Gelobt sei die Huffington-Post!

Das ist Journalismus vom Feinsten! Die Huffington- Post publiziert einen großen Artikel über einen Post auf meiner Facebook- Seite, die immerhin von 5000 Freunden besucht und bestückt werden kann. Sie sagt mitten im Artikel selbst: „Ob der Facebook-Beitrag tatsächlich von Vera Lengsfeld stammt, ist bislang nicht geklärt. Vera Lengsfeld war zunächst für eine Stellungnahme der Huffington Post nicht zu erreichen.“

Tatsache ist, niemand von der Huffington- Post hat versucht, mich zu erreichen. Dann hätte es auch keine Story gegeben, denn dann hätten sie erfahren, dass dieser Post nicht von mir stammt, sondern von einer meiner Facebook- Freundinnen. Mit etwas Recherche hätte das die Huffington- Post auch selbst rauskriegen können.

Meine gute Kinderstube verbietet mir, diese Art von Journalismus als das zu bezeichnen, was er ist. Völlig unverständlich aber ist, dass mein Sohn, der überhaupt nichts mit der Sache zu tun hat, mit reingezogen wurde.

Der schmutzige Deal mit der Türkei

Es rauschte wieder einmal gewaltig im Blätterwald, als in der letzten Woche der EU- Gipfel mit einem Ergebnis endete, dass der Öffentlichkeit endlich als „europäische Lösung“ verkauft werden konnte, für die unsere Kanzlerin seit Monaten so hart gearbeitet hat.

Hätte sie sich lieber auf die faule Haut gelegt und uns mit ihren Verschlimmbesserungen der Einwanderungskrise verschont. „Der schmutzige Deal mit der Türkei“ weiterlesen

Die Gottspielerin

Von Bettina Röhl

Wie absurd Merkels Kanzlerschaft geworden ist, erkennt man auch daran, dass es inzwischen Linksradikale sind, die auf Merkel-Kritik allergisch reagieren und dass es die Grünen sind, die mit der CDU koalieren und Merkel um jeden Preis behalten wollen. Trotz Kritik aus den eigenen Reihen, bleiben ihre Umfragewerte konstant bei 34/35 Prozent.

Immerhin, die CDU-Wähler haben Merkel am vorvergangenen Sonntag eine empfindliche, allerdings für einen Politikwechsel nicht ausreichende Ohrfeige verpasst. Die Masse der CDU-Anhänger hat jedoch erstaunlich geduldig erneut die Gottspielerin Merkel gewählt „Die Gottspielerin“ weiterlesen

Lebt denn die alte CDU noch?

Ja, sie lebt noch! Jedenfalls im „Weihenstephaner“ am Hackeschen Markt in Berlin. Die beiden Räume im historischen Gewölbekeller sind proppenvoll.

Eingeladen hat der Leiter des „Forums Mittelstand“ Stefan Friedrich.

Auf dem Programm stehen der Staatsrechtler Rupert Scholz, der ehemalige Innenminister Hans- Peter Friedrich (CSU) und Sebastian Czaja, der frisch gekürte Spitzenkandidat der FDP für die bevorstehende Abgeordnetenhauswahl in Berlin.

Alle drei Redner sind als Kritiker der „Flüchtlingspolitik“ der Kanzlerin bekannt. „Lebt denn die alte CDU noch?“ weiterlesen

Idomeni ist nur die Spitze des Eisbergs

Beinahe hätte es geklappt. Am Morgen nach der Landtagswahl sollten tausende „Flüchtlinge“ die Grenze zu Mazedonien überschreiten und Europa unter Druck setzen.

Die Sache ging schief, weil am Vorabend des für den Marsch angesetzten Termins drei Menschen bei dem Versuch, den Grenzfluss an der von den „Aktivisten“ bezeichneten Stelle zu überqueren, ertrunken waren. Das hielt die Organisatoren aber nicht auf. Sie ließen zu, dass selbst Kinder auf den lebensgefährlichen Weg mitgenommen wurden.

Die Aktion war sorgfältig geplant- nicht von den Flüchtlingen selbst, sondern anscheinend von deutschen, steuergeldfinanzierten Linksextremisten, verniedlichend „Aktivisten“ genannt. Was die gesamte Presse, die vor Ort und in den heimischen Redaktionen die Inszenierung verfolgte, nicht hinterfragte, hat ein Einzelkämpfer, Don Alphonso von faz online, sauber recherchiert. Sein Bericht „ Wie man in Idomeni eine humanitäre Katastrophe inszeniert“ liest sich wie ein Krimi. „Idomeni ist nur die Spitze des Eisbergs“ weiterlesen

Flüchtlingshelfer gehen in Idomeni über Leichen

Im Wahlkampfgetöse ging unter, dass sich der Dauerminister der Regierung Kohl, Norbert Blüm, am Wahlwochenende auf den Weg in einen ganz besonderen Abenteuerurlaub gemacht hat. Er flog nach Griechenland und fuhr nach Idomeni, um pressewirksam in einem Flüchtlingszelt zu übernachten. Nachdem die Fotos im Kasten waren, kehrte er sogleich in seine Bonner Villa zurück. Seine Aktion war etwa so geschmacklos, wie die Party von „Cinema for Peace“ während der letzten Berlinale, bei der die elitäre Gesellschaft ihren Champagner in Rettungsfolien gewickelt schlürfte. „Flüchtlingshelfer gehen in Idomeni über Leichen“ weiterlesen

Das schwarzrotgrüne Politik- Kartell schaltet auf stur

Am Tag nach der für alle etablierten Parteien desaströsen Wahl ist das Signal unmissverständlich: Wir machen weiter, wie bisher. Das Ergebnis wird einfach in eine 80%- Zustimmung zur Allparteien- Koalition umgelogen. Einen ähnlichen Erfolg hatte bisher nur die SED aufzuweisen, die ihre politischen Konkurrenten einfach in die Nationalen Front gezwungen und entmündigt hat.

Kanzlerin Merkel, die eine „schwarz-rot-grünen Koalition… in der Flüchtlingsfrage geschmiedet hat“, wie Jacob Augstein jubelt, hatte keine Gewalt nötig. „Das schwarzrotgrüne Politik- Kartell schaltet auf stur“ weiterlesen

Merkel ist die Kanzlerin von Rot- Grün!

Wer es nicht glauben wollte, dem wurde es von den gestrigen Landtagwahlen bestätigt: Merkel ist die Kanzlerin von Rot- Grün. Die „Zeit Online“ hat es in einer ersten Reaktion auf den Punkt gebracht, als sie aus dem Wahlergebnis eine Zustimmung zu Merkels Flüchtlingspolitik herausgelesen hat. Sie zitiert drei Unionspolitiker, von der Leyen, Oettinger und Lammert, die im Ausgang der Landtagswahlen „keinen Grund für einen Kurswechsel“ sehen und zum Durchhalten aufrufen. Von der Leyen , das ist die Frau, die ihren Doktor- Titel behalten darf, obwohl ihre Doktorarbeit etliche Plagiate enthält, die aber keine „ Täuschungsabsicht“ erkennen lassen, formuliert es besonders kühn: Mehr als 80% der Bürger hätten für Parteien gestimmt die „den Kurs der Kanzlerin befürworten“. Das ist wieder keine Täuschungsabsicht, hier wird die Öffentlichkeit für dumm verkauft. „Merkel ist die Kanzlerin von Rot- Grün!“ weiterlesen

Wider den moralischen Totalitarismus der Kanzlerin

In ein paar Jahren, wenn es unsere Demokratie noch gibt, wird man sich fassungslos fragen, wie eine solche Mischung aus Verantwortungslosigkeit und Dilettantismus, die Kanzlerin Merkel ausmacht, jahrelang regieren konnte. Die genaueste Beschreibung des Typs Politiker, den Merkel verkörpert, findet sich bei Alexis de Tocqueville, der von Alphonse de Lamartine gesagt hat: „“Ich weiß nicht, ob ich in der von selbstsüchtigen Ambitionen erfüllten Welt, jemals einem Menschen begegnet bin, der weniger ans Gemeinwohl dachte, als er…Ich habe auch keinen gekannt, der weniger aufrichtig war und die Wahrheit mehr missachtete…Er achtete so wenig auf sie, weil er sich nicht mit ihr beschäftigte…denn er dachte nie an etwas anderes, als an die Wirkung, die er im Augenblick gerade erzielen wollte.“ „Wider den moralischen Totalitarismus der Kanzlerin“ weiterlesen