Ein furchtbares Urteil

Unter großem Jubel der Linksextremisten hat eine Richterin am Landgericht Berlin entschieden, dass die Teilräumung vom 22. Juni der Rigaer Straße 94 rechtswidrig gewesen sein soll. Angeblich soll kein Räumungstitel vorgelegen haben und kein Gerichtsvollzieher anwesend gewesen sein. Der Anwalt der Hauseigentümer hat dieses Urteil indirekt herbeigeführt, indem er durch Abwesenheit glänzte. Wenn eine Partei nicht erscheint, gewinnt die Gegenpartei automatisch.

Also alles in rechtsstaatlicher Butter? Musste die Richterin zwangsläufig zugunsten illegaler Kneipenbetreiber entscheiden? War es nötig, der merkwürdigen Argumentation zu folgen, die Linksradikalen wären seit 2013 in den Räumen zugange, wären also in ihrem „Besitz“ gewesen? Braucht man wirklich einen Räumungstitel der Hauseigentümer, wenn eine Kneipe ohne Lizenz betrieben wird und gilt das künftig für alle Kneipen, oder nur für die Rigaer 94? Vor dem Gesetz sind alle gleich, aber die Linksradikalen sind, wenigstens im Landgericht Berlin bei Richterin Herbst, gleicher. „Ein furchtbares Urteil“ weiterlesen

Wie Edward Snowden die Staatsschnüffler stärkt

„Sie wollen Sicherheit? Dann geben Sie Ihre Rechte ab! So lautet die Logik der Regierungen, die sich seit Beginn des ´Krieges gegen den Terror` mehr denn je beauftragt fühlen, ihre Bürger vor dem Bösen zu bewahren. Edward Snowden deckte im Sommer 2013 das Ausmaß der US- amerikanischen Überwachung auf. Mit ihm schien eine Kehrtwende zum Greifen nahe.“

Mit diesen Worten beginnt das kleine, aber explosive Buch „Die Snowden- Offenbarung“ von Henning Lindhoff, in dem er untersucht, warum das Gegenteil eingetreten ist.

Die globale freie Kommunikation von freien Menschen ist das Schreckensszenario einer jeden Regierung, auch der demokratischen. Denn diese Kommunikation bedeutet ein Bruch des jahrtausendelangen Informationsmonopols der Herrschenden. Deshalb wäre es manchen Politikern, wie John Jay Rockefeller lieber, das Internet wäre nie erfunden worden. Oder, möchte man ergänzen, der Eiseren Vorhang wäre nie gefallen, hinter dem das Informationsmonopol der Regierungen ewig zu sein schien. „Wie Edward Snowden die Staatsschnüffler stärkt“ weiterlesen

Die Wolfskinder von Litauen

Den Begriff Wolfskinder gibt es seit über zweitausend Jahren. Die legendären Gründer von Rom, Romulus und Remus wurden laut Sage von einer Wölfin großgezogen. Seitdem werden Kinder, die ausgesetzt wurden oder in Kriegen ihre Eltern verloren haben und sich allein durchschlagen müssen, Wolfskinder genannt.

Als die Rote Armee im Oktober 1944 die ostpreußische Grenze überschritten hatte, begann eine der größten Fluchtwellen der europäischen Geschichte. Zweieinhalb Millionen Menschen versuchten, sich vor den vorrückenden sowjetischen Truppen in Sicherheit zu bringen. Da die Nazis erst die Flucht in der letzten Minute erlaubten, wer ohne Erlaubnis ging, wurde mit dem Tod bedroht, geriet das Ganze zum Chaos. Viele Trecks wurden von der Roten Armee überholt. Die Menschen, die umkehrten, fanden ihre Häuser zerstört oder besetzt vor. Sie mussten in Kellern, Ställen oder Ruinen Zuflucht suchen. In diesen Wirren wurden viele Kinder aus dem Königsberger Gebiet von ihren Müttern getrennt. Oder sie mussten miterleben, dass ihre Mütter zu Tode vergewaltigt wurden. Es gab tausende elternlose Kinder in den ersten Jahren nach dem Krieg. „Die Wolfskinder von Litauen“ weiterlesen

Die Tigernummer oder: Gibt es in am Gorki-Theater intelligentes Leben?

Von manischem Geltungsbedürfnis befallene Kulturschaffende beendeten vergangene Woche den Versuch einer Selbst-Therapie. Leider ohne Erfolg. Die Aktionen „Tiger fressen Flüchtlinge“ führte nicht zur Gesundung des Berliner Stuhlkreises. Die Menschheit sieht wohl weiteren segensreichen Vorstellungen dieser Koalition gut versorgter Patienten entgegen.

Am Dienstag Abend sollte das lange angekündigte „kommentierte Fressen“ einer angeblichen Flüchtlingsfrau, in Wahrheit eine Schauspielerin, die seit fünf Jahren in Deutschland lebt und guten Anschluss an die linksintellektuelle Schickeria gefunden hat, stattfinden.

Die libyschen Tiger, die zwei Wochen unter Missachtung aller Tierhaltungsregeln, die Zirkusdirektoren bei Androhung drakonischer Strafen einhalten müssen, zur Schau gestellt worden waren, konnten sich auf das Ende ihres Aufenthalts in einer Irrenanstalt freuen. Wenn sie eine Stimme hätten, würden sie das Publikum höchstwahrscheinlich darüber aufklären, dass sie keine libyschen Tiger sind. Mit der Wahrheit nehmen es die Initiatoren der Schmierenkomödie „Flüchtlinge fressen“ ohnehin nicht genau.  „Die Tigernummer oder: Gibt es in am Gorki-Theater intelligentes Leben?“ weiterlesen

George- Tod eines kongenialen Sohnes

Götz George ist tot und in den Nachrufen wird hauptsächlich an „Schimanski“ erinnert. Dabei hat tragischerweise diese Kultfigur den Blick auf den genialen Schauspieler verstellt. Es ist Götz George niemals wirklich gelungen, aus dem Schatten Schimanskis herauszutreten.

Ich bin Götz George einmal persönlich begegnet, bei der Premiere des Filmes „George“, in dem Götz seinen Vater Heinrich George spielt. Er hatte große Hoffnungen auf diesen Film gesetzt, aber sein Wunsch, zu einem differenzierteren Bild über seinen Vater beizutragen, erfüllte sich nicht. Gestern wurde dieser Film noch einmal von 3sat gezeigt, leider zu später Stunde.

Der Film wagt sich mutig auf vermintes Gelände. „George- Tod eines kongenialen Sohnes“ weiterlesen

Warum stoppt keiner diese Gesinnungstäter?

Gestern Nachmittag vor dem Maxim- Gorki- Theater. Vor dem improvisierten Käfig mit „libyschen Tigern“, den gefährlichsten Bestien unter ihren Artgenossen, wie ein Zettel aufklärt, steht eine Gruppe von Stadtbesichtigern per Fahrrad. Bezahlt das so genannte „Zentrum für politische Schönheit“, das genauer Zentrum für fanatische Blödheit heißen sollte, jetzt Stadtführer , damit sie ihre Gäste zum Käfig führen? Trotz der marktschreierischen Werbung, die demnächst die Fütterung der Tiger mit lebenden „Flüchtlingen“ verspricht, wäre ohne die Touristen die Leere gähnend gewesen, denn außer mir und einer Oma mit Enkel war niemand da. Die Oma, wie ich feststellen konnte, war nur gekommen, weil sie hier ihrem Enkel Tiger zeigen wollte, ohne das Eintrittsgeld für den Zoo bezahlen zu müssen. Der Gladiator, der anfangs noch den Käfig beigefügt gewesen sein soll, war nicht zu sehen.Die Tiger auch nicht. Sie hielten ihr Mittagsschläfchen im hinteren Teil des Käfigs. Die Omi musste enttäuscht abziehen, die Radfahrer taten es ihr nach. Ob einer von ihnen wahrgenommen hat, was als Beschallung auf sie niederrieselte, war nicht festzustellen. „Warum stoppt keiner diese Gesinnungstäter?“ weiterlesen

Tallinn- Luxuswohnen im KGB- Haus

Tallinn, die schönste Stadt an der Ostsee ist im Sommer hoffnungslos überlaufen. Besonders wenn Kreuzfahrtschiffe ankern, ist von den vielen Sehenswürdigkeiten kaum etwas zu erkennen. Beschauliches Schlendern und Beobachten fällt aus. Hat man einen der begehrten Aussichtsplätze auf dem Domberg endlich erobert und will sich am Blick auf die Altstadt erfreuen, drängen so viele kampferprobte Touristen nach, dass man seinen Posten bald wieder aufgibt. Erst am Abend wird es ruhiger und unter den vielen Besuchern sind einige Einheimische zu erkennen. Die Jugend trifft sich unter dem Freiheitsdenkmal, das an die erste Unabhängigkeit Estlands erinnert, die nach dem Ersten Weltkrieg errungen wurde.

Dem Denkmal schließt sich ein Hangpark mit uralten Linden an, der zum ältesten Turm der Tallinner Stadtbefestigung hinaufführt. Eine Treppe, geschmückt mit schmiedeeisernen Vasen erinnert an den Bürgermeister, der sie anlegen ließ. Ist man am Turm „Kieck in de Köck“, wird man daran erinnert, wie sehr die Balkendeutschen die Region geprägt haben. Man findet überall in der Stadt deutsche Inschriften.  „Tallinn- Luxuswohnen im KGB- Haus“ weiterlesen

Der Henker von Riga

Der Henker von Riga war ein romantischer Mann. Immer, wenn er seines Amtes walten, einen Adeligen auf dem Marktplatz einen Kopf kürzer machen oder einen armen Sünder vor den Toren der Stadt hängen musste, stellte er eine rote Rose in sein Fenster und alle Rigaer wussten, was bevorstand. Man konnte der Hinrichtung zusehen, oder nicht.

Der Henker wohnte über dem Schwedentor, ein Durchbruch durch ein Haus, den die Schweden machten, um nach der Eroberung Rigas schneller in die Stadt zu gelangen. Wegen der Grausamkeit der Eroberer war es den Lettinnen streng untersagt, Beziehungen zu schwedischen Soldaten zu unterhalten. Ein Mädchen verliebte sich dennoch in einen Schweden. „Der Henker von Riga“ weiterlesen

Flüchtlinge dürfen sich nicht fressen lassen!

Diese Überschrift der MoPo zeigt, dass unsere Meinungsmacher endgültig nicht mehr ernst zu nehmen sind. Die MoPo stellt tatsächlich die Frage, wie sehr Kunst provozieren darf. Was sich wirklich abspielen soll, ein Selbstmordattentat  zur Erpressung des Rechtsstaates, wird mit keinem Wort erwähnt. Nur durch solche Berichterstattung, die einer Gehirnwäsche gleichkommt, ist es den linksterroristischen Gesinnungstätern vom Zentrum für fanatische Blödheit möglich, ihre Aktionen öffentlich zu inszenieren. „Flüchtlinge dürfen sich nicht fressen lassen!“ weiterlesen

Das angekündigte Selbstmordattentat auf den Rechtsstaat

Das berüchtigte Zentrum für fanatische Blödheit, das sich selbst als „politische Schönheit“ tituliert, ist wieder in Aktion. Hat es in der Vergangenheit schon bewiesen, dass es über Leichen geht und ist dafür von einer willigen Presse auch noch gefeiert worden, wollen die „Künstler“ nun den Beweis antreten, dass sie kein Menschenopfer scheuen, um mediale Aufmerksamkeit zu bekommen.

Ging es bei der letzten „Kunstaktion“ noch darum, eine Leiche zu exhumieren, durch halb Europa zu karren, um sie in Deutschland zu verbuddeln, soll es jetzt mitten in Berlin vor den Augen aller möglichen Schaulustigen und vor nichts mehr zurückschreckenden Medienleuten eine Leiche produziert werden. Die Tiger, die am Montag eine syrische Schauspielerin, die angeblich nichts mehr zu verlieren hat, zerreißen sollen, werden schon zur Schau gestellt.  „Das angekündigte Selbstmordattentat auf den Rechtsstaat“ weiterlesen