Leichte Sprache – Barrierefreies Geldausgeben oder die teueren Auswüchse der Minderheiten-Industrie

Von Gastautor Andreas Zahn

 Herr Seibert, der Regierungssprecher war am 06.06.2017 im NDR zu sehen und forderte die Hamburger auf, doch stolz auf den G20 Gipfel zu sein, der nächsten Monat im Juli 2017 in ihrer Stadt stattfindet. Der Hafen sei doch schließlich das beste Symbol für Internationalität und Weltoffenheit Hamburgs

Regierungsoffiziell inspiriert, bin ich gleich durchs Web gesurft und  zu www.G20.org gefloatet.

In der Mitte der Seite prangen die Logos der Bundesregierung und der G20-Knoten. Rechts oben ein Link „Leichte Sprache“. Neugierig geworden klickte ich darauf, weil ich wissen wollte, was das ist.

Ich konnte nicht ahnen, wie viel Zeit ich aufwenden musste, weil ich der Sache mit der „Leichten Sprache“ und „Barrierefreiheit“ auf den Grund gehen wollte und dabei fast verzweifelt auf Grund lief! Ich hätte freiwillig mit Robinson Crusoe getauscht, um auf meiner Insel von solchen Undingen verschont zu werden. „Leichte Sprache – Barrierefreies Geldausgeben oder die teueren Auswüchse der Minderheiten-Industrie“ weiterlesen

In Eberswalde ist Bikini-Werbung verboten!

Nachdem der Burkini schon wärmstens von Hautärzten gegen Hautkrebs empfohlen wurde, aber die Badenixen trotzdem nicht massenhaft auf den Ganzkörperanzug umsteigen, sind in Eberswalde und im Landkreis Barnim energische Maßnahmen ergriffen worden. Der Modefirma Kräft wurde die Werbung für Bikinis auf Regionalbussen verboten.

In einem Schreiben der Barnimer Busgesellschaft heißt es:

„Die derzeitige Gestaltung halten wir für zu freizügig. Bedenken Sie bitte, dass unser Unternehmen auch den kompletten Schülerverkehr im Landkreis Barnim erbringt und hier eine besondere Verantwortung hat.

Des Weiteren halten wir die Gestaltung auch der Verkehrssicherheit abträglich.“ „In Eberswalde ist Bikini-Werbung verboten!“ weiterlesen

Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern die Medien und die Flüchtlingshelfer

Nach den blutigen Pfingsttagen und ihre nicht minder blutige Fortsetzung ist es an der Zeit, zu analysieren, was uns Tag für Tag an Ereignissen in den Medien serviert wird.

Der Anschlag in London, die Massenpanik in Turin, die Terrorwarnung bei Rock am Ring, die angeblich vom Ramadan verursachten Randalen von „Flüchtlingen“ in Dresden, der Mord am Eis essenden Syrer in Oldenburg, um nur einige Ereignisse zu nennen, haben die verhinderte Abschiebung eines jungen Afghanen in Nürnberg schon wieder weit in den Hintergrund gerückt. Dabei zeigt dieser Fall exemplarisch, was in Deutschland fatal schief läuft. „Nicht die Flüchtlinge sind das Problem, sondern die Medien und die Flüchtlingshelfer“ weiterlesen

Der Anfang vom Ende der Klimareligion und der EU?

Von Gastautor Roger  Letsch

 

Juni 2016, Brexit-Day. Fassungslosigkeit herrscht in ganz Europa. Wie konnte das nur passieren? War nicht allüberall klar und in Stein gemeißelt, dass EU gleichbedeutend mit Zukunft ist und dass man schon ziemlich dumm sein müsse, wenn man auf die Segnungen eines von Brüssel gelenkten Zentralstaates verzichten würde? Und nun das!

Juni 2017, Klima-Exit-Day: Fassungslosigkeit herrscht in der ganzen Welt. Wie konnte das nur passieren? War nicht allüberall klar und in Stein gemeißelt, dass Klimarettung gleichbedeutend mit Zukunft ist und dass man schon ziemlich dumm sein müsse, wenn man auf die Segnungen eines vom IPCC gelenkten Zentralstaates verzichten würde? Und nun das!

Man muss schon mit der Lupe suchen, wenn man Unterschiede in den Reaktionen vom letzten und diesem Jahr finden möchte. Das liegt vor allem daran, dass sich sowohl die Mehrheit der Briten, als auch der Trump-Administration in den Augen der Welt- und Europaretter des gleichen Verbrechens schuldig gemacht hat – der Apostasie. Beide, die EU wie die Klimarettung haben nämlich die entscheidenden Merkmale einer Religion – und Religionen, besonders wenn sie glauben, über die absolute Wahrheit zu verfügen, mögen es gar nicht, wenn man sie ablehnt und verlässt.

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Heiko Maas’ Buch „gegen Rechts“:  Intoleranz im Gewand der Toleranz

 

Von Gastautor Dr. Dr. Rainer Zitelmann

SPD-Justizminister Heiko Maas hat ein Buch „gegen Rechts“ geschrieben. Er plädiert darin für Toleranz gegenüber anderen Meinungen, aber er selbst ist extrem intolerant gegen Andersdenkende. Undifferenziert werden rechte und sogar liberale Meinungen als „extrem“ oder „radikal“ gebrandmarkt und ausgegrenzt.

Heiko Maas, Aufstehen statt Wegducken. Eine Strategie gegen Rechts. Piper Verlag, München 2017, 251 Seiten.

Der Titel des Buches ist Programm: Es geht gegen alles, was „Rechts“ ist. Und dabei wird zwischen rechten und rechtsextremen Meinungen nicht unterschieden. Dabei gehören zu einer Demokratie natürlich linke wie rechte Ansichten – und ebenso wie man zwischen linken und linksextremen Gesinnungen differenzieren muss, so muss man auch zwischen rechten und rechtsextremen Meinungen unterscheiden. Genau das tut Maas nicht. Zu schnell werden legitime Meinungen, die auch von Demokraten vertreten werden können, in die Nähe des Rechtsextremismus bzw. des „Rechtspopulismus“ gerückt. „Heiko Maas’ Buch „gegen Rechts“:  Intoleranz im Gewand der Toleranz“ weiterlesen

„Ich bin in einem Monat wieder da. Und dann bringe ich Deutsche um.“

Dieser Satz eines 20-jährigen Afghanen ist für eine furchtbare Juristin vom Amtsgericht Nürnberg kein Grund, den Mann in Sicherungshaft zu lassen. Auch dass es bei der Festnahme des Mannes zu Tumulten kam, bei denen 9 Polizisten verletzt wurden, scheint keine Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt zu haben.

Die Flüchtlingsinitiative „Mimikri“, die den jungen Afghanen unterstützt, lässt ihre Vorsitzende Dagmar Gerhard verkünden: „Er kann sich nicht erinnern, dass er das gesagt hat.“

Möglicherweise, räumt sie ein, sei ihm so etwas in der „emotionalen Ausnahmesituation“ herausgerutscht – oder aus Wut. „Wenn ja, dann hat er das aber nicht so gemeint und er entschuldigt sich dafür.“ „„Ich bin in einem Monat wieder da. Und dann bringe ich Deutsche um.““ weiterlesen

Gier lohnt sich!

von Gastautor Hanno Vollenweider

Vor fast genau 30 Jahren lief der Blockbuster „Wall Street“ in den Kinos. Dieser Film, der meiner Meinung nach zu den besten seiner Art gehört, erzählt die Geschichte des Nachwuchs-Traders Bud Fox (Charlie Sheen), der sich, verführt von der Illusion des schnellen Geldes, durch den erfolgreichen Corporate Raider Gordon Gekko (Michael Douglas) in kriminelles Insider-Trading verwickeln lässt. Einer der Höhepunkte dieses Meisterwerks der Einblicke in die Abgründe der Wall-Street ist Gekkos manipulative Ansprache vor einer Gruppe von Aktionären, in der er seine zweifelhafte „Gier ist gut“- Philosophie propagandiert und damit seine Vorhaben durchsetzen kann. Wer den Film kennt, der weiß wie er endet: Gekkos Gier bringt ihn schlussendlich ins Gefängnis – wo er auch hingehörte.

Nun, das ist Hollywood und da enden die meisten Filme bekanntlich gut. Die Realität sieht jedoch anders aus. Wer mein Buch gelesen hat, für den sind meine Zeilen über Gordon Gekko nichts Neues, hat er mich doch dazu inspiriert, ein ganzes Kapitel „Gier ist gut“ zu nennen, in dem ich über „legale Steuergestaltung“ einiger deutscher Prominenter wie z.B. meinem „Freund“ Carsten Maschmeyer berichte, dabei geht es im Großen und Ganzen um die sog. Cum-Ex-Deals, auch Dividendenstripping genannt – und genau zu diesem Kapitel gibt es Neuigkeiten, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. „Gier lohnt sich!“ weiterlesen

Angela Merkel aus der Nähe

Der Titel ist ein großes Understatement, er verzichtet auf alles Reißerische. Das macht die Lektüre des Buches von Josef Schlarmann, Bundesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung der Union und damit Mitglied des Bundesvorstands der CDU, um so brisanter. Schlarmann legt eine nüchterne Analyse der Politik unserer Bundeskanzlerin vor, die nur einen Schluss zulässt: Angela Merkel ist die schlechteste Bundeskanzlerin, die Deutschland je hatte (Rainer Zitelmann). Die verheerenden Folgen ihrer Entscheidungen werden in ein paar Jahren unser Land mit voller Wucht treffen.

Schlarmann beginnt seine Analyse mit dem Reformparteitag der CDU im Dezember 2003 in Leipzig. Damals nahmen die Delegierten mit großer Mehrheit zwei Konzepte an. Das Steuerkonzept von Friedrich Merz, wonach es anstelle des Progressionstarifs nur noch drei Steuersätze von 12, 24 und 36 Prozent geben sollte und die Gesundheitsprämie von 180 Euro monatlich von Roman Herzog, die den lohnabhängigen Krankenversicherungsbeitrag ersetzen sollte. Merkel ließ sich als Reformpolitikerin feiern und zog mit dem Motto: „Reformieren – Sanieren – Investieren“ in den Wahlkampf 2005. „Angela Merkel aus der Nähe“ weiterlesen

Das Land der Seen, Sümpfe und der SS 20

Es gibt sie noch, die weitgehend unbekannten Teile der Welt. Eines davon ist Karelien. Schon der Landeanflug eröffnet bei wolkenlosem Himmel den Blick auf eine atemberaubend Landschaft: Der herrliche Onega-See, der Alexander Puschkin so beeindruckt haben soll, dass er dem Helden seines berühmten Versepos` den Namen Eugen Onegin gab, hat zahllose kleinere Begleiter. Zwischen den Seen liegen ausgedehnte Birkenwälder, die gerade dabei sind, sich frisches Grün zuzulegen. Eine Wohltat für die Augen.

Unser Ziel ist Petrosawodsk, eine Stadt, die von Peter dem Großen gegründet wurde und als erste seinen Namen trug. Sawod ist das russische Wort für Werk, die Stadt war also Teil des Plans, Russland zu industrialisieren. Wegen der reichen Eisenvorkommen der Gegend wurden hier vor allem Waffen hergestellt. Eine wesentliche Rolle wurde dabei den Verbannten zugewiesen, die in diese entlegene Region in Russlands Weiten geschickt wurden. Im letzten Jahrhundert wurden die Solowezki-Inseln das Modell des sowjetischen Lagersystems. Das Lager Solowki war Russlands erstes großes Häftlingslager. Als Alexander Solschenizyn den Begriff Archipel Gulag prägte, dachte er auch an den Archipel Solowki. „Das Land der Seen, Sümpfe und der SS 20“ weiterlesen

Die Qualen des Dimitri Schostakowitsch

Die Söhne Mannheims, die sicher die Kampagne gegen ihren Sänger Xavier Naidoo kaum erträglich fanden, könnten sich trösten: Wir leben noch lange nicht in der schlimmsten aller Zeiten. Die mussten andere ertragen. Ab und zu wäre es nützlich, zur Kenntnis zu nehmen, mit welchen Problemen frühere Generationen zu kämpfen hatten.

Den Leidensweg des genialen Komponisten Dimitri Schostakowitsch beschreibt der renommierte Autor Julian Barnes in seinem neuesten Buch „Der Lärm der Zeit“. In drei Episoden: „Auf der Treppe“, „Im Flugzug“ und „Im Auto“ wird die Geschichte eines ganzen Lebens erzählt.

In der Eingangsszene begegnen wir Schostakowitsch mitten im Krieg auf einem Bahnsteig zwischen Moskau und dem Ural. Schostakowitsch, behangen mit Knoblauchketten an Hals und Handgelenken, um sich gegen den grassierenden Typhus zu schützen, gießt einem beinlosen Bettler auf einem primitiven Holzrollbrett und einem Mitreisenden ein Glas Wodka ein. Drei ist die traditionelle Zahl der Wodkatrinker. Die Gläser stoßen aneinander. Schostakowitsch hört dabei etwas, was seine Mittrinker nicht hören… „Die Qualen des Dimitri Schostakowitsch“ weiterlesen