: Gedanken zur Coronalage

Veröffentlicht am Format Kurzmitteilung

Von Gastautor Sven Korte

Erinnern Sie sich noch an die Vogelgrippe von 2003? Damals war Klaus Stöhr, Tierarzt und Epidemiologe, Leiter des Global-Influenza-Programms und SARS-Forschungskoordinator der WHO. In einer Pressekonferenz verkündete er Ende November 2004: “Es sind Schätzungen, die die Anzahl der Toten zwischen 2 und 7 Millionen setzen. Und die Anzahl der Betroffenen wird die Milliarden überschreiten. 25 bis 30 Prozent der Weltbevölkerung wird krank werden.“

Am Ende waren es einige hundert Fälle weltweit (861 Erkrankungen, 455 Todesfälle, laut Wikipedia),in Deutschland kein einziger. Trotzdem wurden damals schon Medikamente in Millionenhöhe von Regierungen eingekauft.

Anfang 2007 gab Stöhr seinen Posten bei der WHO auf und wechselte in die Impfstoffentwicklung der Pharma-Firma “Novartis” in Basel (drittgrößtes Pharmaunternehmen der Welt).

Im Jahr 2009 war es dann die Schweinegrippe.
Am 11. Juni 2009 rief die WHO die höchstmögliche Pandemiestufe aus. Dazu kam es, weil die WHO zuvor zwei wesentliche Punkte der Pandemie-Definition entfernt hatte. Zuvor war die Anzahl von Todesfällen und Erkrankungen in mehreren Staaten Voraussetzung für eine Pandemie. Das ist seit der Änderung nicht mehr so.
Heute wird eine Pandemie bereits ausgerufen, wenn sich ein Erreger schnell in mindestens zwei der sechs WHO-Regionen ausbreitet. Wie viele Menschen weltweit erkranken oder gar sterben, ist kein Kriterium mehr.

Nach dem Ausrufen der Schweinegrippe-Pandemie durch die WHO, wurde eine beispiellose Kampagne losgetreten, es folgte Horrormeldung auf Horrormeldung. In Deutschland wurden 35.000 Tote und weltweit 30 Millionen Erkrankte prognostiziert. Dabei berief man sich auf Prof. Dr. med. Adolf Windorfen, Seuchenexperte und von 1997 bis 2006 Leiter des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts.

Die Medien und das Robert-Koch-Institut flunkerten sogar eine 15-Jährige, die an einer Herzmuskelentzündung gestorben war, in ein Opfer der Schweinegrippe um. Mit solchen (falschen) Zahlen verbog man dann die Statistiken und beschwor allein für die EU 1 Million Tote und Infizierter herauf. Monatelang zogen sich die Horror-Szenarien zur Schweinegrippe durch die Schlagzeilen.

Und wie endete es? In Deutschland wurden von April 2009 bis Anfang Mai 2010 rund 226.000 bestätigte Fälle der Schweinegrippe und 250 ihr zurechenbare Todesfälle übermittelt (laut Wikipedia). Mit anderen Worten: Die gleichen Akteure wie heute logen schon mindestens zweimal eine Pandemie herbei und schürten grundlos Panik – ein Skandal erster Güte.
Auch Prof. Christian Drosten schürte damals schon die Panik. 2010 sagte er: „Die Schweinegrippe breitet sich immer schneller in Deutschland aus. Die Welle hat begonnen.“

Kommt Ihnen das auch so bekannt vor?
Wie zuvor bei der Vogelgrippe wurden Impfstoffe bestellt, allein Deutschland gab 700 Millionen Euro aus, die in den Kassen gewissen Konzerne landeten. Und wie zuvor wechselten einige der beteiligten Akteure später in die Privatwirtschaft – genauer: in eben jene Konzerne, die an der Krise Geld verdienten.

Leider ist das Gedächtnis der Menschen ungeheuer kurz, sie erinnern sich nicht mehr an diese Fakten und die Medien überschütten uns weiterhin mit Horrormeldungen, die alles andere überdecken und Panik schüren.

Menschen in Panik denken nicht mehr normal.
Ich möchte mir nicht einmal ausmalen, wie wir in einigen Monaten oder Jahren auf diese Zeit zurückblicken werden. Millionen Arbeitslose, eine zerstörte Wirtschaft, keine Grundrechte mehr, sogar Zwangsimpfungen werden angeregt.
Kritiker der Zwangsimpfung verweisen darauf, dass die “körperliche Unversehrtheit” in Artikel 2 (Abs. 2) unserer Verfassung festgeschrieben ist. Allerdings können spezifische Gesetze das Recht auf körperliche Unversehrtheit außer Kraft setzen bzw. einschränken.

Das Jura-Forum belehrt uns: “Auch ein eventuell auftretender Seuchenfall kann dazu führen, dass nach § 20 IfSG (Infektionsschutzgesetz) Menschen zwangsweise geimpft werden müssen.“

Dass der gegenwärtige “Seuchenfall” dazu genutzt wird, alle wesentlichen Grundrechte aufzuheben.

Kleiner Funfact: Schon damals war einer der lautesten Kritiker der Schweinegrippe-Panikmache durch Prof. Drosten & Co ein gewisser Wolfgang Wodarg. Heute wird Wodarg in den Medien als unseriös verunglimpft. Doch er hatte Recht behalten.

Ich schließe mit mit einem Zitat von George Orwell : “Je weiter eine Gesellschaft von der Wahrheit abdriftet, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.”



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