Groko wollte mit Klima von Euro und Asyl ablenken − und macht sich zur Geisel

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Von Hans Heckel auf PAZ

Mit ihren Maßnahmen beißt die Regierung bei den Klimafanatikern auf Granit. Die Folgen des Pakets sind dennoch gravierend.

Immer lauter warnen Experten vor den verheerenden Folgen der deutschen „Klimapolitik“ − sowohl für die Menschen (wachsende Kosten und schwindende Arbeitsplätze) und für die Wirtschaft (De-Industrialisierung und Abwanderung ganzer Produktionszweige) als auch für die Umwelt (Vogel- und Insektensterben, Trockenheit und Landschaftszerstörung durch Windräder).

Selbst wenn man der These vom menschengemachten Klimawandel folgt, bleiben die deutschen Maßnahmen für das Weltklima völlig bedeutungslos. 1400 neue Kohlekraftwerke sind global in der Planung. Auch wenn Deutschland alle seine Werke abschaltet, merkt der Planet davon gar nichts. Das „Klimapaket“ bleibt also in dieser Hinsicht ein Nullsummenspiel ohne Effekt.

Dafür schlagen die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Verwüstungen der ständig schneller rotierenden „Klimapolitik“ in voller Zerstörungsmacht durch. Die Frage, mit der sich kritische Deutsche den Kopf zermartern, lautet: Sieht die etablierte Politik das nicht? Wenn doch, warum tut sie das?

Weil sich die Regierung Merkel selbst in eine Falle manövriert hat. Mit der zunehmend spürbar werdenden Massen-Enteignung durch den Euro und die Flutung des Landes durch Asylsucher hat Schwarz-Rot tiefe Wunden in das Land und das Vertrauen der Bürger in die politische Führung geschlagen. Am Aufstieg der AfD lässt sich das Ausmaß des Unmuts nur teilweise ablesen, da die Partei in weiten Teilen des Volkes mit großer Skepsis, ja Ablehnung betrachtet wird. Die wahre Zahl der Enttäuschten, ja Wütenden liegt weit höher, als es die AfD-Resultate zeigen.
Da sich Empörung aber nicht frontal abstellen, sondern nur auf ein anderes Objekt umlenken lässt, hat das Regierungslager die „Klima-Angst“ als ideales Ablenkungs-Instrument von der Wut über Euro und Asylflut entdeckt. Hiermit hat man sich jedoch zur Geisel von Klimafanatikern und Linksextremisten sowie dahinter stehenden interessierten Kreisen gemacht, die nun zur erbarmungslosen Jagd blasen.

Da ist es natürlich keine Überraschung, dass von dort das „Klimapaket“ der Groko umgehend als völlig unzureichend zurückgewiesen wird. Fanatikern und Extremisten ist es nie genug. Das liegt in ihrer Natur und in der Dynamik fanatischer „Bewegungen“, die nicht aufhören können, bis das Maß an Idiotie und Übertreibung seine in der Geschichte stets katastrophalen Ergebnisse zeitigt.

Euro, Asylflut, Klimafanatismus: Der Ablauf des (vor allem deutschen) Dramas folgt Goethes Faust. Auch heute ist es der Fluch der einen bösen Tat, der die nächste hervorspeit. Wo das endet? Schon erklären Klimafanatiker Freiheit und Demokratie für nur eingeschränkt vereinbar mit dem Ziel, „die Welt zu retten“. Da kommt Bekanntes hoch.



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