Pressekartell statt Pressefreiheit

Einer der Höhepunkte der Friedlichen Revolution 1989 war, als die Medien der Noch-DDR verkündeten, sie wollten in Zukunft nur noch die Wahrheit berichten. Das Vorbild dafür sollte die freie Westpresse sein. Ein Vierteljahrhundert später haben wir eine Medienlandschaft, die sich ihre Wahrheiten nach ihren ideologischen Präferenzen konstruiert. Natürlich kann man unter Freiheit auch verstehen, hemmungslos und ungeprüft voneinander abzuschreiben. Das ist es aber nicht, was die Bürger von den Medien erwarten. Die wollen immer noch neutrale, gut recherchierte, wahrheitsgemäße Nachrichtenübermittlung.

In den vergangenen Monaten tauchten immer wieder Meldungen auf, die den Anschein erweckten, die Deutschen hätten es sich angewöhnt, mit tausenden Euros spazieren zu gehen, um sie auf der Straße, in der Bahn, im Taxi oder im Altkleidersack zu verlieren, damit ehrliche Flüchtlinge sie finden und abliefern können. „Pressekartell statt Pressefreiheit“ weiterlesen

Die Polizei ist hoffnungslos überfordert

Nach dem gegen mich inszenierten Shitstorm erreichten mich viele Mails. Besonders interessant ist die Einschätzung eines Polizeibeamten:

Sehr geehrte Frau Lengsfeld!
Ich bin über Ostern auf Ihre Internetseite gestoßen und möchte Ihnen hiermit meine Anerkennung für Ihre treffenden Kommentare und Beschreibungen der gegenwärtigen Krisensituation aussprechen. Meine Kurzformel hierfür lautet: In den Medien ist immer von einer Flüchtlingskrise die Rede. Meine These ist, dass wir keine Flüchtlingskrise sondern eine Regierungskrise haben!
Ihre Situationsbeschreibungen kamen mir beim Lesen sehr bekannt vor, weil ich inhaltlich die gleiche Kritik an unserer Bundesregierung und Frau Merkel formuliert habe (wenn auch nicht so exakt wie Sie). „Die Polizei ist hoffnungslos überfordert“ weiterlesen

Wie man einen Shitstorm erzeugt

Sobald ich meine Gegendarstellung zum Artikel der Huffington- Post auf meine Facebook- Seite gestellt und meine Freunde gebeten hatte, mir bei der Suche nach dem Original- Post behilflich zu sein, wurde die Seite abgeschaltet. Eine Erklärung dafür habe ich bis jetzt nicht bekommen.

Meine Autorinnen- Seite bei Facebook wurde zwar nicht gesperrt, aber der Text meiner Stellungnahme verschwand auch hier sehr schnell.

Da ist wohl jemand an der Wahrheit nicht interessiert!

Der einzige Journalist, mit dem ich gesprochen habe, war vom „Tagespiegel“. Der hat dann für die zweite Welle des Shitstorms gesorgt, indem er mir seine Frage:“Könnte es nicht aus Versehen passiert sein?“ als meine Aussage in den Mund legte. Ich habe nie gesagt, dass der Post aus Versehen passiert sein könnte.

Insgesamt ist festzustellen: Niemand, nicht einmal die Huffington- Post, behauptet, dass der Post von mir stammt. Es wird nur der Anschein erweckt. Es ist eine Rufmordkampagne!

 

Gelobt sei die Huffington-Post!

Das ist Journalismus vom Feinsten! Die Huffington- Post publiziert einen großen Artikel über einen Post auf meiner Facebook- Seite, die immerhin von 5000 Freunden besucht und bestückt werden kann. Sie sagt mitten im Artikel selbst: „Ob der Facebook-Beitrag tatsächlich von Vera Lengsfeld stammt, ist bislang nicht geklärt. Vera Lengsfeld war zunächst für eine Stellungnahme der Huffington Post nicht zu erreichen.“

Tatsache ist, niemand von der Huffington- Post hat versucht, mich zu erreichen. Dann hätte es auch keine Story gegeben, denn dann hätten sie erfahren, dass dieser Post nicht von mir stammt, sondern von einer meiner Facebook- Freundinnen. Mit etwas Recherche hätte das die Huffington- Post auch selbst rauskriegen können.

Meine gute Kinderstube verbietet mir, diese Art von Journalismus als das zu bezeichnen, was er ist. Völlig unverständlich aber ist, dass mein Sohn, der überhaupt nichts mit der Sache zu tun hat, mit reingezogen wurde.

Der schmutzige Deal mit der Türkei

Es rauschte wieder einmal gewaltig im Blätterwald, als in der letzten Woche der EU- Gipfel mit einem Ergebnis endete, dass der Öffentlichkeit endlich als „europäische Lösung“ verkauft werden konnte, für die unsere Kanzlerin seit Monaten so hart gearbeitet hat.

Hätte sie sich lieber auf die faule Haut gelegt und uns mit ihren Verschlimmbesserungen der Einwanderungskrise verschont. „Der schmutzige Deal mit der Türkei“ weiterlesen

An alle Abonnenten

Eben wurde ich informiert, dass im automatischen Newsletter „Die Gottspielerin“ als mein Artikel ausgegeben wurde. Deshalb stelle ich noch einmal klar: Es ist ein Gastbeitrag von Bettina Röhl auf meinem Blog.

Die Gottspielerin

Von Bettina Röhl

Wie absurd Merkels Kanzlerschaft geworden ist, erkennt man auch daran, dass es inzwischen Linksradikale sind, die auf Merkel-Kritik allergisch reagieren und dass es die Grünen sind, die mit der CDU koalieren und Merkel um jeden Preis behalten wollen. Trotz Kritik aus den eigenen Reihen, bleiben ihre Umfragewerte konstant bei 34/35 Prozent.

Immerhin, die CDU-Wähler haben Merkel am vorvergangenen Sonntag eine empfindliche, allerdings für einen Politikwechsel nicht ausreichende Ohrfeige verpasst. Die Masse der CDU-Anhänger hat jedoch erstaunlich geduldig erneut die Gottspielerin Merkel gewählt „Die Gottspielerin“ weiterlesen

Lebt denn die alte CDU noch?

Ja, sie lebt noch! Jedenfalls im „Weihenstephaner“ am Hackeschen Markt in Berlin. Die beiden Räume im historischen Gewölbekeller sind proppenvoll.

Eingeladen hat der Leiter des „Forums Mittelstand“ Stefan Friedrich.

Auf dem Programm stehen der Staatsrechtler Rupert Scholz, der ehemalige Innenminister Hans- Peter Friedrich (CSU) und Sebastian Czaja, der frisch gekürte Spitzenkandidat der FDP für die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Alle drei Redner sind als Kritiker der „Flüchtlingspolitik“ der Kanzlerin bekannt. „Lebt denn die alte CDU noch?“ weiterlesen

Idomeni ist nur die Spitze des Eisbergs

Beinahe hätte es geklappt. Am Morgen nach der Landtagswahl sollten tausende „Flüchtlinge“ die Grenze zu Mazedonien überschreiten und Europa unter Druck setzen.

Die Sache ging schief, weil am Vorabend des für den Marsch angesetzten Termins drei Menschen bei dem Versuch, den Grenzfluss an der von den „Aktivisten“ bezeichneten Stelle zu überqueren, ertrunken waren. Das hielt die Organisatoren aber nicht auf. Sie ließen zu, dass selbst Kinder auf den lebensgefährlichen Weg mitgenommen wurden.

Die Aktion war sorgfältig geplant- nicht von den Flüchtlingen selbst, sondern anscheinend von deutschen, steuergeldfinanzierten Linksextremisten, verniedlichend „Aktivisten“ genannt. Was die gesamte Presse, die vor Ort und in den heimischen Redaktionen die Inszenierung verfolgte, nicht hinterfragte, hat ein Einzelkämpfer, Don Alphonso von faz online, sauber recherchiert. Sein Bericht „ Wie man in Idomeni eine humanitäre Katastrophe inszeniert“ liest sich wie ein Krimi. „Idomeni ist nur die Spitze des Eisbergs“ weiterlesen