Die Merkel’sche Schenkung

Von Gastautorin Barbara Köster

Erstveröffentlichung: Philosophia Perennis

Die Konstantinische Schenkung, die Rom und die Welt dem Papsttum zu Füßen legte, war eine Fälschung und galt lange Zeit als wahr. Die Merkel’sche Schenkung, die Deutschland dem Islam übereignet, gilt als Fälschung, als fake news, und wird nur von einer Minderheit schon als wahr erkannt.

In der Mehrheit sind wir nicht mehr Papst, sondern Islam. Wir sind Kritiklosigkeit, Akklamation und Affirmation. Statt schamlos in der Schuldzuweisung an andere bei eigenem Versagen sind wir allerdings schamlos in der Selbstanklage.

Die Unvergleichlichkeit des Korans wird die Unvergleichlichkeit der Schuld der Deutschen aber bald ablösen.

Merkel trägt jetzt öfter ein feldgraues Jackett mit Klappen auf der Brust und einem Stehkragen. Es ist das strenge, freudlose Statement einer alternativlosen Mode. Die Essenz ihrer scheinbar bunten Politik. Karl Lagerfelds Meinung dazu würde mich interessieren.

Merkel hat dankenswerterweise offenbart, dass Regieren bedeutet, Gesetze zu brechen. Normalerweise geschieht dies hinter den Kulissen. Sie hat offengelegt, dass eine Regierung nicht dem eigenen Volk verpflichtet ist. Sie macht Ungeheuerlichkeiten sichtbar, auch wenn es längst nicht jeder sehen will: Die Abschaffung des eigenen Volkes und seiner Nation. „Die Merkel’sche Schenkung“ weiterlesen

Trumps nächster Paukenschlag: Ausstieg aus dem „U.N. Global Compact on Migration“ zur Erzwingung von Massenzuwanderung

 

von Gastautor Dr. Wolfgang Hintze

Von den deutschen Medien weitgehend unbeachtet hat Donald Trump neben seiner aufsehenerregenden Entscheidung über die Verlegung der Botschaft von Tel-Aviv nach Jerusalem einen weiteren Paukenschlag gelandet.

In einer Rede am Freitag in Pensacola, Florida, feierte Präsident Donald Trump [1] seine Entscheidung, die USA-Delegation aus den zur Zeit laufenden Verhandlungen über den so genannten “Global Compact on Migration” zurückzuziehen, der die Absicht verfolgt, die Masseneinwanderung in wohlhabende Länder voranzubringen und zwar unabhängig von den nationalen Gesetzen und den Ansichten der Wähler dieser Länder. [2]

“Ich habe unlängst die USA aus dem Planungsvorhaben der UNO für eine globale Steuerung von Einwanderung und Flüchtlingspolitik zurückgezogen.” sagte Trump vor einem erregten Publikum, und nannte den „Global Compact“ einen „no-borders“-Plan.

“Ich habe kürzlich davon gehört … keine Grenzen, jeder kann hereinkommen! Mit Ihrer Erlaubnis, ich habe diesen Plan abgelehnt, ist das okay?“, fuhr Trump fort.

Der Plan, den Trump meint, ist der “Global Compact on Migration” der UNO für den die Obama- Administration im vergangenen Jahr ihre Mitarbeit zugesagt hatte. In dieser Woche haben in Puerto Vallarta in Mexicko die Gespräche begonnen über den hochambitionierten Plan der UNO zur Schaffung einer „sicheren, regulären und geordneten“ Migration von der dritten Welt in die wohlhabenden Länder Europas und Nordamerikas. Am Vorabend der Gespräche hat Trump jedoch die Entscheidung Obamas revidiert und die US-Verhandlungsdelegation abgezogen.

„Ich habe ihnen gesagt, nicht nur lehnen wir eine „no borders“-Politik ab, sondern wir wollen die stärksten Grenzen, die es je gegeben hat“, rühmte sich Trump. „Amerika ist ein souveränes Land. Wir legen unsere Einwanderungsregeln selber fest. Wir hören nicht auf ausländische Bürokraten.“

Die Einzelheiten des „Global Compact“ sind noch auszuarbeiten, aber die Grundzüge, zu der sich die Obama-Administration unter dem Namen “New York Declaration for Refugee and Migrants” bekannt hatte, ist ein Albtraum für Verfechter von Einwanderungsbeschränkungen und Fürsprecher von sicheren Grenzen.

Trump dagegen lieferte eine unmissverständliche populistisch-nationalistische Vision nationaler Souveränität und Regierungsgewalt. „Amerika ist mehr als ein Ort auf der Landkarte, es ist eine Nation“, rief er der Menge zu. „Unsere Agenda ist pro-Familie, pro-Polizei, pro-Arbeiter und 100% pro-Amerika.“

[1] 08.12.17 http://www.breitbart.com/big-government/2017/12/08/trump-touts-rejection-of-u-n- plan-to-force-mass-third-world-immigration/

[2] 03.12.17 http://http://www.breitbart.com/big-government/2017/12/03/trump-overrules-deputy- deflates-un-immigration-treaty/

https://www.iom.int/global-compact-migration

 

Referendare fordern Berufsverbot für politischen Häftling der DDR

Von Gastautor Siegmar Faust

Im Oktober 2017 besuchte eine größere Gruppe von Geschichts- und Sozialwissenschaftsreferendaren beiderlei Geschlechts aus NRW die Gedenkstätte im ehemaligen Stasigefängnis Berlin-Hohenschönhausen. Sie hatten eine dreistündige Führung mit einem Zeitzeugen gebucht. Immerhin waren acht Teilnehmer (die ein Drittel der Gruppe ausmachten) von der Gedenkstätte, wie sie schrieben, „nachhaltig beeindruckt“. Mit dem Modewort „nachhaltig“ scheinen sie jedoch ein Problem zu haben, wenn sie solch ein Adjektiv ausgerechnet in einem Beschwerdebrief an die Gedenkstättenleitung einfügen. „Referendare fordern Berufsverbot für politischen Häftling der DDR“ weiterlesen

Kinderwelt – Brutstätte des Rassismus

Von Gastautor Josef Hueber

Meine Enkelin brachte vor kurzem vom Kindergarten das politisch korrekte Update eines Liedes mit nach Hause, das meine Generation noch auf dem Gymnasium in der rassistischen Version zum Einüben des Kanons singen musste: „C-A-F-F-E-E, trink nicht so viel Kaffee!“ Das Lied ist zugleich eine Art Vorläufer des Nudgings gegen ungesunde Ernährung. Der Kaffee, so lehrte es uns beim fröhlichen Singen, sei ungesund und außerdem ein „Türkentrank“, der „nicht für Kinder“ geeignet sei, weil er „blass und krank“ mache. Die Mahnung am Schluss der Strophe belehrte den Kaffeeaddict: „Sei doch kein Muselmann, der ihn nicht lassen kann.“ „Kinderwelt – Brutstätte des Rassismus“ weiterlesen

Schulalltag in Deutschland: Lehrerin wird von Schülern und Schulleitung schikaniert!

Von Gastautor

Meine Tochter (42) hat sich Ihren Traum erfüllt, als Lehrerin Schüler zu unterrichten. Als Klassenlehrerin konnte sie in einer Realschule in NRW außerhalb von Köln eine 5. Klasse erfolgreich bis zum Abschluss führen. Mit großem Dank und Anerkennung ihrer Leistungen als Klassenlehrerin hat sich ihre Klasse bei der Abschlussfeier mit zahlreichen Geschenken von ihr verabschiedet.
Weil sie sich auch örtlich verbessern wollte, hat sie sich in eine Kölner Realschule versetzen lassen und musste hier feststellen, dass diese Kölner Realschule überwiegend von lernunwilligen, teilweise extrem pöbelnden Schülern besucht wurde und wird.
Gleich zu Beginn des Unterrichts im ersten Schulhalbjahr 2016 wurde ihr von pöbelnden Schülern gesagt, dass sie schon mal einen Lehrer von dieser Schule gemobbt haben und das auch sie nicht lange hierbleiben wird.
Hier einige Auszüge des Schulalltags:
Die 5. Klasse ist gemischt, der kleinere Teil der Schüler ist deutsch, soweit ich weiß, sind auch drei Förderschüler darunter.
Schüler während des Unterrichts:
Werfen mit dem Experimentiermaterial um sich,
bewerfen auch die Lehrerin,
verdrecken den Fußboden, wollen nicht sauber machen,
verstecken Material im Raum,
randalieren, schreien und toben oberhalb eines Schallpegels von 85 dBA und boykottieren den Unterricht,
trinken provozierend Tee aus ihren Thermoskannen im Fachraum, hinterlassen eine Teepfütze,
rülpsen,
Jacken werden anbehalten,
Taschen liegen auf dem Tisch,
Kaugummi im Mund,
reden, schreien,
beleidigen Mitschüler,
keine Reaktion auf Anweisungen der Lehrerin,
Störungen während der Prüfungen,
treten massiv unverschämt, beleidigend und provozierend auf und verweigern ganz offen ihre Mitarbeit,
mutwillig zerbröseltes Versuchsmaterial,
spielen Karten,
weigern sich die Jacken auszuziehen, Taschen vom Tisch zu nehmen,
lautstarke Gespräche quer durch den Raum,
provozieren die Lehrerin, auf die Tische zum Schlafen gelegt,
reagieren gar nicht oder erst nach dem 20. Mal auf eine Aufforderung der Lehrerin,
packen nichts aus,
schreiben nicht mit,
erledigen keine Arbeitsaufträge,
reden mit Nachbarn,
gehen verschwenderisch mit Verbrauchsmitteln um,
nehmen Sachen der Lehrerin vom Pult,
lassen Notizzettel verschwinden,
pflegen auch gerne unaufgefordert ans Pult zu kommen, Notizen der Lehrerin zu lesen und zu verlangen, die Lehrerin solle begründen, warum sie dies und jenes aufschreibt,
verlassen ohne Erlaubnis den Klassenraum,
Tierlaute als Störung oder als Antwort,
Herumlaufen trotz Verbot,
Blick in Notizen und Notenlisten der Lehrerin, trotz ständiger Aufforderung Abstand zu nehmen, zum Pult laufen und nachlesen, was die Lehrerin notiert hat, Anweisungen ignorieren, sich lautstark über die Notizen aufregen, wenn sie andere betreffen „vorlesen“. Schüler zu Lehrerin: “Wenn Sie mir mein Zeugnis (mit einer 5) versauen, mache ich Ihnen das Leben zur Hölle, was glauben Sie, wer Sie sind, Sie sind nur eine Nebenfachlehrerin, erst mal abwarten, wie lange Sie noch hier sind, wir haben schon mal einen Physiklehrer weg gemobbt, was soll das, Sie Hässliche, sind Sie noch ganz dicht, ich kann hier machen, was ich will, Frau XXX (gemeint ist die Schulleiterin) und ich sind so (Fingerkreuzen), die Schulordnung schreib ich nicht ab, da können Sie auch meine Mutter informieren, die anderen reden auch, warum soll gerade ich still sein, Hausordnung schreib ich nicht ab, im Gegensatz zu Ihnen hab ich ein Leben, Sie begehen einen großen Fehler, wenn Sie den meisten eine 5 geben, Sie können dies und das nicht, Sie haben meinen Arm im Fenster eingeklemmt, Sie haben meinen Arm in der Toilettentür eingeklemmt. Weil sie gar keinen richtigen Physikunterricht gehabt hätten, und vorher auch keinen (dabei wurden jede Menge ziemlich abfällige Bemerkungen über den ehemaligen Kollegen gemacht), ist mir egal, interessiert mich nicht, uns wurde gesagt, wir sollen Respekt vor Ihnen haben, aber ich komme rein, schaue in Ihr Gesicht und weiß, vor Ihnen habe ich keinen Respekt, ich höre nicht auf Sie, weil Sie mir nicht pädagogisch genug reagieren. Sie können keinen Unterricht machen, Sie benehmen sich kindischer als sonst was, ich gehe zu Frau XXX, geben Sie es auf! Sie haben es nicht drauf! Warum sagen Sie das immer wieder? Geben Sie doch auf, Sie hören doch eh immer das Gleiche von uns! Es nutzt gar nichts, wenn SIE das sagen! Macht Ihnen das Spaß, alles über uns aufzuschreiben? Schreiben Sie ein Buch über uns? Haben Sie Test? [Diesen Fragesatz „Haben Sie Test?“ verstehe ich gar nicht!] Nein? Warum? Wir müssen auch Hausaufgaben machen! Was, wieso werde immer ich ermahnt? Alle anderen reden und ich werde (direkt) angesprochen?“
Dazu mischen sich dann alle Nachbarn lautstark ein: „Jaaa, der hat gaar nix gemacht! Wo haben Sie eigentlich studiert? Sie sind unfähig, Sie sind eine Lügnerin!“
Weil die Lehrerin, meine Tochter auch mit sämtlichen Hilferufe an die Schulleitung von dieser völlig schutzlos und ohne Unterrichtsbesuche von der Schulleitung alleine gelassen und regelrecht verheizt wurde, habe ich im Januar 2017 eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Schulleiterin eingereicht.
Und plötzlich änderte sich die Lage.
Im zweiten Schulhalbjahr, nach meiner Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Schulleiterin im Januar 2017, wurde und wird meine Tochter zusätzlich von der Schulleiterin schikaniert, verleumdet, genötigt, geärgert, verbal angegriffen oder mit übler Nachrede herabgesetzt.
Beginn einer zunehmenden Zermürbung wegen meiner Dienstaufsichtsbeschwerde mit der bösartigen Wegnahme des gut funktionierenden Mathematikunterrichts in der Klasse 5 c mitten im Schuljahr, denn gerade hier gab es nicht nur positive Rückmeldungen der Schüler, sondern auch von deren Eltern. Plötzliches Interesse am Unterricht meiner Tochter mit fadenscheinigen Bewertungen, als wäre meine Tochter eine unerfahrene Praktikantin. Starrsinnige Verweigerung der Schulleiterin von klärenden Gesprächen für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, welche von meiner Tochter wiederholt angefragt wurden.
Die Weisungsbefugnisse der Schulleiterin gegen meine Tochter und gegen weitere drangsalierte Lehrkräfte enden spätestens da, wo strafbare Handlungen (§ 186 StGB Üble Nachrede, § 187 StGB Verleumdung, § 240 StGB Nötigung) anfangen.
Es ist kriminell, wie die Schulleiterin immer wieder vorsätzlich neutral engagierte Lehrkräfte solange gesundheitsschädigend drangsaliert, bis sie zermürbt diese Schule krank verlassen müssen!
Danach erfolgten drei Dienstgespräche bei der Bezirksregierung ohne Erfolg!
Zudem wird eine erforderliche Mediation zwischen der Schulleiterin und meiner Tochter , welche im dritten Dienstgespräch von der Bezirksregierung im September 2017 angewiesen wurde, doch nicht stattfinden – stattdessen nimmt die Zermürbung und das Mobbing mit Intrigen gegen meine Tochter weiter verstärkt ungehindert ihren Lauf.
Entsprechend habe ich beim Ministerium und der Schulministerin von NRW mehrmals um Beendigung der strafbaren Handlungen gegen meine Tochter ersucht – bis heute (30.11.2017) ohne Erfolg!

 

 

Die Verantwortungslosigkeit der SPD am 30. März 1930

Von Gastautor Hans-Jürgen Wünschel

Nach den Bundestagswahlen wurde die SPD nicht müde zu betonen, dass sie sich immer ihrer staatspolitischen Verantwortung bewusst gewesen ist. Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass diese Behauptung eine lieb gewordene Legende ist.
Wer aber widerlegt Mythen? Wissenschaftler? Politiker? Was ist aber, wenn Mythen notwendig sind, um ein politisches System zu legitimieren bzw. zu stabilisieren?

Fast unausrottbar ist die Meinung, dass die Weimarer Republik an der hohen Zahl der Arbeitslosen, an der Agitation der Linken und Rechten zugrunde gegangen wäre. Das mag wohl für ihr letztes Jahr 1932 gegolten haben, doch da war die Republik kaum noch zu retten. Ist das Experiment in Demokratie – Weimarer Republik – nicht schon Jahre vorher zerstört worden? Haben nicht die vielen Intellektuellen die Substanz von Weimar zerstört? Ganz gleich ob wir an Thomas Mann oder Kurt Tucholsky denken, Weimar hatte keine oder kaum Verteidiger, sondern nur Zerstörer, ob von rechts oder links, ob von Intellektuellen oder von Militärs. „Die Verantwortungslosigkeit der SPD am 30. März 1930“ weiterlesen

Rettet uns vor der Windkraft!

Von Gastautor Robert Niebach

Schier sprachlos ist man über die Lethargie unserer Gesellschaft angesichts des Größenwahns unserer Polit-Klasse. Merkels Energiewende zerstört riesige, dringend benötigte Natur- und Erholungsräume. Der Flächenbedarf von Windkraftanlagen übertrifft schon heute jedes vernünftige Maß. Doch damit nicht genug: Von momentan 2,5 Gigawatt soll die Kapazität deutscher Windkraftanlagen nun auf 25 Gigawatt jährlich aufgerüstet werden. Dabei ist eine Wirkung von Windkraft aufs Klima nachweislich nicht vorhanden.

Beispiel Uckermark, vor den Toren Berlins: Die Website des Landkreises wirbt mit unverbrauchten Naturlandschaften, Naturschutz, Artenvielfalt, kleinen Dörfern und einem eigenen Menschenschlag. Angesichts der landschaftlichen Zerstörung, die die Windkraftanlagen der Region angerichtet haben sind dies zunehmend Wunschträume. Doch wenn man als Bürger den Zuständigen seine berechtigten Sorgen vorträgt, erntet man nichts als Schweigen im Walde. Region Prenzlau: Im Laufe von 10 Jahren ist hier auf einer Fläche von etwa 30 mal 40 km ein alle Dimensionen sprengender Windpark entstanden. Die Profite streichen einige wenige Vermögende ein.

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Brauchen wir eine Regierung?

Eine Polemik von Gastautor Ulrich Riediger

Haben wir nicht alle Gesetze, alle Regelungen, allen Sinn und Unsinn schon erschaffen? Brauchen wir ständig noch mehr sinnlose Entscheidungen, nur um eine Regierung zu legitimieren und hunderte von Parlamentariern und Ministern zu alimentieren? Was macht Frau Merkel ununterbrochen im Ausland? Sie ist deutsche Bundeskanzlerin und spielt die Rolle der „mächtigsten Frau“ in einer heterogenen Welt, deren politische Blöcke mächtiger sind als ihr kleines Land.

Geht es nicht in Wirklichkeit darum, die Spreu vom Weizen, Sinnloses von Sinnhaften zu trennen? Politik von Ideologie zu befreien? Was hat Machiavellismus in Zeiten der parlamentarischen Volksvertretung in einer Regierung zu suchen? Geht es nicht um Effizienz, Pragmatismus, um die Lösung von wichtigen, dringend anstehenden Problemen? Um Management? Darum, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und um die Fähigkeit, beides voneinander unterscheiden zu können? Zu wissen, dass man auch fehlerhafte Entscheidungen getroffen hat – irren ist menschlich – und sie dann wieder behebt?

Unsere Welt dreht sich weiter. Auch ohne Merkel, ohne Schulz, ohne Seehofer, ohne eine aufgeblasenen Kaste, die sich selbst mit Hilfe der Meinungsmultiplikatoren in den Mittelpunkt einer funktionierenden, fleißigen und produktiven Gesellschaft stellt, aber nicht mehr ist als nur ein Bremsklotz der individuellen Produktivität und Verwirklichung.

Wer über 50 Prozent der Wertschöpfung der Geldverdienenden durch Steuern, Abgaben und Beiträge abzieht, entzieht ihnen die Freiheit, selbst zu entscheiden, was sie mit diesem großen Geldposten machen: Konsumieren oder Investieren. Bei uns entscheidet zunehmend der Staat willkürlich darüber, was mit über 50 Prozent des erarbeiteten Mehrwerts geschieht. Geld, das einem nicht gehört, gibt man sehr leicht aus. Siehe Flughafen Berlin, siehe Stuttgarter Bahnhof, siehe Transferleistungen, siehe Flüchtlingskosten, siehe Subventionen. Die Liste ist unendlich und die schleichende Enteignung und Bevormundung breiter Bevölkerungsschichten ist ein Skandal.

Eine Stellschaube einmal in einem funktionierenden System verdreht, erfordert das ständige Nachjustieren weiterer Stellschrauben. Und so endet das Laborieren leider nie. Unsere Gesellschaft kann sich auf eine Fülle von guten und sehr guten Gesetzen, Regelungen und Wertemaßstäben berufen, sich darauf stützen und sich perfekt orientieren. Umerziehung ist in einer reifen Volkswirtschaft nicht nötig. Die Evolution, die Fortentwicklung findet durch die Kreativität der Menschen statt, wenn man sie lässt, nicht durch die Politik. Unsere Gesellschaft basiert auf Jahrhunderte alten Erfahrungen und Erkenntnissen der Menschheit und auf fehlgeschlagenen Experimenten, Fehlentscheidungen, Misserfolgen aber auch auf Erfolgen der jeweils verantwortlichen Machthaber.

Es ist doch so: Je mehr Menschen in einer Institution beschäftigt sind, desto mehr müssen sie ihre Existenzberechtigung durch sinnlosen Aktivismus legitimieren. Wir brauchen aber diesen Aktivismus nicht, der ständig neue Blüten treibt. Brauchen wir überhaupt eine Regierung?

 

Die Geschichte Südtirols oder das schlechte Gewissen Europas

Von Gastautor Wolfgang Schimank

Die Dolomiten, die Drei Zinnen, der Meraner Höhenweg, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, die Apfelplantagen um Bozen herum und das riesige Apfel- und Weinanbaugebiet am Kalterer See sind beliebte Ausflugsziele in Südtirol, die jedes Jahr Tausende Touristen anziehen. Nirgendwo im deutschen Sprachraum sieht man so viele zerstörte und gut erhaltene Burgen. Viele von ihnen säumen die Brenner-Autobahn. Der Tourist oder Vorbeifahrende sieht diese stolz und kühn auf Bergspitzen stehen. Wenn diese ihre Geschichte erzählen könnten… Nirgendwo scheinen die Berge so schroff zu sein. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts lockten diese die Bergsteiger auch aus dem Deutschen Kaiserreich an. Davon zeugen Schutzhütten, die Namen wie Berliner Hütte, Chemnitzer Hütte, Düsseldorfer Hütte, Kölner Hütte und Zwickauer Hütte tragen. [1] Südtirol ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Aufgrund der tiefen Religiosität sind auch viele alte Bräuche erhalten geblieben. Kein Wunder also, wenn Musikgruppen wie „Frei.Wild“ und die „Kastelruther Spatzen“, jede auf ihrer Art und Weise, von Liebe, Heimat und Tradition singen. „Die Geschichte Südtirols oder das schlechte Gewissen Europas“ weiterlesen

Die verborgenen Finten der Finanzhaie

Der Schweizer Autor Frank Jordan wurde kürzlich bekannt mit seinem Erstling „Die Ministerin“, in dem er die Politik und ihre Finten kritisch unter die Lupe nahm. Nun wendet er sein Erfolgsrezept auf die Finanzbranche an. „Der Fonds: Kein Fall für Carl Brun“, so heißt der neue Roman, sei ein Thriller, verspricht das Cover. Es ist aber ein Thriller der besondern Art. Was dem Leser die Schauer über den Rücken jagt, sind weniger die spektakulären Selbstmorde oder Morde, von denn es nicht wenige gibt, sondern die Einsicht in die Tricks einer Branche, die fast gesichtslos ist, aber mehr Macht hat, als alle Politiker zusammengenommen. Sie treten auf als Philanthropen, sie wollen unser Bestes. Sie wollen unser Geld und damit unsere Unabhängigkeit. „Die verborgenen Finten der Finanzhaie“ weiterlesen